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herrn unterfuchen, dort werde man das noch sehlende Geld Hon dem vor einiger Zeit hier bei der Willwe Wilhelmi verüblen Diebstahls finden. Bei den vorgenommenen polizeilichen Recherchen fanden sich hinter einer Tapete erborgen in der That an 1000 fl. vor. Der Geschäfto⸗ mann, dessen Frau schon früher in der fraglichen Dieb⸗ flahlssache verhaftet war, ist nun ebenfalls hinter Schloß und Riegel gebracht worden. Darmstadt. Zwei biesige Alterthumsfreunde halten kürzlich eine Reise in den Elsaß unternommen und auf dieser Tour das alte, etwa 7 Stunden nördlich von Straß⸗ burg gelegene Schloß Lichtenberg besucht. Ihre Er⸗ scheinung erregte die Aufmerksamkeit der französischen Polizei und so kam es, daß die beiden Vergnügungs⸗ reisenden als Spione verdächtig arretirt und zwei Tage in Gewahrsam gehalten wurden, bis man sie auf Besehl des Präfecten von Straßburg wieder in Frecheit setzte. Mainz. Alle katholischen Geistlichen, welche in den Jahren 1839 1851 ihre theslogischen Sindien in Gießen gemacht baben, werden auf den 7. Mai zu einer wichtigen Versammflung in den Frankfurter Hof dahier geladen. Der Zweck der Versammlung ist in der Einladung nicht angegeben. Worms. Der Ausschuß des Lutherdenkmalvereins zu Worms hat seinen neünten und zehnten Jahresbericht für den Zeitraum Juni 1865— April 1867 ausgegeben. Seit dem Erscheinen des letzten Jahresberichtes wurden die Modelle des Petrus Waldus, des Melanchthon und der Städtefigur„Magdeburg“ vollendet. Ueber diese Arbeiten liegen sehr befriedigende gutachtliche Aeußerungen des Beiraths vor. Rückständig sind heute noch die beiden Städtefiguren„Augsburg“ und„Speyer“ und außerdem die vier Seiten Reliefbilder aus Luthers Leben. Das Hüttenamt Lauchhammer hat mit Zustimmung des Aus⸗ schusses die beiden Statuen Friedrich von Sachsen, mo— dellirt von Donndorf, und Philipp von Hessen, modellirt von Kietz, in Paris ausgestellt. Die Enthüllung des Monuments, das vor das Neuthor an die städtische Promenade zu stehen kommt, dürfte bis Juni 1868 als gesichert anzusehen sein.— Die Einnahmen aus den Beiträgen und an Gewinn aus dem Bilder⸗Verkauf be⸗ liefen sich bis zum 18. Januar 1867 auf 179,722 fl. 17 kr., die Ausgaben bis zu demselben Zeitpunkte auf 106,964 fl. 36 kr.
Alzey. Nealschuldirektor Dr. Becker dahier hat in dem vor kurzem erschienenen Programm„den einjährigen freiwilligen Militärdienst und die Realschulen des Groß herzogthums Hessen“ zum Gegenstand seiner Betrachtung gemacht. „ Eine Warnung für Deutsche. Aus Paris schreibt man der Rhein. Itg.: Die zur Ausstellung her⸗ kommenden Deutschen werden darauf aufmerksam gemacht, daß die politische Spionage zur Zeit wieder in höchster Blüthe steht, und daß die französisch geschulten Horcher eine ganz besondere Fertigkeit darm haben, Jemanden ge— rade zu den Aeußerungen zu veranlassen, die sich ihnen zur Verwerthung eignen. Diese Agenten treiben sich nicht blos hier umher, sondern sie sind auf allen Eisenbahnen, dite vom Rhein und von Belgien nach Parts führen, selbst im Ausland, beschäftigt. Es versteht sich von selbst, daß diese Stützen des napoleonischen Systems deer deutschen Sprache mächtig sind. Viele sind Elsässer und deßhalb zuweilen an der eigenthümlichen Mundart zu erkennen; aber leider gibt es unter ihnen auch manchen geborenen Deutschen, der hier äußerlich in solchen Verhältnissen lebt und dem Landsmann, den er auf's Korn nehmen will, mit solch scheinbaxer Herzlichkeit entgegenkommt, daß er das Zutrauen eines arglosen Menschen wohl gewinnen kann. Selbst von den ehemaligen polilischen Flüchtlingen aus Deutschland(22) hat sich der Eine oder Andere an die fran⸗ zöstsche Polizei verkauft. Es ist fgst kein Stand, der bei der Spionage nicht vertreten wäre, der Stand der Literaten und Mitarbeiter an Zeitungen nicht ausgenommen. Man sei in Frankreich gegen Jedermann, über dessen Per- sönlichkeit man nicht ganz genau unterrichtet ist, vorsichtig, nicht blos in Aeußerungen über die französische Regierung, sondern auch in Miitheilungen über heimathliche Verhält⸗ nisse. Man meide überhaupt alle politische Unzerhaltung, nicht blos um sich selbst vor Verdrießlichke iten zu hüten, sondern auch im wohlverstandenen Interesse des Vaterlandes. 3 Die preußische Kriegsmarine bestebt gegenwärtig aus folgenden Schiffen: Panzerschjiffe: Arminius mit 300 Pferdekraft 4 Kanonen, Prinz Albert mit 300 Pf. 3 Kan.; gedeckte Corvetten: Hertha mit 400 Pf. 28 Kan., Vineta mit 400 Pf. 28 Kan., Aurora mit 386 Pf. 23 Kan.; Glaltdeckcorvetten: Nymphe mit 200 Pf. 17 Kan., Medusa mit 200 Pf. 17 Kan., Augusta mit 400 Pf. 14 Kan. Victoria mit 400 Pf. 14 Kan.; Aviso Preußischer Adler mit 300 Pf. 4 Kan., Aviso
Lorley mit 120 Pf. 2 Kan., königliche Yacht Grille mit 160 Pf., 8 Dampfkanonenboote 1. Classe à 80 Pf. und 3 Kauonen= 630 Pf. 24 Kan., 15 Dampf- kanoneuboote 2. Classe à 60 Pf. und 2 Kan.= 900 Pf. 30 Kan. In Summa 36 Dampfer mit 53492 Pf. und 241 Kanonen. Ferner die Segelfregatten: Gefion mit 48 Kan., Thetis mit 38 Kan., Niobe mit 28 Kan.; Segelbriggen: Rover mit 16 Kan., Moskito mit 16 Kan., Hrla mit 6 Kan., 32 Kanonenschaluppen à 2 Kanonen, 64 Kan., 4 Kanonenschaluppen à 1 Kan., 4 Kan. In Summa 42 Segelfahrzeuge mit 218 Kanonen. Im Ganzen zählt also die preußische Marine 78 Kriegsfahr— zeuge mit 459 Kaponen.
Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent.
Das Bremer Postdampfsschiff„Amerika“, Capt. C. Meyer, des Norddeulschen Lloyd, welches am 13. April von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in New-York angekommen.
Das Bremer Postdampfschiff des Norddeutschen Lloyd „Hermann“ Capt. H. J. Wenke, welches am 18. April New-York verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 10 Tageu wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigte Staaten-Post, sowie die für England und Frankreich bestimmten Passagiere gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 190 Passagiere, volle Ladung und 119000 Dollars Contanten.
Das Hamburger Postdampfschiff„Cimbria“, Capt. Trautmann, welches am 13. April von Hamburg abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen Reise von 10 Tagen 22 Stunden wohlbehalten in New-York angekommen.
Das Hamburger Postdampsschiff„Allemania“, Capt. Meier, welches bon New⸗York am 20. April abging, ist nach einer sehr schnellen und glücklichen Reise von 9 Tagen 14 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich be⸗ stimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg sortgesetzt. Dasselbe bringt 156 Passagiere, 900 Tons Ladung und 247500 Dollaxs Con⸗ tan ten.
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Nadelholz⸗Retsbolz, 23 Stück Buchen⸗ und 3 Stück Eichen⸗Stammbolz. Zahlungsfrist bis Ende September l. J. Zusammen⸗ kunft in Borenrod. Münster am 25. April 1867. MPoberzoalich Oberförsteret Hoch Weisel
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Franken auf eine kleine Haushaltung von fünf Personen; ungerechnet die
ungeraden halben Milliarden, welche hie und da
Bewaffnung, oder die Milliarden, welche gelegentlich ein Krieg verschlingt. An diesen Milliarden zahlen wir Alle unser redliches Theil, gleichviel, ob etwa dieses oder jenes Land etwas weniger für sein Militärwesen aus- gibt als das andere. Wenn wir Getreide aus Ungarn oder Südrußland,
lj aus dem Badischen, oder Steinkohlen aus
aus Frankreich, oder Kinderspielwaaren aus Nürnberg beziehen; immer
haften auf der Waare neben anderen Steuern
das betreffende Land für das Militärwesen erhoben hat. Millionen durch den Militärdienst in die Unmöglichkeit versetzt werden, unsere Producte: einzutauschen, wenn andere Millionen, in Folge der Steuern auf das Allernothwendigste beschränkt, unsere Producte zu kaufen 8 tande sind, so leidet auch hier wieder das friedliche Volk mit unter den Ausgaben der Millkärstaaten. Aber nicht nur auf alle Länder,
nicht im
sondern auch auf alle Stände vertheilen sich die
ist oft stolz oben und man hat eben so oft eine ganz unbegründete Freude unten, wenn man auf eine Steuer hinweisen kann, die ihrer äußeren Er- scheinung und ihrem Namen nach hauptsächlich die Reichen oder die Wohl- Aber der Name der Steuer bezeichnet nur Denjeni en, der die Steuer auslegt, nicht Denjenigen, der dieselbe zahlt. Der Wut legt die Gewerbesteuer aus, der Capitalist die Vermögens- steuer, aber in Wirklichkeit zahlt jene der Gast und diese Derjenige, Und auf diese Weise geht es durch alle Steuern.
abenden zu treffen scheiut.
welcher Geld braucht.
eine Verbesserung unserer
Stehende abzuladen.
dem Preußischen, Wein geopfert werden.
auch diejenigen, welche Und wenn
Milidrausgaben. Man Nicht Alles läßt
wurden.
Wo sie am seltensten ausgelegt, dafür aber am gewissesten und häufigsten bezahlt werden, das ist in den untersten Reihen des arbeitenden Volkes, das keine Gelegenheit mehr hat, die ausgelegte Steuer, auf noch niedriger So zahlen wir Alle, reich und arm, Neutrale und Kriegführende, Militärstaaten und friedliche Länder, unsern Antheil an den sechs Milliarden, welche jährlich in Europa dem Gotte des Krieges Jede Familie von fünf Personen trägt indirect ihren Antheil von jährlich 100 Fr. um so gewisser bei, je tiefer die sociale Stuse ist, auf welcher sie steht, und jemehr sie es nöthig hätte, mehr zu verdienen und weniger zu brauchen. eine gewaltige, Wunder wirkende, sonst wäre sie schon, längst von den Herren vom Säbel gelähmt, worden; wenn, aber in Europa noch einige Jahre so fortgewirthschaftet wird, wie in letzter Zeit, so muß eine all⸗ gemeine Verarmung das Ende sein
Nachti gallen.
Die Kraft der Arbeit ist, wahrlich
Von Dr. Curtman. sich verschiffen und in andere Wellgegenden ver⸗
pflanzen. Kaiser Maximilian von Mexico hatte in Ungarn 300 Stück Nachkigallen ankaufen lassen(à 8 fl. das Stück,) die nach Mexico gebracht, und dort acclimatisirt werden sollten. in wenigen Tagen gingen fast alle auf dem Schiffe zu Grunde. Rur 17 blieben übrig, welche ausgeschifft und nach Miramare(Italien) gebracht Eines schickt sich nicht für Alle.
Sie waren schon eingeschifft, allein


