Ausgabe 
13.11.1857
 
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C. Binder⸗

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371 Gegen jeden veralteten Huſten,

11845] gegen Bruſtſchmerzen, langjährige Heiſerkeit, Grippe, Halsbeſchwerden, Verſchleimung der Lunge, iſt der von dem Medieinalrath Herrn Dr. Mag⸗ nus, Stadtphyſicus in Berlin

Tol. approbirte Tol.

1 Flaſche a g Flaſche 42 2 7 1** 5 7 57 1 Hruſt-Jyrußp ß

ein Mittel, welches noch nie, und zwar in tauſend Fällen, ohne das beriedi gendſte Reſultat in Anwendung gebracht worden iſt. Dieſer Syrup wirkt gleich nach dem erſten Genuß auffallend wohlthätig, zumal bei Krampf- und Keuchhuſten, befördert den Auswurf des zähen, ſtockenden Schleimes mildert ſofort den Reiz im Kehlkopfe und beſeitigt in kurzer Zeit jeden noch ſo heftigen, ſelbſt den ſchlimmen Schwindſuchtshuſten und das Blutſpeien.

1 Unterzeichneter hat von dem Fabrikanten dieſes wohlthätigen Artikels ein Commiſſionslager übernommen und ſind einzelne Flaſchen nur allein in der

Niederlage der Herren Morell& Hertwig in Friedberg ſtets zu obigen Preiſen zu haben. Georg Freundlieb. Atteſt.

Obiger Bruſt⸗Syrup iſt vor einiger Zeit von mir mit dem beſten Erfolg gebraucht wor den. Ich litt an einem ſehr hartnäckigen, mich ungemein angreifenden, abzehrenden Huſten, wo gegen mir alles Medieiniren nichts, ſondern nur dieſer Bruſt⸗Syrup geholfen hat; ich kann mit Recht behaupten, die Anwendung dieſes Sprups rettete mir mein Leben, woran ich und meine Umgebung wenig Hoffnung mehr hatten. Demnach halte ich es für meine Pflicht, dieſen Syrup jedem Bruſt⸗Kranken auf's Wärmſte zu empfehlen.

Ganz dieſelbe Erfahrung machte der hieſige Stadtrath Herr Chriſtoph.

Grottau in Böhmen im September 1857.

Schindeler, Beamter beim Grafen Clam-Gallas.

118461 Brillen, Lorgnetten, Thermometer, Branntweinwaagen, Sporn und andere Neuſilberwaaren billigſt bei

L. Hanan, in den drei Schwertern.

Geſtickte und glatte Lenſter-Vorhänge, 11750] gemalte Fenſter-Rouleaux von fl. 1. bis fl. 10. das Stück, großes Lager bei Wilhelm Rußmaunn, Katharinenpforte,

in Frankfurt.

Bürger ⸗Caſino zu Friedberg. 11835] Den Mitgliedern zur Nachricht, daß Sonntag den 15. d. M. Damencaſino mit Theater ſtattfindet. Zur Aufführung auf Letz⸗ terem kommt: Das Salz der Ehe, Luſtſpiel in einem Akt. 5 Vorher: Die junge Pathe, Luftſpiel in einem Akt. Anfang halb 8 Uhr. Nächſten Mittwoch den 18. d. M. wird die Wahl des Ausſchuſſes und Vorſtandes in unſerem Caſinolokale vorgenommen. Friedberg den 12. November 1857. Der Vor ſtan d.

E ine a d n aeg [1836] Nächſten Sonntag als den 15. Novem⸗ ber iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmufik anzutreffen, und ladet unter Zuſiche rung prompter und reeller Bedienung zu recht zahlreichem Beſuche ergebenſt ein.

Södel am 12. November 1857. Jacob Fo atgiex.

Zur Illuſtrirten Zeitung 11837] wird ein Mitleſer geſucht. Näheres bei der Exp.

Pfälzer Nüſſe

11838] werden malterweiſe billig abgegeben bei Louis Winheim.

Todesanzeige und Dankſagung. 11839] Am 6. d. M. verſchied unſere theure Mutter Eliſabethe Schmidt, geb. Jung,

in einem Alter von 54 Jahren. Indem wir Verwandten und Freunden dieſe ſchmerzliche Anzeige widmen, ſagen wir! zugleich Allen, welche die Verſtorbene zu Grabe geleiteten, unſeren innigſten Dank.

Friedberg den 10. November 1857. Die hinterbliebenen Söhne.

ter darauf legt, meiſt gebrochen und dennoch hat der ſo- weder nicht zuträglich, oder nicht angenehm iſt, kann als

genannteDickbaum eine Höhe von drei Hundert Fuß und wenn man ein Seil um ihn ſpannt, nämlich um ſei nen Stamm, und das Seil mißt, ſo hält es 95 Fuß! Er iſt leider gefällt, und fünf Mann haben 25 Tage nöthig gehabt, um ihn zu fällen! Drei Wochen wurden gebraucht, um ſeine Rinde 52 Fuß hoch abzuſtreifen. Die eine Seite iſt abgehobelt und drauf iſt eine Kegelbahn, und wo die Spieler ſtehen, ſteht ein kleines Haus, in dem ſie ſich den Durſt ſtillen. Er hat am Dickende noch 23 Fuß 7 Zoll Durchmeſſer, und doch iſt die Rinde ab und er iſt beſchlagen. Ein Andrer iſt ebenfalls 300 Fuß hoch und hat 80 Fuß Umfang. Ein alter Stumpf iſt hohl und die Höhlung ſo groß, daß bequem ein Reiter drinnen herum reiten kann. Und ſolcher Bäume finden ſich an der Stelle eine ſehr große Zahl, die alle eine Höhe von 300 bis 325 Fuß haben, aber im Durchmeſſer verſchieden ſind. Verſchie den es.

Sehr angenehmes, warmes Getränk für

Damen. Solchen, welchen der Genuß des Thees ent

Erſatzmittel ein anderes Getränk empfohlen werden, deſſen gänzliche Unſchädlichkeit, und deſſen ſehr angenehmer Ge ſchmack ihnen ſicher zuſagen wird. Es beſteht aus einem Abſud der Saamenkerne der wilden Roſen, deren Kerngehäuſe die bekannten Hagebutten ſind. Für eine Perſon wird 1 Eßlöffel voll dieſer Kerne/ Stunden lang in Schoppen Waſſer geſotten, die Kerne entfernt, und dieſer Thee als dann mit Zucker und kaltem oder war mem Rahm genoſſen; er erhält eine roſa Farbe, und ſchmeckt ſehr fein nach Vanille. Manche Feinſchmecke rinnen fügen dem Kaffee, wenn er beinahe fertig iſt, von dieſen Körnern bei, und rühmen den hieraus bereiteten Kaffee als äußerſt angenehm und wohlſchmeckend.

Wichſe, die man nicht durch Bürſten glän⸗ zend zu machen braucht. Syrup 4 Unzen, Lampen⸗ ſchwarz ½% Unze, Hefe 1 Eßlöffel voll, 2 Eier, 1 Thee⸗ löffel voll Olivenöl und eben ſo viel Terpentinoͤl werden gut miteinander gemiſcht und mit einem Schwamm auf getragen.