Ausgabe 
18.9.1857
 
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308 Soolbad Nauheim. e ee e e

21. d. M. findet zur Feier des hieſigen Kirch⸗

Jeden Tag E e

Dorheim den 14. September 1857.

Wilhelm Bingel. Kirchweihfeſt zu Dorheim. [1601] Sonntag den 20. und Montag den 21. d. M. iſt bei dem Unterzeichneten gut be⸗ 113191 2 ladet II Kurgarten. Dior be im den 16. September 1857.

ſetzte Tanzmufik anzutreffen, wozu höflichſt ein⸗ Morgens und Nuchmitiags, ausgeſuhirt von der e ee

Directi 1% Ohm Kuren elle une Direction des Herrn[1550] ganz reiner 18527 Wein aus Gaubiſch⸗ E m un Neumann. heim bei Bodenheim(Rheinbeſſen) ſind mit

oder ohne Faß in Friedberg billigen Kaufs zu

4 1 baben. Näheres bei Küfer Müller neben der amenmänte def ade 9 neueſter Facon, Geld⸗Cours. 1534] in ſehr großer Auswahl und zu möglichſt billigen Preiſen empfehlen Frankfurt, am 18. Septbr. 1857. beſtens J 1 0 rben. Piſtoſfen 9 38 1. J. Fürth's Erben Friedrichsd or 99 53.86

r 2 Holländische 10 fl. Stücke 9 46 Neue Herbſt⸗ Mäntel,

Engliſche Souverains.. 11 40-44 2 Preußiſche Thaler.5 Mayer Hirſch. Preußiſche Caſſenſcheine, 145 ¼ 5

Airchweihfeſt. Gfenheimer Wäldchen. e

1597 Sonntag den 20. d. M. zum Beſchluß und zur Feier der Oſſenheimer

415021 ſoeben friſch angekommen, bei

Kirchliche Anzeigen.

Kirchweihe Harmonie- und Tanzmuſik, wozu freundlich einladet 15. Sonntag n. Trin. den 20. Septbr. 8 5 Ae hle. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel.

2 mi Einige Ohm Gottesdienſt in der Stadtkirche:

Su vermiethen. 5 2 9 5 1 15 Vormittags: Herr Candidat Anthes. [1598 In dem von mir von Herrn S. G. 1 0 vorzüglichen alten Aepfelwein hat zu Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Baur. Simon gemietheten Hauſe kann ein Zimmer der aufen. Gottesdienſt in der Burakirche: mit Kabinet weiter vermiethet werden. Friedberg. Friedrich Staubi, Vormittags: Herr Stadtpfarrer Seel.

zur Stadt Darmſtadt. Nachmittags: fällt aus.

Friedberg. Aug. Fr. Nau.

Aufruf für Sehleswig⸗Holſtein!

Als die Herzogtbümer Schleswig⸗Holſtein in dem Kampfe um urkundlich verbriefte Rechte und ihre Angehörigkeit zu Deutſchland ehrenvoll unterlegen waren, wendete ſich der Haß und die Rache der Dänen zunächſt gegen die Männer in jenen deutſchen Landen, die unbekümmert um den eigenen Vortheil, ibre und ibrer Familien Exiſtenz entſchloſſen eingeſetzt hatten, um dem Uebermuthe des Stärkeren gegen den Schwächeren einen Damm entgegenzuſetzen und dem Rechte zum Siege zu verhelfen. Viele Schleswig⸗Holſteiner Prediger und Beamten mußten deßhalb, ibrer Stellen willkührlich entſetzt, den heimatblichen Boden als Flüchtlinge verlaſſen. Haben auch manche derſelben in andern deutſchen Ländern Ver⸗ ſorgung und eine zweite Heimath gefunden, ſo irren doch viele noch immer obdachlos umher und kämpfen mit wahrer Noth, die ſich begreiflich um ſo höher ſteigert, je mebr die eigenen Mittel ſich erſchöpft haben, welche die Vertriebenen theilweiſe beſaßen.

Nach den Bekanntmachungen des Hauptvereins für die Unterſtützung der Schleswig-⸗Holſteiniſchen Beamten zu Altona, der fortwährend eifrig bemüht iſt, Hülfe zu leiſten ſo weit ſolche möglich erſcheint, reichten ſeither ſchon ſeine Mittel nicht mehr bin, 360 hülfsbedürftigen Familien⸗ gliedern nur das Notbwendigſte zu gewähren. Und immer noch mehrt ſich die Zahl der Hülfeſuchenden, immer knapper wird folgeweiſe die Hülfe, welche gewährt werden kann, immer häufiger wiederholt es ſich, daß Unterſtützungsgeſuche überbaupt nicht mehr berückfichtigt werden können.

Wenn unter ſolchen Umſtänden allenthalben der Eifer aufs Neue angeregt worden iſt, ausreichende und nachhaltige Hülfe zu beſchaffen, ſo glauben auch die Unterzeichneten an die Bewohner des Kreiſes Friedberg vertrauend die Bitte richten zu dürfen, ihre freigebige Unterſtützung in einem Falle nicht zu verſagen, wo es ſich in Wahrheit davon handelt, nicht allein den Pflichten der Nächſtenliebe zu genügen, ſondern auch eine Ebrenſchuld der deutſchen Nation abzutragen, da es ſchmachvoll ſein würde, diejenigen in Noth umkommen zu laſſen, die obdachlos und hülfsbe⸗ dürftig blos darum geworden find, weil ihre treue Liebe zum deutſchen Vaterlande nicht wanken wollte. 7

Die Unterzeichneten ſind bereit Gaben zu dem angedeuteten Zwecke in Empfang zu nehmen und an den Altonaer Hauptverein zu befördern. Es wird gerne jede, auch eine nur einmalige Gabe dankend angenommen und veröffentlicht werden, 1 1 sweiſe wünſchenswerth erſcheint es indeſſen, daß recht viele unſerer Mitbürger wöchentliche, monatliche oder vierte jährige, wenn auch im Einzelnen geringere Beiträge zeichnen, da es nur ſo möglich werden wird, eine dauernde Hülfe zu beſchaffen. Die Unterzeichneten zweifeln nicht an einem günffigen Erfolge, wenn allerwärts patriotiſch geſinnte Männer fich dieſer Sache warm annehmen und bemerken noch, wie ſie ſich verläſſigt haben, daß hierbei Seitens der Staatsbehörde durchaus kein Hinderniß beſteht, wenn gleich die Geſtattung einer eigentlichen Hauscollecte zu dieſem Zwecke nicht zuläſſig erachtet wurde. Auch bedarf es kaum der Erwäbnung, daß durch Zeichnung wöchentlicher oder monatlicher Beiträge welche f. Z. einzunebmen der mitunterzeichnete Stadtrechner Heidt übernommen hat keinerlei dauernde Verbindlichkeit eingegangen wird, jene vielmehr jederzeit zurückgezogen werden kann. 0

Friedberg den 20. Auguſt 1857. Hofmann, Landrichter. J. Falck. K. Baur. J. Pfeffer. F. Roßbach. J. P. Schäfer, Director der Blinden⸗Anſtalt E. Seeger, cand. theol. C. D. Groß. J. Steinhäußer. G. Schmidt. Cbr. Hecht. Meper Hir ſch. J. Müller. G. Trapp II. C. Wabl. Walz. J. Wahl. Schweitzer. F. W. Reuß. Wieſſell. C. Heidt.

Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff.

(Hierzu Beiblatt Nr. 38.)

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