Ausgabe 
18.9.1857
 
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Hofraithe-Verſteigerung. 11461] Donnerſtag den 15. Oktober, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die den Nicolaus Mylius'ſchen Eheleuten dahier ge hörende Hofraithe meiſtbictend verſteigert, als: O.⸗N. Fl. Nr. d. Grdſt.[OKlftr.

13.2 376 18,2 Hofraithe in der Stadt. Gibt abgelöſte Tilgungsrente Fir 3% lx. a

Friedberg den 28. Auguſt 1857.

In Auftrag

Großherzoglichen Landgerichts Friedberg

Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Der dienſtälteſte Gerichtsmann Wa lz

Edictalla dung. [1482 Ueber den mit 2188 fl. 32 kr. über⸗ ſchuldeten Nachlaß des dahier verſtorbenen is raelitiſchen Handelsmanns Salomon Butzbach iſt der förmliche Concursprozeß erkannt worden. Es werden deshalb alle diejenigen, welche einen Anſpruch an dieſen Nachlaß erheben zu können glauben, aufgefordert, ſolchen Mittwoch den 14. Oktober, Morgens präcis 10 Uhr, dabier, dei Meidung Ausſchluſſes von der Maſſe geltend zu machen. Nicht perſönlich erſchienene oder nicht gehörig vertretene Gläubiger werden als den etwaigen, von der Mehrzahl der er⸗ ſchienenen Creditoren gefaßt werdenden, Be⸗ ſchlüſſen beigetreten angeſehen. Friedberg am 20. Auguſt 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. V. d. L.

v. Preuſchen, Landgerichts⸗Aſſeſſor.

O bſtverſtei gerung. 15261] Dienſtag den 22. d. M.. Vormittags 9 Uhr, wird das der hieſigen Stadt gehörige Obſt, beſtehend in Aepfel, Birnen und Nüſſen, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver- ſteigert. 5

Nauheim am 7. September 1857. Der Stadtvorſtand Rieß

Bekanntmachung. 11585] Von den Partial⸗Obligationen der Ge⸗ meinde Eichloch auf Inhaber zu 100 fl. iſt die Nummer 9 zur Auszahlung gezogen worden und wird am 1. Januar 1858, von welchem Tage der Zinſenlauf davon aufhört, von dem Gemeindeeinnehmer zu Eichloch oder dem Hand⸗ lungshauſe Simon Lindheimer in Friedberg, jetzt in Frankfurt a. M., ausbezahlt werden. Eich loch am 14. September 1857. Großherzogliche t e Eichloch K 8

Bekanntmachung. [1586] Von den Partial⸗Obligationen der Ge⸗ meinde Armsheim auf Inhaber zu 100 fl. iſt die Nummer 110 zur Auszahlung gezogen wor⸗ den, und wird am 1. Januar 1858, von wel⸗ chem Tage der Zinslauf davon aufhört, von dem Gemeindeeinnehmer zu Armsheim oder dem Handlungshauſe Simon Lindheimer in Fried⸗ berg, jetzt in Frankfurt a. M., ausbezahlt werden.

Armsheim am 15. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Armsheim Zi mli ch.

Vergebung von Maurerarbeiten. 1587] Zu den Herſtellungsarbeiten am Burg⸗ graftate zu Friedberg ſind die Maurerarbeiten, deranſchlagt zu 1282 fl. 56 kr. aus der Hand zu vergeben. Luſttragende Maurermeiſter kön⸗ nen bei dem unterzeichneten Kreisbauamte Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen einſehen. Friedberg den 16. September 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Süffert.

Bekanntmachungen von Behörden und Privat⸗Anzeigen.

[1588] Die Verwaltung des deutſchen Verkehrs zu Frankfurt a. M. erlaubt ſich die Anzeige, daß die mit ihrer Central⸗Anſtalt verbundenen Zeitſchriften

J. Der deutſche Verkehr. Central-Anzeiger

für die wirthſchaftlichen Intereſſen Deutſchlands, Oeſterreichs und der Schweiz,

ll. Nachrichten über das Transportweſen.

auch im nächſten Quartale jedoch in der Art erſcheinen, daß auf beide Zeitſchriften ein getrenn⸗ tes Abonnement eröffnet wird. ö l

Erſteres Journal iſt eine Spezialität für die practiſchen Intereſſen und wichtigeren Be gebenheiten des volkswirthſchaftlichen Verkehrs. Es betont vorzugsweiſe die landwirthſchaftlichen Intereſſen, obne den induſtriellen die Beachtung zu verſagen. Durch ſeineWein⸗Zeitung, einen beſonderen Abſchnitt des Blattes, iſt es für eines der wichtigſten Producte Süddeutſchlands das einzige und weitverbreitete Organ. Durch ſeine Verbindung mit der centralen Güter⸗ anſtalt des Unternehmens ſind Anzeigen im Felde des Realitätenweſens von großer Wirkſamkeit.

DieNachrichten über das Transportweſen behandeln die Verkehrsmittel, beſonders die poſten und Eiſenbahnen. Sie verbreiten ſich in referirenden und deurthei⸗ lenden Aufſätzen über die ſämmtlichen Zweige des Poſtdienſtes und haben fich hinſichtlich der Eiſenbahnen namentlich die Aufgabe geſtellt, die veränderten Rechtsverhältniſſe in Hinſicht auf Lieferzeit, Schadloshaltung ꝛc. klar zu ſtellen und zu beleuchten. Von practiſchem Intereſſe für den Handelsſtand iſt der den Nachrichten über das Transportweſen angefügte fortlaufende Kalender der überſeeiſchen Correspondenzangelegenheiten, mit dem Nachweis der Abgangstage der transatlantiſchen Dampfſchiffe. ö

Preis für beide Zeitſchriften zuſammen inel. Stempeltaxe hier fl. 1., für den deutſchen Verkehr allein 45 kr., für die Nachrichten über das Transportweſen allein ebenfalls 45 kr. pro Vierteljahr. 5 Man beſtellt bei allen Poſtanſtalten und in Friedberg in C. Bindernagel's Buch⸗ andlung.

DerWetterauer Vote

[1589] mit dem Monatblatt für Landwirthſchaft und Gewerbe, welcher in ſeinem vergrößerten Format, wie ſeither wöchentlich 2mal erſcheint, beginnt mit dem erſten October ein neues Quartal und enthält in jeder Nummer eine vollſtändige Ueberſicht der wichtigſten politiſchen Neuigkeiten, Marktberichte, Fruchtpreiſe, Handelsnachrichten, Curſe; in einer beſondern Abthei⸗ lung: Erzählungen, naturwiſſenſchaftliche Notizen, Anekdoten, Gedichte ꝛc. Beſondere Aufmerk⸗ ſamkeit widmet er den provinzialen und lokalen Intereſſen und bringt unter der Rubrik:Pro- vinziales alle wichtigeren Begebenheiten aus der Provinz Oberheſſen und den angrenzenden Bezirken von Preußen, Kurheſſen und Naſſau.

DasMonatblatt bringt ebenfalls mit beſonderer Beziehung auf unſere provinzialen Verhältniſſe, landwirthſchaftliche und gewerbliche Aufſätze, Notizen und Ankündigungen. Der Preis des Wetterauer Boten mit Monatblatt beträgt wie bisher 36 kr. für's Quartal, wo⸗ für ihn alle Poſtanſtalten bei denen auswärts einzig und allein abonnirt werden kann ohne Erhöhung liefern. Anzeigen aller Art finden Aufnahme und fichere Verbreitung. Wir berech⸗ nen die Petitzeile oder deren Raum mit 2 kr., die zwei erſten Zeilen zuſammen 6 kr., aus ver⸗ ſchiedener Schrift oder in Tabellenform die Zeile 3 kr..

Wir hoffen, daß unſere Bemühung, den Wetterauer Boten zu einem tüchtigen Provinzial⸗ blatt zu geſtalten, durch zahlreiches Abonnement und Mittheilung ſachgemäßer Beiträge immer größere Anerkennung finden wird. ö i

Butzbach im September 1857. Die Expedition des Wetterauer Boten

M. Kuhl'ſche Buchdruckerei. Hoch für ſtlich A.*** 5 2 9 5 0 Iſenburg⸗Büdingen'ſches Anlehen von fl. 100,000, d. d. 15. Februar 1847.

11554 Von der Hochfürſtlichen Iſenburg⸗Büdingen'ſchen Rentkammer dahier iſt der geſammte noch unverlooſte Capitalreſt des obigen Anlehens im Betrage von fl. 29,000. zur Heimzahlung bei den Unterzeichneten auf den 31. Decem⸗ ber d. Jahrs gekündigt worden. Es werden die Inhaber der betr. Partial Obligationen hiervon in Kenntniß geſetzt, mit dem Bemerken, daß von jenem Tage an die Verzinſung des Capitals aufhört.

Büdingen den 8. September 1857.

H. Lismann in Büdingen. J. Lindheimer in Frankfurt a. M.

Au- und Verkauf aller Staatspapiere

1503] zu dem äußerſten Börſencours durch das Bankgeſchäft von Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Rechneigrabenſtraße 8.

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