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11577] Zum Abonnement auf das mit dem. Oktober 1857 beginnende dierte Quartal für den
7 L 0 0 „Frankfurter Anzeiger nebſt täglich beigegebenem Unterhaltungsblatt„Frankfurter Familienblätter“, lithographirten Beilagen weiblicher Handarbeiten und monatlicher Extra-Beilage, die„Gerichtszeitung“,
laden wir ergebenſt ein. Der vierteljährige Abonnementspreis beträgt vom nächſten Quartale an fl. 1. 38 kr. 5 5
Dieſes Blatt bringt neben einer kurzgefaßten aber vollſtändigen Ueberſicht der politiſchen und anderen Tagesbegebenheiten auch die neueſten und intereſſanteſten Erzählungen, Novellen, Miscellen, Theater- und Mode⸗ Berichte, das Frankfurter Amtsblatt im Auszuge, von den wichtigſten Handelsplätzen die Getreide⸗, Oel-, Branntwein⸗ ꝛc. Preiſe, ſowie auch die Reſultate der jeweiligen Staats-⸗Lotterie⸗Ziehungen und vieles andere Intereſſante und Wiſſenswerthe.— Inſerate haben um ſo mehr einen günſtigen Erfolg, als ſie in zweierlei Weiſe in die Oeffentlichkeit gelangen: durch Vertheilen an die ſehr bedeutende Abonnentenzahl und durch Extra-Anſchläge in hieſiger Stadt und Umgegend(letzteres kann auch nach Wunſch der verehrl. Aufgeber unterbleiben). Probeblätter auf Verlangen gratis.
Frankfurt am Main, im September 1857.
Die Expedition.
der„Anzeiger“ wird von uns hieſigen Abonnenten vierteljährlich zu fl. 1. 88 kr. frei in's Haus geliefert
und empfehlen wir uns zu deſſen Beſorgung.
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1000 Stück zu fl. 4. 30, 100 Stück zu 28 kr., 50 Stück zu 15 kr., 25 Stück zu 9 kr.,
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C. Vindernagel's Buchhandlung
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H. Gerſon's Modezeitung. Zeitſchrift für Mode, Induſtrie, Aunſt u. Literatur.
Frau oder meiner Schwiegermutter Eliſabetha Heß dahier etwas auf meinen Namen zu bor— gen, da ich nichts für dieſelben bezahlen werde. Maibach den 27. September 1857. Philipp Wagner III.
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Müller.
Land zu Land, Muſik machend, Almoſen fordernd, nach Befinden auch ſtehlend und raubend. Ganze Familien mit all' ihrem Hausrathe ſah man auf einer beſtändigen Wanderſchaft. Die verſchiedenſten Geſellſchaftsklaſſen lie— ferten ihr Contingent zu dieſem Proletariate. Noch 1747 klagt die markgräflich badiſche Regierung über das häufige Umherziehen von„bettelnden Edelleuten, deren Weibern, Wittwen und Waiſen, Offiziers und deren Angehörigen, Pfarrern und Schullehrern, entlaſſenen Beamten, Bekehr— ten, reiſenden Sängern und Studenten, Muſikanten ꝛc.“ Nach mehr als einem vollen Menſchenalter war dies Uebel noch immer ſehr groß. Die Kreisſtände Schwa— bens verbanden ſich 1784 zur Fortſchaffung aller aus— wärtigen Bettler, namentlich der„Convertiten, Waldbrü— der, angeblichen italieniſchen Geiſtlichen, Prinzen vom Berge Libanon, Offiziers mit ihren Frauen und Töchtern, Brandcollektanten- ꝛc. Noch im Jahre 1803 wurden in Leipzig 8438 fremden Bettlern öffentliche Almoſen ge— ſchenkt, darunter Summen von ½—3 Thaler an„Per— ſonen aus höheren Ständen.“ Garve erzählt von einem Bettlerorden in Schwaben, den ſogenannten„Freileuten,“ welche nichts thaten als betteln und ſich damit entſchul⸗
digten, daß ſie keine Arbeit gelernt hätten. In Baiern mußte man in den 80. Jahren vier Regimenter Ca⸗ vallerie aufbieten, um die über das ganze Land zerſtreu— ten fremden Bettler aufgreifen zu laſſen. Den Hausbe— ſitzern auf dem Lande und in den Städten droheten die Bettler laut und offen mit Brandſtiftung, ſie drangen auch wohl mit Gewalt in die Stuben ein und gingen nicht eher fort, bis man ſie befriediget hatte. Freilich gab es damals auch gar viele, welche die Fürbitte eines betteln den Landſtreichers eine ſegenbringende, oder ſeinem Fluche eine unheilbringende Kraft beimaßen ꝛc.“
Verſchie den es.
Die ſtehenden Heere. In dem Werke des Sta⸗ tiſtikers Larroques, ehemaligen Rektors der Akademie von Lyon(Vom Kriege und den ſtehenden Heeren) ſind folgende intereſſante Angaben enthalten: Der Effektiv⸗ beſtand der Land- und e der europäiſchen Na⸗ tionen beträgt 2,800,000 Mann. Nach den offiziellen Bud⸗ gets koſtet die Unterhaltung des Perſonals und Mate-
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