Ausgabe 
19.6.1857
 
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Guſtav-Adolf-Stiftung.

1064] Die Jahresverſammlung des Wetterauer Zweigvereins der Guſtav Adolf⸗ Stiftung ſoll am 21. d. M. in Friedberg gehalten und mit einem feierlichen Gottesdienſt in der Stadtkirche Nachmittags um 2 Uhr eröffnet wer den. Indem der unterzeichnete Vorſtand dieß zur öffentlichen Kenntniß bringt, ladet er alle evangeliſchen Glaubensgenoſſen zur Theilnahme an der Verſamm lung brüderlich ein, unter dem weiteren Bemerken, daß man zuerſt in und bei der Burgkirche ſich ſammelt, von wo aus um halb 2 Uhr der Feſtzug ſich zur Stadtkirche bewegen ſoll.) Die Vorſtände der Ortsvereine ſind gebeten, die Verſammlung mit je 2 legitimirten Abgeordneten zu beſchicken, damit ſie bei etwaigen Abſtimmungen gehörig vertreten ſind. Gegenſtände, welche der Ver ſammlung zur Beſprechung vorgelegt werden ſollen, können nur dann auf die Tagesordnung geſtellt werden, wenn ſie uns bis längſtens zum 20. Juni zur Anzeige gebracht worden ſind. Friedberg den 10. Juni 1857. Der Vorſtand des Wetterauer Zweigvereins der G. A. Stiftung. Für denſelben: Dr. Matthias, Sekretär.

*) Die Ordnung des Feſtzuges iſt die folgende: 1) Die obere Mädchen- und Knabenklaſſe mit ihren Lehrern. 2) Kirchenvorſtand. 3) Der Feſtprediger und die Geiſtlichen der Stadt. 4) Der Vorſtand des Vereins. 5) Die Abgeordneten der Ortsvereine. 6) Oer Stadtvorſtand. 7) Die übrigen Mitglieder und Freunde des Vereins.

* wohnungs Veränderung.

11065] Ich mache hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich ſeit dem heutigen meine ſeitherige Wohnung verlaſſen und nunmehr in meinem von Herrn J. Steinhäuſer erkauften Hauſe neben der Poſt und vis-à-vis dem Hotel Trapp wohne. Gleichzeitig empfehle ich mich einem geehrten Publikum mit einer großen Auswahl von Spiegeln in Gold-, Nußbaumrococo- und anderen Rahmen, ferner Spiegelgläſern von den allerkleinſten bis zu den größten gangbarſten Sor⸗ ten, ſowie Goldleiſten von den ſchmälſten bis zu den breiteſten Sorten und beſonders habe ich jetzt noch eine Ausdehnung von verſchiedenen andern ge⸗

ſchmackvollen Leiſten, zugleich auch Tapetenleiſten an Vorhänge und an die

Zimmer. Schließlich bringe ich zugleich das Eiurahmen von Bildern, Oelge mälden, Lichtbildern und Photographien, wo beſonders das Aufziehen der Bilder beſtens beſorgt wird, ſowie ſolche auch noch mit Eckverzierungen auf Verlangen gefertigt werden, in empfehlende Erinnerung unter Zuſicherung prompteſter Bedienung. Friedberg den 12. Juni 1857.

Fr. Hanſtein, Glaſermeiſter.

F. Ch. Auguſt Höpfner,

Zimmer Decorationsmaler und Lackirer in Uauheim;,

Burgſtraße Nr. 222,

Gußſtahl Senſen, 110671 mit und ohne cht englische, 1 David Grödel Söhne.

Friedberg. 1594] Für die wegen ihrer Vorzüglichkeit rühmlichſt bekannte

Heilbronner Bleiche

werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt

Friedberg. Edu ard Rut hs, zum neuen Dielhof.

Blaue Carmin⸗Tinte Fl. 14 kr. Rothe Carmin⸗Tinte à Fl. 14 kr. 2 P. F. Schmittner in Friedberg. 2571

Lehrlingsgefuch. f 14068] Ein ordentlicher Junge wird in die Lehre geſucht bei

W. Vur k,

Meſſerſchmied in Butzbach. Ein Möbel-⸗Schreinergeſelle 9

[1069 findet gegen guten Lohn dauernde Be

ſchäftigung bei Fauerbach II. F. Schwalb.

Nuſſeuſteine

[1070] ſind ſtets vorräthig bei Ch. Ulrich II.

GEF e ge, 11071] welcher das Kappenmacher-Geſchäft er lernen will, kann ſogleich eintreten. Näheres unter Nr. 1020 bei der Exp.

Ein Schmiedgeſelle 1072] wird geſucht von Schmiedmeiſter Ph. Ritz el. [1073] Der Transport der auf der alten Kaiſer grube lagernden Bleierze, eirca 3000 Ctr., nach Friedberg, ſoll an die Wenigſtnehmenden ver geben werden.

Diejenigen, welche den Transport der Erze übernehmen wollen, haben ihre Summiſſionen bei dem Unterzeichneten oder bei Kaufmann Jean Huber in Friedberg bis zum 15. Juli d. J. abzugeben.

Alte Kaiſergrube bei Pfaffenwies⸗

bach den 16. Juni 1857. 3.2 A. des Verwaltungsraths des Taunus bergbaues Schwarz, Bergverwalter

Aecht⸗Steie riſche-Senſen [1074] mit Garantie bei Joſ. wenthal in Bönſtadt.

Fortdauernde Beſchäftigung [1075] im Nähen und Spulen in der mecha⸗ niſchen Tricotweberei von

S. G

Katzenſtein reli ö ee 11076] Ein geſitteter junger Menſch kann un⸗ ter vortheilhaften Bedingungen in eine hieſige Handlung in die Lehre treten. Zu erfragen

unter Nr. 1050 bei der Exp. d. Bl.

11077] 20000 fl. zu billigen Zinſen werden ge trennt, unter der Zuſicherung, daß bei pünkt⸗ licher Zinſenzahlung in 5 Jahren Kündigung nicht erfolgt, gegen Obligationen von 100 fl. an ausgeliehen. Baruch Hecht.

(Eingeſandt.)

1955] Nr. 18 des Allg. d. Telegr. bringt fol gende Notiz:

Ulm den l. Mai. Wäre Ibnen, wie mir,

die in Ihrem Blatte angezeigte Wochenſchrift

Der Feierabend

(Gotha bei Hugo Scheube) bisher etwa entgangen, ſo unterlaſſen Sie nicht, ſich mit derſelben bekannt zu machen, vielleicht theilen Sie alsdann meine Ueberzeugung, daß von allen billigen, der unterhaltenden Belebrung gewidmeten Blättern, keines als ächtes Volks

und Familienblatt in gleichem Maße empfohlen

zu werden verdient. Zu haben in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg.