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Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. n 35

ersleigerung der

Ochstadt.

EisensteingrubenGlückauf in der Gewarkung

804 In der Klagesache des Karl Kinzebach von Wetzlar, Kläger gegen die oberhessische Netiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb zu Gießen Beklagte, sollen die genannten

EisensteingrubenGlückauf,

kandgerichts Friedberg vom 13. März l. J.

welche sich auf den Grundstücken Flur J. 267 273 und Flur V. 339, in der Gemarkung Ockstadt befinden, auf Verfügung Großh.

558, J. Weg von

Samstag den 11. Mai 1867, Vormittags 11 Uhr,

an Ort und Stelle unter den bei der Versteigerung zu Grund gelegten Bedingungen öffentlich Bemerkt wird, daß wir bereit sind die Gruben auf

an die Meistbietenden versteigert werden.

Verlangen den Steigliebhabern jederzeit vorzuzeigen

Ockstadt den 29. März 1867.

In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Ockstadt Dinger.

Edictalladung.

94 Jobannes Dietz II. von Nieder⸗Mörlen leab fichtigt mit Familie nach Amerika auszuwandern. forderungen an denselben find binnen vier Wochen bei Broßberzoglichem Landgericht Nauheim anzuzeigen und seltend zu machen, widrigenfalls die Entlassungsurkunde irtheilt werden wird. Friedberg den 26. März 1867. Großberzogliches Kreisamt Friedberg Trapp.

Bekanntmachung.

70 Diensiag den 2. k. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in biesigem Gemeindewald, Dißrikt Oberwald, S0 Stämme Eichen- Vau- und Werkbolz, 9000 Cbkfs. enthaltend, neifibietend versteigert werden.

Bemerkt wird, daß für diesmal ausnahmsweise schöne Stämme zur Versteigerung kommer und gegen genügende Pari at Zahlungsfrist bis 1. September l. J. gestattet

irt.

Groß⸗Karben den 25. März 1867.

Groß berzogliche Bürgermeisteret Groß⸗Karben Bär.

Bekanntmachung.

184 Dienstag den 2. April. l. J., Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen die Sete e Matertalien von 2

gen Gradirbau Nr. 2 zu Meistbietenden versteigert derden, nämlich:

5 Pfund Schmledeisen,

6334 Gußeisen, 3) 94 Stück Tannenboblen, 4) 640 Doppeldielen, 5) 1830 Latten, 6) 124 Eichendaußbolz, 7) 686 Tannendaubolz, 80 84 Haufen Brennholz, 9) 842 laufende Fuß Holzröhren,

10) 33375 Stück Dachziegel, 110 70 Stück Firstziegel. Nidda den 25. März 1867. Der Großberzogliche Kreiebaumeister Amelung.

Holz⸗Versteigerung 793 Donnerstag den 4. April d. J., Vormittags 10 Uhr, gelangen im s. g. Stammheimer Domantalwald, Oistrict Wilgenbusch ꝛc. zur Verflelgerung: 23 Stecken Buchen Scheitholz, 12%( 22½ Buchen⸗Prügelholz, 16½ Eichen⸗ ie. 1139 Wellen Buchen ⸗Reisholz, 550 n 1750 Aspen⸗ ꝛc. Reilsholz, 6 Fichten Baubolzstämme von 711 wittleren Durchm. und 30 40 Länge. Deldenbergen den 26. März 1867. Groß berzogliche Ober försteret Altenstadt Rumpf.

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Holzversteigerung im Leustädter Wald. 803 Donnerstag den 4. April l. J. kommt sämmtliches pro 1867 im Leuflädter Wald gefällte Holz zur öffent lichen Versteigerung, nämlich: 385 Stecken Buchen-Scheitholz,

37 a* Prügelholz, 190 15* Stockholz, 32 7 3 Allerletholz und

3860 Stuck Astbolz⸗Wellen. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr im Distelkt Steinbruch auf der Höbe bei den sog. Kreisrathstannen. Büdingen den 26. März 1867. Fürstliches Forstamt Büdingen unt ing.

Arbeits⸗Versteigerung. 805 Kommenden Mittwoch den 3. April, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf dem Rathhaus zu Ober⸗ Rosdach die bei Ecbauung eines Faselochsen- und Pferdestalls bei das dortige Rathbaus vorkommenden Arbeiten und Lieferungen an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden, und zwar:

Ar. 1) Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag zu 173 3 2) Zimmerarbett 445 34 3) Steinbauerarbeit 116 4) Dachdeckerarbeit 129 49 5) Schreinerarbeit 29 36 6) Glaserarbelt 18 7) Weiß binderarbeit 118 10 8) Brechen, Fahren und Aufsetzen von 2 Cubikklafter Mauersteinen, 9) Graben Fahren und Messen von 2,5 1 Mauersand, 10) Lieferung von 35 Bütten grauen Kalk, 11) Lieferung von 25,000 Stück hartgebrannten Russen⸗ steinen, 12) Brechen, Fahren und Aufsetzen von 1,5 Cubtk. Klafter Pflastersteinen, 13) Graben, Fahren und Messen von 3,0 Cubik- Klafter Pflastersand, 14) Schlosserarbeit, It. Kostenüberschlag zu 33 fl. 36 kr.

15) Pflasterarbeit W Nach dieser Versteigerung werden die Arbetten, welche bel Elnrichtung des alten Brauhauses in ein Spritzen⸗ baus und Ortsbolzmagazin vorkommen, ausgeboten, als:

fl. kr. 2 Maurerarbeit, lt. Kostenüderschlag zu 71 1 2) Zimmerarbeit 67 18 3) Steinhauerarbeit 59 12 4) Schreinerarbeit 70 5) Dachdeckerarbeit 42 57 6) Glaserarbeit 19 12 7) Schlosserarbeit 30 48 8) Weißbinderarbeit 139 28 90 Pflafterarbelt 20

10) Lieferung von 8 Bütten grauen Kalk, 11) Lieferung von 3000 Stück hartgebrannten Russen- steinen, 12) Brechen, Fahren und Aufsetzen von Pflaftersteinen, 13) Graben, Fabren und Messen von Mauer- und Pflastersand. Pläne und Kostenüberschläge, sowie Aecordsbedingungen können bei dem Unterzeichneten vorber eingesehen werden. Friedberg den 26. März 1867. Der Bezirksbauausseher Schuelder.

Schaafpferch-Versteigerung. 807 Montag den 1. April d. J., Vormittags 11 Übr, sollen in hiesigem Rathhause 3 bis 10 Schaaspferche öffentlich meistbletend versteigert werden.

Friedberg den W. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg . V. d. B. Der Großberzogliche Beigeordnete Foucar.

Concurssach e. Der Bäcker Konrad Keiling von Kiltanftädten

bat dabter angezeigt, daß sein Vermögen überschuldet sel. Es wird deßhalb zur Abwendung des förmlichen Coneurses Termin auf den 23. April d. 3., Vormittags 9 bis 10 Uhr, zum Güteversuch anberaumt, und haben sich dazu dessen

Gläubiger einzufinden und ihre Forderungen anzumelden

und zu begründen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den

Beschlüssen der Mehrbeit beitretend betrachtet.

Hanau am 25 März 1867. Königliches Jusliz-Amt II. st er dt. Frankenberg

Bekanntmachung. 806 Montag den 1. April d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll an Ort und Stelle im städtischen Fafselstalle eine Partie Dung öffeutlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 28. März 1867. Großherzogliche Bürgermelsterei Friedberg J. B. d. B.:

Der Großberzogliche Beigeordnete Foucar.

PPP Dank eines

Schwindsüchtigen! * (Auszug aus einem Briefe von Hrn. Braig in Biberach.)

792 Weil nun meine Frau, durch den Gebrauch von 3 kleinen Flaschen des weißen Brust⸗ Syrups von G. A W. Mayer in Breslan, von ihrem starzen schwind- suchtartigen Husten vollkommen hergestellt ist, so halte ich es für Pflicht und Schuldigkeit, Ihnen diese Freudennachricht mitzuth ilen, und gebe ich diesem Brust⸗Syrup das Zeugniß als wahrhafte Hülfe und Segen spendend. Der ecste Dank aber gehört dem guten Gott im Himmel, denn er hat dem Herrn Mayer den Erfindungs⸗ geist gegeben, dieses allen Hals- und Lungen- leidenden Menschen Hülfe spendende Mittel zu er⸗ finden. Aber auch dem Herrn Mayer sei Dank gesagt für dies gute Mittel, wodurch er seinen Mitmenschen zum Nutzen und Segen geworden ist.

Weil hier nun mebrere mit solchen Leiden Be⸗ haftete sind und von diesem Brust⸗Syrup Gebrauch machen möchten, so ersuche ich Sie, mir wieder 14 Flaschen davon zu schicken.

Joh. Klause. Mühlhofen bei Biberach(Würtemberg), den 5. Februar 1866.

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