Ausgabe 
22.1.1867
 
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Avis für Hausfrauen.

137 Die in neuerer Zeit so häufig zur Anwendung kommenden Wasch-Ring⸗Maschinen dewähren sich in itrem Gebrauche in den Haushaltungen so ausgezeichnet, daß die Ver breilung derselben in hiesiger Stadt und Umgegend nur zum Interesse des Publikums gereichen wird.

Die Vortheile guter Wasch-Ring-Maschinen beim Gebrauch in den Haushaltungen sind zu augenfällig, als daß ihre allgemeine Anwendung lange auf sich warten lassen könnte. Ein Hauptvortheil der Wasch-Ring⸗Maschine, der gewiß hoch anzuschlagen ist, ist die Schonung der Wäsche. Durch das Gleiten der Wäsche auf den elastischen Walzen der Ringmaschine leitet dieselbe selbstverständlich viel weniger als durch das Reiben und Auswinden durch die Hände der Wäscherin, wodurch unter anderem bekanntlich die Fäden des Gewebes leicht aus ihrer Lage gebracht werden können. Dann ist man bei vorhabender Wische mit der Maschine weniger von der zum Trocknen ungünstigen Witterung abhäag'g, da die Ringmaschine gleichzeitig die Wäsche halb trocknet.

Die Seifen-, Brennmaterialiene, Zeit- und Arbeit⸗Ersparnisse durch eine gute Wasch⸗Ring⸗Maschine sind so bedeutend, daß sich dieselbe in kurzer Zeit frei arbeitet, resp. neben Schonung der Wäsche und Zeitersparniß, der Betrag für Mehrverbrauch von Seife und Brennmaterial in kurzer Zeit dem Kostenpreis der Maschine gleichsteht.

Durch mehrjährige practische Anwendung von Wasch⸗Ring-Maschinen babe ich dieselben viel- fach verbessert, so daß solche bezüglich der Form, Zweckmäßigkeit und Haltbarkeit nichts zu wünschen übrig lassen und deßhalb mit Recht meine Wasch-Ring-Maschinen als die vollkommensten und zweckmäßigsten empfehlen kann.

Vielfachen Wünschen entsprechend, mache ich hierdurch die Anzeige, daß

Donuerstag den 21. Januar im Saalt des Hotel Trapp in Friedberg

von Morgens 10 uhr ab eine Probe mit einer Wasch Ring ⸗Maschine statt⸗ finden wird, wozu ich höflichst einlade. Es werden bei dieser Gelegenheit noch einige andere nützliche Haushaltungsmaschinen, wie: 1 Eiweißschlagmaschine, 1 Messerputzmaschine, 1 Fleischhackmaschine, 1 Wurstfüllmaschine und 1 Aepfelschälmaschine zur Ansicht ausgestellt sein, die auf Verlangen auch Proben unterworsen werden. Ueber die Leistungsfähigkeit meiner Wasch-Ring-⸗Maschinen lasse ich nachstehend einige Zeug⸗ nisse folgen, mit dem Bemerken, daß bei jedem Verkaufe einer solchen Maschine eine genaue Ge⸗ brauchs⸗Anweisung beigegeben, und ein Jahr hinsichtlich des Materials und der

soliden Arbeit garantirt wird. en, Georg Nenzel, Maschinenfabrik.

Zeugnuisse. Ich habe von Herrn Maschlnenfabrikanten Georg Menzel dahier eine Wasch⸗ und Ring⸗Maschine erhalten, mit welcher meine Frau sehr zufrieden ist. Die Maschine ist mit de geringem Kraftaufwand in Bewegung zu 3 erfordert weniger Seise als das Handwaschen und reinigt außecorbentlich gut. Aus der Ring⸗Maschine kommt ie Wäsche so ausgerungen heraus, daß sie grade zum Trocknen aufgehängt werden kann. Nach diesen von meiner Frau und mir gemachten Beobachtungen kann ich den Ankauf einer Nenzelschen Waschmaschine nur dringend empfehlen. Gießen den 27. Februar 1866. Langsdorff, Stadtgerichts⸗Assessor.

Seit einiget Zeit im Besitze einer von Herrn Menzel dahier gefertigten Waschmaschine, erlaube ich mir, den Hausfrauen Gi ßens derartiße Maschinen angelegennichst zu empfehlen, da dieselben eine große Ersparniß an Zeit unb Arbeitskraft, wie auch an Seife, möglich machen.

Gießen den 27. Februar 1866. Bertha Hesse, geb. Zimmermann.

Mit Vergnügen bezeuge ich hiermit Herrn Maschinenfabrikanten Nenzel zu Gießen, daß die von demselben] welche derselbe mir zur Benutzung zu hihen so gefällig war, völlig meinen Beifall er⸗

angefertigte Waschmaschine, langt hat. Dieselbe wascht in kurzer Zeit die schmutzigste Wäsche völlig rein, wobei noch Ersparniß an Seise und Schonung der Wäsche in Vergleich mit der seither üblichen Waschmethode zu berücksichtigen sind. Die Hauptvor⸗ tbeile bdieser meiner Waschmaschine sind also Zeitersparuiß und vermindertes Seifenconsum.

Gießen den 27. Februar 1806. Marie von Löhr.

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f Maschinenfabritant Herr Nenzel von Gießen liefere mir voriges Jahr eine Wasch⸗Ring⸗Maschine mit der ich in 90 Beziehung sehr zusrieden bin. Die Hauptvortheile dieser Maschine sind folgende. Die Maschine keinigt durchschnütlich per Stunde einen Korb voll Weißzeug u. s. w. mindestens eden so gut, als es nur Menschen⸗ hände vermögen. Die Wäsche wird durch diese Maschine besser behandelt, als auf jedem gewöhnlichen Wege und dann wird an Seiße gespatt. siht Na

Nonne nhof bei Nieder Wöllstadt den 27. Dezember 1866. Georg Brückmann.

Da meine Frau bei Herrn Georg Brücmann auf dem Nonnenhof einer Probe mit der Wasch⸗Ring⸗ Maschine beigewohnt und dieselbe ihr ausgezeichnet gefallen hat, so habe ich von Herrn Maschinenfabrikant Nenzel aus Gießen eine gleiche erhalten.

Hofgut Oed bei Frankfurt a. M. den 28. Dezember 1866. J. Neuhard. i uu zg lotus daooc 26210

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Es ist diese Maschine für eine größere Haushaltung ganz unentbehrlich und deßhalb

Parlaments⸗Wahl.

169 Mittwoch den 23. v. Mts., Abends 8 e liche Vetsammlung in dem Gasthaus zur goldnen Reichs

krone dahier. Für das Comité: E d. Trapp IV., Hofgerichtsadvokat.

Mobiliar-Versteigerung.

150 Mittwoch den 23. Januar d. J., Vormittaf 9 Ubr anfengend, werden in dem Haxmoniesaale dah auf frelwilligen Antrag des hiesigen Bürgers und Gasl⸗ wirtbs Martin Hertlein wegen Geschäfsaufgal nachstehende Mobilien und Witibschaftsutensilten, als: 22 große Wirthstische, mehrere Dutzend Strohstüh⸗ desgleichen Bänke, 1 großer Sprungherd, 2 gro Salonleuchtet mit Gaseinrichtung, eine große Parlie Wein⸗ und Blergläser, einige hundert We in⸗ und Bierflaschen, mehrere hunderf Messer, Gabeln und Löffel, Porzellanplatten, Teller, Tassen, Milchkännchen, Zuckerplättchen und Kaffeelöffelchen, mehrere Dutzend lackirte Kaffeebretter, 2 Weinstützen, 1 Flaschengestell, mehrere Flaschenkörde, 1 Buffet, einige Dutzend por⸗ zellanerne Bieruntersätze, sowie sonstige Haushaltungs⸗ und Geschäftsgegenftände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung dersteigerk werden. 5 Friedberg den 18. Januar 1867.

5 0 In Auftrag: Rane Großherzogliches Ortsgericht Friedber 31 Walz.

160 Freitag den 28. Januar, Morgens 10 Uhr, soll auf dem Rasdhause zu Neichelshen die auf dem dortigen herrschaftuchen Fruchtispeicher liegende Frucht, beflebend in cirea 5

188 Malter Korn,

122 Oersse,

98 Haser, ö ele an der Meisibietenden gegen Baatzaplung versteigert werden. 958 a g

Friedberg den 10. Januar 1867.

Großherzog gps ee Friedberg

n deck.

Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 19. Janxar. Butter pr. B 24 kt.] Eier 1 Stück 2 tr. Brennholz, Buchen Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl 30 ft. * 4 ann eee Verantw. Red.: Hermann Schimpf. Druck u d Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 5.)

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