————
100 fl. zur alljährlichen Abhalkung von drei heiligen Meſſen(1 für die Stifterin, 1 für ibren verſt. Ehemann und 1 für ihre Schweſter Katharina Lauer) während der Armen⸗Seelen⸗Octave; 7) des verſt. Moſes Rothſchild zu Vöhl von 250 fl. zu Gunſten der dortigen Orts⸗ armen; 8) Schenkung der Wittwe des Papierfabrikanten Dornemann von Keſſelbach, Dorothea, geb. Rühl, aus Schotten von 100 fl an die Armen der Kreisſtadt Schotten; 9) Stiftung der Erben des verſt. Dachdeckermeiſters Anton Schudt zu Mainz von 110 fl. an die Dom⸗ pfarrfabrik daſ. zur Abhaltung eines Jahresgedächtniſſes für den
50
Verſtorbenen; 10) der Kinder des Kaspar Jacob Fritzdorf, Frau
Krätzer und Frau Lauteren zu Mainz, an die kath. Kirche von St.
Peter daſ. von 200 fl. zur Abhaltung eines feierlichen Jabresgedächt⸗ niſſes für ihren verſt. Vater; 11) Schenkung einer Anzahl Bürger der Provinzialhauptſtadt Mainz, beſtehend in einer Sammlung ge⸗ werblicher Modelle im Werthe von 708 fl.; 12) Vermächtniß des Joſeph Störpel aus Biebrich von 200 fl. zu Gunſten der Armen der Provinzialhauptſtadt Mainz.—(Schluß folgt.)
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Edictalla dung.
lichen Kreisamts Friedberg ſoll die durch Allo⸗
Holzverſteig erung.*
ö 8„ icht 1171] Montag den 16. Februar l. J. werden 165] Montag den 16. I. Mts. 3 C113] Zu Folge Benachrichtigung Grosherog⸗ im Oiſteikte„aa an der ſog. Wetzlarer ⸗Straße“ 1 8 90„Morgen, um
Bekanntmachung.
9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe der Nach⸗
ö ü er 5 3. 1½ Stecken Buchen⸗ laß des dahier verſtorbenen Konrad 3 1 n e 17.5 Eichen- Scheitholz; Halt br, Fitded in einem B em ez pants des Müllers Lud⸗ 5. 1 80 2 bo; Frack und ſonſtigen Kleiungeſtücken, Wiißzeug, wi engießer e r 9 9.4 abel einer filberne Taſchenuhr und dergleichen Mo⸗ 555 5 r a em Ae 5 7 3 e e e. 9 ch
8— 1 8 15= 1 1. 2. 57. 52 12 5 1 11 18 152 11 1155 162%„7 Büch 0 Prügelholz; Friedberg den 3 Herrn 7 G a 5 0 7 4 0 g 6022 fl. 0 tr. und dem Herru Grafen zu 1„ ee Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Solms-Laubach 2565 fl. 22 ½ kr. zufallen 18 1 Cin Großherzoglches Ortsgericht Friedberg: 75 4. 2 1 75 7 0 1
nach dem Geſetze vom 27. Juni 1836 abgelößt 267% 0 S7 155 Stockholz; 8 Der Vorſteher werden. 2 4„ Mödel⸗ in die r
Alle bei dieſer Grundrentenablöſung allenfalls Betheiligte werden daher aufgefordert, ihre 575„ etwaigen Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer inner— 11250„ halb ö 425„
Monaten bei den unterzeichneten Gerichten geltend zu machen, widrigenfalls die Auszahlung des Ab—
Eichen⸗ Nadel⸗
dingungen verſteigert.
1100 Stück Buchen⸗ Birken u.
2½ Wagen Allerleiholz an den Meiſtbietenden unter den bekannten Be⸗
Bekanntmachung. 1721 Mittwoch den 18 Februar, des Mit⸗ tags 12 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe da⸗ hier die in der Gemarkung Niederweiſel leih⸗ fällig werdende Jagd verpachtet werden. Die Bedingungen liegen auf dem Burgermeiſterei⸗ Büreaus offen. 8
5 Wellen; dann
löſungskapitals an die genannten Berechtigten geſtattet werden wird. Butzbach, Hungen und Lich, den 8. Januar 1857. Großherzogliches Landgericht Butzbach, Hungen und Lich. Ebel, Sartorius, Langsdorf, Landrichter. Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.
Eichen⸗Stammbholz-Verſteigerung. L168 Montag den 16. Februar d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in dem hieſigen Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Eichwald, an Ort und
im Revier Hochweiſel, Gemeindewald
Stelle 33 Stück Eichen⸗-Stämme= 6000 Cu⸗
bikfuß Inhalt, öffentlich meiſtbietend verſteigert,
welches mu dem Aufügen veröffentlicht wird,
daß dieſelbe ihrer Qualität wegen beſonders zu Eiſenbabnſchwellen ꝛc. geeignet erſcheinen.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Altenſtadt
Juſammenkunft und Anfang um 9 Uhr Vor⸗ mittags unten am Viehtriebe.
Diejenigen Quantitäten, welche am obigen Tage nicht mehr zur Verſteigerung gelangen ſollten, werden den nächſtfolgenden Dienſtag, den 17. d. M., zur Verſteigerung ausgeſetzt.
Ockſtadt den 7. Februar 1857.
Freih. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt
Ter ſſch. Hol z vier ſtſe inge rung
Langenhain.
1187] Mittwoch den 18. d. M., Morgens 9 Uhr aufangend, werden im Langenhainer Ge— meindewald, Diſtrikt Hühnerpfad, 84 Stück Eichen⸗Bauſtämme, 3371 Cubikfuß haltend, öffentlich verſteigert.
Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend bittet man um gefällige Bekanntmachung.
Ziegenberg am 11. Februar 1857.
Bemerkt wird, daß das 400 Morgen haltende Gut des Freiberrn von Wieſenhütten ausge⸗ nommen iſt. Die Gemeinde hat 4256 Mor⸗ gen Acker und Wieſen und 2700 Morgen Wald.
Niederweiſel den 5. Februar 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Niederweiſel
Ha u b.
Aufforderung.
1188] Alle Diejenigen, welche noch Forderun⸗
gen an die Stadt Friedberg und den Auguſti⸗ ner Schulfond dahier für Arbeiten oder Liefe⸗ rungen aus dem Rechnungsjahr 1856 zu ma⸗ chen haben, werden hiermit aufgefordert ihre Rechnungen auf vorſchriftsmäßigem Formular längſtens bis Ende dieſes Monats dei dem Unterzeichneten einzureichen, indem ſpäter ein⸗ geſandte Rechnungen nicht berückſichtigt werden können. Friedberg den 11. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg
Altenſtadt den 5. Februar 1857.
Kir eu der
Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenhain Rumpf.
Ben deer.
Verſchiedenes.
Ein Meteorſtein hindert eine Trauung. Als der kühne Seefahrer Franz Drake ſeine Reiſe an— trat, ſagte er ſeiner Frau, daß, wenn er in zehn Jahren nicht zurückkehre, ſie wieder heirathen möchte. Zehn Jahre waren verfloſſen und während dieſer ganzen Zeit war die gute Dame ihrem Verſprechen, vor Ablauf derſelben keine zweite Ehe einzugehen, treu geblieben; jetzt aber nahm ſie die Bewerbungen eines Freiers und bald darauf deſſen Hand an. Auf ihrem Wege zur Kirche, wo die Trauung ſtattfinden ſollte, ſtel plötzlich ein großer rundlicher Stein aus der Luft herab und gerade auf die Schleppe ihres Brautkleides, ſo daß ſie ſich im Vorwärtsſchreiten behin— dert fühlte. Auf der Stelle kehrte ſie um mit den Wor— ten:„Der Stein kommt von meinem Manne, er kündigt mir deſſen Rückkunft an.“ In der That langte Franz Drake bald darauf wieder in ſeinem Wohnorte an. Gleich einem zweiten Odyſſeus trat er als Bettler verkleidet in das Haus ſeiner Frau und bat ſie um eine milde Gabe. Während ſeiner erdichteten Erzählung aber entſchlüpfte ihm ein Lächeln und ſeine Gattin erkannte ihn. Man
kann ſich ihre Freude vorſtellen, als ſie ihn nach ſo langer Abweſenheit wieder in ihre Arme ſchloß. Der Stein be— findet ſich noch auf einer Meierei, wo man ſich ſeiner zur Beſchwerung der Eggen beim Ackern bedient. Die Sache klingt freilich etwas fabelhaft.(Allg. Mdztg.)
Der Böhmerwald hat eine ſeiner Berühmtheiten verloren, eine Notabilität, von der in Büchern und Jour— nalen ſchon viel die Rede war. Am 15. November v. J. wurde nämlich im Solnauer; Revier der letzte Bär des Böhmerwaldes erlegt. Seit Jahren hatten ihm die Jäger eifrig nachgeſetzt, immer hatte er ihre Aufmerkſamkeit irre zu leiten gewußt. Endlich traf auch ihn, den letzten Mohi⸗ kaner des Bärengeſchlechts, das noch vor 100 Jahren im Böhmerwalde ſehr heimiſch geweſen zu ſein ſcheint, das tödtende Blei. Gegenwärtig liegt er im Krumauer Forſt⸗ amte und iſt beſtimmt, in einem der acht Säle des zoolo⸗ giſchen Muſeums zu Frauenberg aufgeſtellt zu werden. Er wiegt ausgeweidet 230 Pfund, iſt ſehr fett und trägt den Beweis ſeines bedeutenden Alters auf ſeinem halbergrau⸗ ten Haupte.
6
(4000 ene 6“
hende Johann Veiſteige
Ord. N 1
Frie
0
O
1097 zu Irie den iht benen kundlich Alle, 10 ein beſſe ihre deß
dahier die von flaligt gericht den wir Frie Gr. In Vet b. J
Lundg
n welle Gang
—
L183] tags 9 zweite hämlic
meiſtol Sieigli Re 1


