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370] Im neuen Dielhof G 5 bei Eduard RNuths e 0 l N 4 ü- und Säe- am Uſerthor zu Friedberg. 44301 ſind zu haben bei rbſen züglichst geeigneten
Friedberg. Jał ob May. N f 8 7 1 0 4 Dr. Romershauſen's Augeneſſenz. n Rath und Hülfe fär Diejenigen welche an Geſichtsſchwäche[. e e alen mit einen, Tele leiden und namentlich durch angeſtrengtes Studiren und andere 5 des reinsten-Zuckerkry- angreifende Arbeiten den Augen geſchadet haben. stalls zur Consistenz ge-
[473] Seit meinen Jugendjahren hatte auch ich die leidige Gewohnheit, die Stille der Nacht 1
wiſſenſchaftlichen Arbeiten zu widmen. Sowohl hierdurch, als durch viele angreifende optiſche und 11 Doctor Roch'schen feine mathematiſche Ausführungen war meine Sehkraft ſo ſehr goͤſchwächt, daß ich um ſo mehr f den völligen Verluſt derſelben befürchten mußte, da ſich eine forldauernde, entzündliche Dispo— ſition eingeſtellt hatte, welche mehrjährigen Verordnungen der geſchickteſten Aerzte nicht weichen wollte. Unter dieſen betrübenden Umſtänden gelang es mir ein Mittel zu finden, welches ich nun ſchon ſeit 2⁵ Jahren mit dem ausgezeichnetſten Erfolge gebrauche. Es hat nicht nur jene fortdauernde Entzündung vollig beſeitigt, ſondern auch meinen Augen die volle Schärfe und Kraft wiedergegeben, ſo daß ich jetzt, wo ich das 60. Lebensjahr antrete, ohne Brille die feinſte Schrift leſe und mich, wie in meiner Jugend, noch der vollkommenſten Sehkraft erfreue. Die—
1238] Die aus den vor-
(K. P. Kreis-Physikus zu Heiligenbeil)
KRAUTER-BONBONS
haben sich durch ihre Güte auch in hie- siger Gegend rühmlichst bewährt und sind in Originalschachteln à 18 und 36 kr. stets üdoht vorräthig bei
ſelbe günſtige Erfahrung habe ich auch bei Andern gemacht, unter welchen ſich Mehrere befin— Friedberg. P. F. Schmittner. den, welche früher, ſelbſt mit den ſchärfſten Brillen bewaffnet, ihren Geſchäften kaum noch l 3 vorzuſtehen vermochten. Sie haben bei bebarrlichem Gebrauche dieſes Mittels die Brille bin— Verſtei gerung.
weggeworſen und die frühere natürliche Schärfe ihres Geſichts wieder erlangt.[aral Donnerſtag den 286. März, Vormittags
Dieſes Augenmittel iſt eine wohlriechende Eſſenz, deren Beſtandtheile die Fenchelpflanze iſt i 0. Heng, l g ue 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete in„ von welchem Jablonsky in ſeinem„Allg. Lextkon der Künſte und Wiſſenſchaften,“ fung 217 fen ende Grgenga S. 201 ꝛc. ſagt, daß ſchon die älleſten Naturkundigen bemerkt haben wollen, daß die Schlangen, an den Meiſibietenden gegen leich baare Zah⸗ welche oft an Blindheit litten, dieſes Fenchel kraut freſſen, und dadurch die Sehkraft wieder[lung verſteigern, als:
erlangen. Dieſem ſei nun, wie ihm wolle— ich erkenne mit Dankbarkeit an, daß uns der gütige.; 63 Schöpfer dieſes Kraut gegeben bat. 7 1 5 1* Maßen mit Jugehor, Die Bereitung dieſes Mittels erfordert indeſſen eine verwickeltere chemiſche Behandlung und 3 5 Schaue wobei 1 mit einem Lamme ich bemerke daher, daß ich daſſelbe ſeit längerer Zeit in vorzüglicher Güte von dem bieſigen Che⸗ 3 1 einjähriges Rind 0 8 miker, Herrn Apotheker Geiß, beziehe; derſelbe liefert die Flaſche dieſer Eſſenz für einen 5) Faſſer bei ird rner Größe und andere Thaler, und iſt gern erbötig, dieſelbe nebſt Gebrauchsanweiſung auch auswärts zu verſenden. Wirtbsgerätoſchaften f. 5 Ich rathe daher dem Leidenden dieſes Mittel von hier zu beziehen, indem eine ſolche 60 1 Schlachtwaage 7165 kupferner Schaale Flaſche auf lange Zeit zum Gebrauche zureicht, da nur etwas Weniges mit Fluß- und meſſingenen Ketten N waſſer gemiſcht, eine milchartige Flüſſigkeit dildet, womit Morgens und Abends wie auch nach an— 79 1 Stangenwaage ür
greifenden Arbeiten, die Umgebung des Auges befeuchtet wird. Die Wirkung iſt hochſt f ithcchae Rott N 8 5 85 t 3 5 4 5 9 odann Hausgeräthſchaften, Bettung n wohltbätig und erquickend und erhält und befördert zugleich die Friſche der Hautfarbe. Es wird Zinn N bſchaf Bettung, Weißzeug
mich erfreuen, wenn vorzüglich denen dadurch geholfen wird, welche bei dem raſtloſen Streben Ob 5 4 78 5 b s e 2 errosach. Ph. Engel. nach dem Lichte der Wahrheit oft das eigene Licht ihrer Augen gefährden und einbüßen müſſen. Jah! 4 linde Wülhezalh Vielleicht kann auch durch den Gebrauch dieſes Mittels das leider in der jungen Welt ſo ſehr 5 zur Mode gekommene entſtellende Brillentragen vermindert werden, da les in den meiſten Fällen 2 2 Leere Oelfäſſer
Auges zu Hülfe kommen, aber nie geſunde oder geſchwächte Augen ſtärken und verbeſſern. 13281 von 2 bis 6 Obm billig bei
die Augen mebr verdirbt als verbeſſert. Brillen können nur einer fehlerhaften Organiſation des Aken a. d. Elbe. Dr. Romershauſen. M. L. Goldmann.
Täglich 2mal, Morgens und Nachmittags, erſcheint in Berlin der 4. Jahrgang der
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Handel und Landwirthſchaft. Taglicher Bericht über den Berliner, Stettiner und Breslauer Getreide-, Spiritus- und Oelmarkt. Täg⸗ liche telegraphiſche Preis⸗Notirungen. Wöchentlich mehrmalige Berichte von allen bedeutenderen nord⸗ und ſüddeutſchen, engliſchen, franzöſi ſchen, holländiſchen, belgiſchen, ungariſchen und ruſſiſchen Märkten. Tägliche überſichtliche Zuſammenſtellung der neueſten Oel⸗ und Spiritus-Notirungen aller tonangebenden Plätze, ſowie zahlreiche Markt⸗Berichte über die bedeutenderen Vieh⸗, Woll⸗, Hopfen⸗, Flachs⸗ und Hanfmärkſe, über künſtlichen Dünger ꝛc. ꝛc. mit Preis⸗Notirungen in unſerem Gelde. Fortlaufende Berichte über den Stand der Saaten, über die Ernten, deren Ausſichten und Reſultate, von den verſchiedenſten Punkten Nord, und Süddeutſch⸗ lands, Englands, Frankreichs und Ungarns von den anerkannt tüchtigſten Landwirthen. Waaren⸗, Meß- und Metallberichte. Rechts- fälle aus dem Geſchäftsleben.
Landwirthſchaftliche Technik. Techniſche, auf Bodenproduction bezüglſche Mittheilungen. Abhandlungen ze. f.
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Berlin, Ende März 1857.(Verleger Theodor Heymann.) Die Expedition, Schützenſtraße 31.


