Ausgabe 
27.1.1857
 
Einzelbild herunterladen

Bekanntmachung. 102] Die uſtag den 3. Februar d. J. ſollen in den bei Oberrosbach gelegenen Domanial⸗ walddiſtrikten Main zerbecken und Keller- berg an die Meiſtbietenden öffentlich verſtei⸗ gert werden: 7% Stecken Nadel⸗Prügelholz, 4% Stecken Nadel⸗Stockholz, 650 Wellen Birken⸗, Eichen⸗ 9295 Wellen Nadel⸗Reisholz, i g 20 Kiefernſtämme in 91 Kubikfuß, geringes Bauholz, 88 24 dergleichen Stangen in 51 Kubikfuß. Zuſammenkunft und Anfang der Verſteige⸗ rung: präcis 9 Uhr auf dem Hauptweg im Kellerberg. Oberrosbach den 22. Januar 1857. Großherzog Oberfoͤrſterei Oberrosbach

bei Wickſtadt verſteigert werden: 1 Stecken Buchen ⸗Scheitholz,

8 1 Eichen⸗ 51 ½ Buchen⸗Prügelholz, 19 7 Eichen⸗ 77 82/ Buchen⸗Stockholz, 101½¼ Eichen⸗ 1 78 Gemiſcht⸗Reisholz, 5025 Wellen Buchen⸗ 5 3450 Eichen⸗ 775 Dorn⸗

18 Eichſtämme von 6 22 Durchm. und 10-30%C Länge, 1 Birkenſtamm von 10 Durchm. und 50 Länge. Die Zuſammenkunft iſt am Kalkofen auf dem von Bönſtadt nach Florſtadt führenden Weg. Forſthaus Beinhards am 23. Jan. 1857. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. J y Arbeits ⸗Verſtei gerung. [104] Samſtag den 31. Januar, des Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſoll bei Gaſtwirth Johannes Michel zu Bruchenbrücken das Brechen, An⸗ fahren und Aufſetzen von 10 Klafter Chauſſir- ſteinen, ſowie die Chauſſirarbeit am Weg nach Friedberg und die Handardeiten der Vieinal⸗ wege außerhalb des Ortes für 1857 öffentlich in Accord gegeben werden. Bruchenbrücken den 24. Januar 1857. Großherzogliche. Bruchenbrücken Bee ſſt.

30

Bekanntmachung. [105] Dienſtag den 10. Februar d. J. und an den folgenden Tagen, Morgens 9 Uhr anfangend, wird das auf dem Freiherrl. v. Lersner'ſchen Hofgut zu Obererlenbach befindliche Inventar⸗ geräthe, als:

1) Dreizehn Pferde, worunter 6 ſchwere nie⸗ derländiſche, 4 leichtere, 2 dreijährige Foh⸗ len von beſonderer Schönheit und 1 Reit⸗ pferd,

2) vier Zugochſen, zwei trächtige Mutterſchweine nebft einem Eber(engliſcher Baſtard),

3) Pferde- und Ochſengeſchirre,

4) ſechs Wagen nebſt dazu gehörigem Ge⸗ rätbe, Pfluͤge, Eggen, Walzen, 1 Rapps⸗ Säemaſchine,

5) Stallrequiſiten,

6) ein großes Rappsdreſchtuch mit vollſtändi⸗ gem Zubehör,

7) verſchiedene zum Oekonomiehaus gehörige Mobilien, als: Holzwerk, Bettzeug, irde⸗ nes und ſteinernes Geſchirr, Fäſſer und Küchengeſchirr,

8) Dickwurz, Stroh u. d. gl.

gegen baare Zahlung meiſtbietend und zwar in der oben bemerkten Reihenfolge verſteigert, wo⸗ zu die Steigluſtigen hiermit eingeladen werden. Obererlenbach am 22. Januar 1857. Großherzogliches Ortsgericht Obererlenbach Der Vorſteher Rupp.

Zu vermiethen. [106] In Nauheim vis-a-vis dem Kurhaus iſt ein Laden mit Kabinet zu vermiethen. Näheres Kaufhalle Nr. 1 und 2.

Bekanntmachung.

11071 Dienſtag den 10. Februar, Vormittags um 9 Uhr, läßt die Unterzeichnete in ihrer Be⸗ hauſung: 2 Pferde, 1 Wagen mit Zugehör, 3 Pflüge, 1 Egge, 2 trächtige Kühe, 300 Malter Kartoffeln, Stroh aller Gattung, Heu, Grummet, 1 Kleiderſchrank, Tiſche, Stühle, Bänke und ſonſtige Hausgeräthſchaften aller Art, 1 Fruchtfegemühle, 1 Parthie Fäſſer und Bütten gegen gleich baare Zahlung verſteigern. Steinfurth am 23. Januar 1857. Ludwig Hubers Wiw.

11081 Eine tüchtige Haushälterin und ein ſtarkes braves Küchenmäd⸗ chen werden auf nächſten Peterstag auf ein Oeconomiegut bei Frankfurt geſucht. Nähere Auskunft bei der Exp. d. Bl.

Zu verkaufen.

1109 J. Heinrich Nobl's Wittwe zu Blofeld hat zwei Nußbaumſtämme zu verkaufen, wovon der eine 12, der andere 16 Fuß lang iſt. Der Durchmeſſer des erſteren beträgt 3, der des letz⸗ teren Fuß. 4 0. 0 0 fl.

L110] werden getrennt, zu 4 pCt. nur gegen Güter ausgeliehen. Baruch Hecht.

[111] Bei G. G. Lange in Darmſtadt iſt erſchienen und in C. Bindernagel's Buch⸗ handlung in Friedberg zu haben:

Supp', Gemuͤſ' und Fleiſch.

Ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen, oder leicht verſtändliche Anweiſung alle Arten von Speiſen und Back⸗ werk billig und gut zuzube⸗ reiten. Nebſt einem An⸗ hange vom Einmachen der Früchte. Achte Auflage, mit einem Stahlſtich. 8. Geheft. 54 kr. Fein geb. in engl. Leinw. 1 fl. 12 kr.

N Der raſche Abgang der 7. Aufl. dieſes überall

mit Wohlgefallen aufgenommenen Kochbuchs nö⸗

thigte zur Herſtellung dieſes neuen Abdrucks. Die Verſaſſerin hat in den acht bis jetzt er⸗

ſchienenen Auflagen Alles aufgeboten, dieſes

nützliche Buch durch Hinzufügung einer großen

Anzahl neuer ausgezeichnet guter Recepte

immer werthvoller zu machen, ohne daß der

bisherige billige Preis erhöht werden mußte. Man ſieht daher einer recht beifälligen Auf⸗ nahme um ſo mehr entgegen, da es ſachkundige

Damen fortwährend für das billigſte und

brauchbarſte Kochbuch erklärten, welches je um

einen ſolchen Preis erſchienen ſei.

des Buſchwerk ſticht durch ſeine dunklere Färbung gegen das gelblich braune, wie verdorrt erſcheinende Ausſehen des Bodens ab. Schaaren von Seevögeln umſchwirren die Inſeln und vorliegenden Klippen, und Pinguinen plätſchern und tauchen zu Tauſenden in der brandenden See. Die gänzliche Abweſenheit von Regen, woraus die Unfruchtbarkeit als nothwendige Folge hervorgeht, ſcheint hierbei die erſte klimatiſche Bedingung zur Guanobildung zu ſein, weil ſonſt die im Waſſer auflöslichen Salze von demſelben verzehrt und fortgeſpült werden würden. Die⸗ ſer Umſtand iſt glaublicher Weiſe mehr der Grund, daß jene Vogelexeremente, die bekanntlich auf den ſchottiſchen Klippen geſammelt und zur Düngung des ſterilen Bodens benutzt werden, nicht zu wahren Guanolagern wurden, als der Mangel eines Jahrhunderte langen ungeſtörten Daſeins. Trotz der geringeren Güte wurde doch in der letzten Zeit viel Guano aus Patagonien geholt, da ſchein⸗ bar die hieſigen Lager noch nicht in den Beſitz eines Staates übergegangen waren und daher als Eigenthum Niemandes und dadureh eben Jedermanns betrachtet wurden.

Der in den peruaniſchen Fundſtätten vorkommende Guano iſt in zwei weſentlich verſchiedene Arten zu ſon⸗

dern, in den Angamos-Guano und den gewöhnlichen Gu⸗ ano. Der erſte iſt aus den noch verhältnißmäßig friſchen Excrementen gebildet und bedeckt in nur dünner Schicht die Felſen und Riffe und jene unberührten Guanolager, die noch jetzt den Vögeln zum Aufenthalt dienen. Er wird mühſam mit der Hand geſammelt, iſt, wie es ſich von ſelbſt verſteht, in nur geringer Menge vorhanden und kommt ſo gut wie gar nicht zur Verſendung. Kaum mehr als eine Schiffsladung ſoll bisher nach Europa gelangt ſein, und es iſt derſelbe daher keineswegs als ein Handelsartikel auf unſern Märkten zu erwähnen. Die Region, in der ſich dieſe Klippen und Inſeln befinden, reicht ungefähr vom 14 bis 8. Grad ſüdlicher Breite und vom 59. bis 65. Grad weſtlicher Länge. Drei Haupt⸗ gruppen ſind hierbei zu unterſcheiden; die erſte ſind die dem Aequator zunächſt befindlichen Inſeln Lobos de Terra und Lobos de Afuero, ſüdwärts von Punta Aguje liegend und nicht zu verwechſeln mit den Lobos-Inſeln, die ſüd licher, dicht unterhalb Payto, zu finden ſind. Die zweite Gruppe, die bis jetzt am meiſten beſucht wird und ihres ungeheuern Vorraths halber die wichtigſte iſt, iſt die der Chinchas⸗Inſeln, die dritte bilden endlich die unfern von

D. Cn 6 6. Clara

bei ſtett bildung

an der berechen aude! auße

erklart, die ſiche alteren mäßige

7 des We ſelbſt ſ

2 600

ihr, we denen d D geheure den Ang Berichte ben Jie M Nard ihrem werden nen git 25 zunehme jede zu rath de ſcopft heit der! jung d chüge niſche 6