Ausgabe 
2.2.1867
 
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secgfältigen Prüfung unterzogen. Diese angenehm schmacken⸗

Annonee.

12 Mu Vergnügen habe ich von vielen Seiten vernommen, daß die Leistungsfähigkeit zeiner, am 24. d. M. im Hotel Trapp probirten, Wasch⸗Ring-Maschine sehr befriedigt hat, und die allgemeine Einführung empfohlen wurde. Um den allenfalls noch vorkommenden zweifeln und Vorurtheilen an der practischen Anwendbarkeit der Maschine u. s. w. mit Energie eitgegen treten zu konnen, habe ich zum Zwecke des Ausleihens gegen Verzütung dem berrn Friedrich Supp in Friedberg eine Wasch Ring⸗Maschine verkaufsweise sberlassen, der gleuchzeltig Aufträge auf gleiche Maschinen für mich entgegen reh men werd.

Was den angeblich zu hoch gefundenen Preis betrifft, so erfordert gerade eine gute

Pasch-Ring⸗Maschine, die lange Zeit leistungsfähig sein soll, neben sehr solider arbeit das dauerhafteste Material, welches gut präparirt sein muß.

Ich bin im Stande, dieselbe Construction um mindestens fl. 10. billiger F liefern, wenn ich gewöhnliches Tannenholz, ordinare Gummiwalzen c. verwenden ind die Maschine leichter bauen darf.

Die in dem Gewerbeblatt vom Dezember v. J. angeführten Wasch- paschinen offerire ich zu fl. 34. pr. Stück frauco Friedberg.

Das Leihen von Wasch-Ring-Maschinen kann nur fuͤr kleine Haushaltungen von Lortheil sein. Bei mittelgroßen und großen Haushaltungen ist für erstere eine gemeinschaft lche Anfchaffung und für letztere die alleinige Auschaffung uur don großem Interesse. tine ziemlich große Familie hat z. B. die Woche wenigstens einmal die Maschine noth⸗ pendig. Rechne ich dafür hoch stens 18 kr Leihgeld, so betragt dies pr. Jahr fl. 15.; treten nun 4 Familien zusammen, so kann jede Famlie bis zu Tage vr. Woche de Maschine für 18 kr. benutzen, dieselbe macht sich dadurch noch vor Ablauf des Garantiejahtes bezahlt, man ist daun weiter nicht von den Vermiethern abhängig resp. ncht se an die Stunden gebunden, und dann wird selbstverständlich durch Transport-Erspar⸗ sse die Maschine so geschont, daß jahrelang keine Reparatur daran erforderlich ist.

Um zur allgemeinen Einführung meiner Wasch-Ring⸗Maschinen alles Moͤgliche beizutragen, tferire ich solche unter Garantie und günstigen Zahlungsconditionen zu f. 47. 30 kr. und bitte gefl. Auftrage recht bald an den Herrn Friedrich Suppe in sriedberg oder direct an mich einreichen zu wollen.

Gleichzeitig diene Denjenigen, die bereits schriftliche Aufträge einzusenden die Güte atten, zur Nachricht, daß gewünschte Gebrauchs-Anweisungen im Laufe der nächsten Woche

Ssenden werde. 5 Georg Nenzel,

Gießen. Maschinenfabrikant.

und Ausring

28 Soeben ist erschienen und durch die Buchhandlung von Bindernagel& Schimpff in Friedberg zu beziehen E. Harder: Die Entstehung und Ausbreitung 2 des Ehristent hum s in den ersten drei Jahrhunderten.

Inhalt. 1) Einleitung. 2) Die Vorbereitung des Christenthums im griechischen und römischen Heiden

tum. 3) Die Vorbereitung des Christenthums im Orlent. 4) Der Boden, auf dem das Christenthum heran⸗

ewachsen ist. 5) Die verschiedenen Auffassungen des Lebens Jesu. 6) Versuch eines Bildes von dem Leben des (alösers. 7) Gründung der ersten Christengemeinde zu Jerusalem. 8) Petrus. 9) Jacobus. 10) Johannes. 1) Das Leben des Apostels Paulus. 12) Die Schristen des Paulus. 13) Das Gemeindeleben zur apostolischen zeit. 14) Die Verfolgungen der apostolischen Gemeinden. 15) Die Zusammenstellung der neutestamentalischen dchriften. 16) Die Stellung des neuen Testamentes zur Gegenwart. 17) Die wissenschaftlichen Angriffe gegen das Sristenthum. 18) Die Vertheidigung des Christenthums. 19) Die Ebioniten. 20) Die Manichäer. 21) Die Enoftiker. 22) Die abendländische oder römische Schule. 23) Die karihagische Schule. 24) Die Schule zu Alexan tien. 25) Der Streiter über die Person Jesu. 26) Die religissen Gebräuche des zweiten und dritten Jahrhunderts. 25) Die sittlichen Grundsätze jener Zeit. 28) Die Bestrebungen nach Vollendung der Kirche. 29) Die Verfassung er bischöflichen Kirche. 30) Das Verh äliniß der Kirche zum Staat. 31) Die Staatskirche. Aussicht. 405 Seiten. Preis 3 fl. 36 kr.(Verlag von J. H. Heuser in Neuwied und Leipzig.)

Obiges Werk ist nicht allein für Theologen geschrieben, sondern ist auch jedem Laien von großem Junteresse.

Aerztliches Zeugniß.

2532 Die von dem Hof-Lieferanten Herrn Franz Stoll⸗ tarck in Köln verfertigten Brust-Bonbous habe ich einer

Schuelle Wirkung!

235 Herr L. Dippold in Potzdam schreibt mit Brief vom 28. Dezbr. 1865 an Herrn G. A. W. Mayer in Breslau, Erfinder des weißen Brust⸗Syrups:

Viele Consumenten haben sich lobend über die schnelle Wirkung Ihres weißen Brust Syrups ausgesprochen.

om, sich leicht im Munde lösenden Brustzeltchen bestehen aus gut gewählten Pflanzenstoffen und Zucker ohne sonstige stemdartige Beimischung.

Die Wirkung dieser Zeltchen ist reizmildernd, nach Um⸗ funden krampflindernd, vorzüglich aber gelinde auflosend und beruhigend; daher die Anwendung derselben mit tem Ersolge in allen katarrhalischen Hals- und Brust⸗ 188 und daher rührender Heiserkeit, nicht als arznei hes, sondern als biätetisches Mitzel mit Grund empfohlen terden kann.

München, 28. Januar 1866.

Dr. Kopp, königl. Kreis⸗Siadtgerichts⸗ und Polizei- Arzt.

Obige rühmlichst bekannten Stollwerck'schen Bruft⸗ Londons sind echt zu haben à 14 kr. per Paket in Frie d⸗ berg bei J. A. Windecker, in Nau heim bei Ph.

Weiß, in Bußbach bei Wilh. Wießler, in erstabt bei Chr. Eichelmann Sohn, in Hungen e A. Buch.

Rettigbonbons

25 fur Husten und Brustleiden von C. Drescher und Fischer in Mainz; Loose per Pfund 56 kr., Schachteln à 18 kr., Paquete à 14 kr. bet

Ph. Dan. Kümmich.

Herr Pastor Fronmüller in Cammin bekundet unterm 21. Januar 18662 8

Dem Kaufmann Herrn Hinz von hier bescheinige hiermit auf Verlangen, daß der Mayer sche welße Brust⸗Syrup bei einem meiner Kinder, das an langwierigem, heftigen Husten litt, sich außerordentlich heilsam erwiesen bat, indem die Pustenansälle nach Gebrauch desselben fast

augenblicklich aushörten.

Niederlage des allein ächten weißen Brust⸗ Syrups, sabrizirt vom Erfinder Herrn G. A. W. Mayer in Breslau, für Friedberg, bei Ph. Dau. Kümmich.

32) Rückblick und

Ein gesandt.

Uster den vielen gesellschaftlichen Abendunter haltungen, welche seither in blesiger Stadt stets in so zahlreicher Weise stattfanden, sehen wir uns in dieser Salson aus sehr nahe liegenden und gerechten Gründen so mancher beraubt. Verschledene Vereine sind der Meinung für dieses Mal von tbren Statuten abweichen resp. eine Verminderung der fesigesetzten Vergnügungen vornehmen zu müssen. Wir wollen durchaus nicht über solche Entsagung murren, doch möge auch diese nicht in allzu ftrenger Wetse vollzogen werden. Alle hlesigen

Vereine haben bereits und werden noch ihren Mit gliedern zum wenigsten eine Abendunterhaltung be reiten; nur ein Verein bemerken wir, welcher allem

Anscheine nach gesonnen ist in Unthatiglett zu verbleiben und der Lorbeeren zu entsagen, welche derselbe stets als einzig in seiner Art dahier bestehender Verein gepflückt bat. Es it dies unsere Thalta, welche bis jetzt noch nicht ihre Hallen geöffnet, um uns, wie seither, von der zuten Anordnung, dem Kunstfinn und der theatralischen Befähigung ibrer einzelnen Mitglieder auch diesmal zu überzeugen. Das Thalia Verein ist nach seinen Statuten, soweit uns als Nicht Mie glieder bekannt, verpflichtet, jährlich zwel theatralische Unterhaltungen abzuhalten. Möge der Vereins uns wenigstens eine Zrerde genießen lassen und aus seiner jetzigen Unthätig⸗ keit, welche fast als eiue Krifis mit Auflösung zu be⸗ trachten ist, beraustreten, und méͤgen die jetzigen verehz!l. Vorstands mitglieder überzeugt sein, daß man von ihrer Leistungs fähigkeit, sowie der der noch nicht mitgewirkt dabenden jungeren Damen in dem Maaße im Voraus überzeugt ist, daß man nur die eclatanteste Ausführung in Betreff der theatrauschen Vorstellungen erwarten kann, und versprechen wir ans bei etwaiger Erfüllung des auogesprochenen Wunsches einen recht genußreichen und angenehmen Abend. 231 Mehrere Freunde des Thalta-Vereins.

Ftinstes Obstgelbe!

184 W. Fertsch.

bei

2 74* 1. K

R. F. Daubitzsches Brust-Gelée. 239 Unter den vielen Paus mitteln, zu denen das große Publikum, welches die theure ärztliche Bebandlung scheut, bei den unerheblicheren, aber doch lästigen körperlichen Beschwerden immer mehr Zutrauen gewinnt, find diejenigen die zablreichsten.

wache sür katarrhalische Affeetionen, Husten aller Art, Heiserkeit,

Asthma, ja selbst Anfänge der Lungenschwind⸗

sucht angeboten und angewendet werden, theils weil diese Beschwerten überhaupt die häufigsten find, theils weil sie fast bei jedem Wechsel der Jahreszeiten wieder von neuem auftreten. Es find echt pertodische Uebel, gegen welche man daher auch mit solchen Hausmitteln am besten wirkt.

Allein trotz der Reichhaltigkeit des Verzeich⸗ nisses dieser Mittel ist doch das neu erfundene

R. F. Daubitzsche Brust-Gelée

mit einer gewissen Begierde aufgenommen worden, weil der Namen seines Erfinders, des durch seine ungewöhnliche Kenntniß der Pflanzen und ihrer Wirkungen ausgezeichneten Fabrikanten des R. F. Daubitz schen Kräuter⸗etqueurs, eine Bürgschaft für etwas Außerordentliches in dieser Materie abgab.

Die ersten Beobachtungen und Erfahrungen, welche mit diesem Daubitzschen Brust⸗ Gelée gemacht worden find, haben denn auch diese Voraussetzungen glänzend bestätigt; und darum möge Niemand, der von den in Rede ssebenden Beschwerden delästigt wird, säumen, von dem neuen Hausmittel Gebrauch zu machen, und die wahrgenommenen Resuttale,

welche gewiß nur glänzende sein werden, der Oeffentlichkeit zu übergeben. Dr. J.

R. F. Daubitz'sches Brust⸗Gelce

allein nur fabraeirt von dem

Apotheker R. K. Daubitz in Berlin empfieblt à Fl. 39 kr. die alleinige Niederlage von J. A. Windecker in Friedberg.

Güter Verpachtung. 254 Montag den 11. Februat d. J., Vormlttags 10 Ubr, wird in biesigem Ratbbause der dem vereinigten Armenfonds geboͤrigen, in der Gemarkung Naubelm ge legenen Sichkirchbof 2 Morgen 3 Viertel, 14 Klafter haltend, auf sechs Jahre öffentlich meistdietend verpachtet. Friedberg den 28. Januar 1867. Großberzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Ane Der Großberzogliche Beigeordnete Foucar.