Ausgabe 
23.1.1857
 
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Subſeriptions⸗ Einladung.

Das Pianoforte.

Ausgewaͤhlte Sammlung älterer und neuerer Original⸗Compoſitionen

i von Nachſtehenden: J. Abenheim; J. Abert; von Baudiſſin; W. Bargiel; J. Benedict; N. Berendt; F. Böhm; v. Bronſard; M. Bruch; A. Buhl; E. Büchner; H. von Bülow; C. Czerny; B. Damcke; F. Doppler; H. Dorn; A. Dreyſchock; L. Ehlert; J. Eitner; J. C. Eſchmann; H. Eßer; C. Evers; C. L. Fiſcher; J. Fiſchhof; E. Frank; F. W. Grund; St. Heller;

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F. Hiller; J. Hoven; R. Hol; von Hornſtein; A. Jaell; A. Jungmann; W. Kalliwoda; Th. Kirchner; J. F. Kittl; D. Koning; L. Köhler; F. Kroll; W. Krüger; W. Kuhe; Th. Kullak; J. Lachner; A. Löſchhorn; Löwe; C. R. Marr; Carl Mayer; E. Methfeſſel; F. Miladowsky; St. Moniuzko; J. Nowakowsky; R. Radecke; J. Raff; C. Reinecke; C. G. Reißiger; E. Reiter; E. Roſenhain; J. Roſenhain; A. Rubinſtein; Carol. Sawath; J. Schaffer; J. Schulhoff; Cara Schumann; Lindſay Sloper; F. Smetana; W. Speidel; Louiſe von Strantz; W. Taubert; J. Tanſch; J.] Tedesco; S. Thalberg; J. J. Viotta; J. Vogt; Ch. Wehle; J. Wieniawskt; R. Willmers; u. A. Unter Redaktion von Dr. Fran 3 Lis 3 t.

Erſter Band. In zwölf Heften von 4 Bogen hoch Notenformat in eleganteſter Ausſtattung. Subſcriptionspreis: Statt des gewohnlichen Notenpreiſes von fl. 1. 12 kr. jedes Heft nur 24 kr. rheiniſch. Einzelne Hefte ſind nicht zu beziehen, man verpflichtet ſich zu 12 Heſten.

Das Klavier gibt, wie kein anderes Juſtrument, ein Reſume der modernen muſikaliſchen Eutwickelung, und übt, bei ſtetiger Fortbildung und Erweiterung des eigenen Wirkungskreiſes, einen unläugbaren Einfluß auf die Geſammt bildung der Muſik im Allgemeinen aus.

Dem entſprechend hat ſich auch das Klavierſpiel allenthalben in dem Maße eingebürgert, daß es unbedingt an der Zeit ſein dürfte, ein Unternehmen zu begründen, welches auf die allgemeinſte Betheiligung zu zählen berechtigt iſt, indem es dem muſikaliſchen Publikum in regelmäßigen Zwiſchenräumen von 2 oder 3 Wochen mehrere auserwählt gute und neue Werke in heftweſſen Lieferungen bietet, die mit eleganteſter Ausſtattung eine außergewöhnliche Wohlfeilheit verbinden.

Im Intereſſe dieſes wahrhaft populären und zeitgemaͤßen Unternehmens hat ſich Herr Dr. Franz Liszt bereit erklärt, die Auswahl der zu veröffentlichenden Werke, und ſomit die künſtleriſche Redaktion zu übernehmen, wodurch die ſicherſte Garantie geleiſtet iſt, daßDas Pianoforte nur Anerkennenswerthes, Schönes und Gutes, aus den älteren und neueren Schulen, in intereſſanter Abwechslung bringen wird, insbeſondere auch leichtere und für mittel mäßige Spieler dankbare Stücke geboten werden ſollen. N

Wir ſind daher überzeugt, daßDas Pianoforte ſich einer wirklichen Popularität, im beſten Sinne des Wortes, zu erfreuen haben wird, und verzichten deßhalb auf jede weitere Empfehlung, als die im Unternehmen ſelbſt ſchon enthaltene.

Stuttgart im Dezember 1856. Der Verleger Eduard Hallberger.

Das erſte Heft obigen Werkes iſt bei uns vorräthig und empfehlen wir uns zu zahlreichen Aufträgen.

C. Bindernagel's Buchhandlung.

Auguſt. Der 19. Auguſt iſt ſowohl in regneriſchen, mäßig kalt und mäßig naß, traf darauf am 24. Oktober als auch in warmen und heiteren, nur nicht ganz dürren Regen ein, und ſind vom 1. November an heitere und Sommern ein Wendetag. In regneriſchen Sommern kann kalte Tage, ſo pflegt mit dem 15. der erſte Schneefall ein man von dieſem Tage an ſchönes Wetter erwarten, wel- zutreten. Iſt derſelbe von Froſt begleitet, ſo iſt ein ſtren ches häufig ſchon durch einen ſchönen 5. Auguſt, der mit-[ger Winter zu erwarten, der ſich haufig bis zum 24. Ja ten in die Regenzeit hineinfällt, angezeigt wird. In war- Unuar hin ſehr kalt hält und bis in den Februar und Marz men Sommern pflegt eine Regenperiode einzutreten, die dauert.

jedoch ſelten länger als 8 bis 10 Tage anhält. 2) Iſt mit dem 15. November keine Kälte eingetreten,

September. 1) Ein durchgängig warmer und ſo pflegt dieſes am 12. December der Fall zu ſein. heiterer September läßt mit faſt zweifelloſer 8 December. 1) Der 12. December(Andreastag) auf kalten und ſturmiſchen Oktober ſchließen. pflegt faſt immer Froſt zu bringen.

2) Ein kalter und naſſer September verkündigt ohne

2) Geht der 12. mild vorüber, ſo iſt erſt mit dem große Gewißheit, daß die erſte Hälfte des Oktober warm

28. Schnee zu erwarten. Treten Kälte und Schnee an 90

ſein wird. 1 dieſem Tage mit einiger Staͤrke ein, ſo pflegt ſich dieſer 3) Hat das Frühjahrsäquinoctium Froſt gebracht, Zuſtand drei bis vier Wochen zu halten.

und ſind die kritiſchen Tage des Juni ungünſtig ausge 3) War der November mildtrat am Andreastage

fallen, ſo bringt der September frühe Nachtfröſte. ein kurzer Froſt ein, dem iu den zwölf Nächten(25./XII.

Oktober. In mäßig kalten und mäßig feuchten bis 6/öJ.) ein ſchwacher Froſt folgte, ſo iſt dieſes ein Zei⸗ Oktobern pflegt mit dem 24. der kalte Winterregen einzu- chen eines gelinden Winters. treten, häufig von Sturm und Schnee begleitet. Uebri gens gibt der Oktober keine Anhaltepunkte.

November. 1) War die erſte Hälfte des Oktober