Ausgabe 
12.6.1857
 
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gegen

Gras verkauf.

[995] Das diesjährige Gras zu Heu und Grum.

met von den nachbenannten Gräflich Solms Rödelheimiſchen Wieſen wird in einzelnen Ab theilungen verſteigert: Donnerſtag den 18. l. M. Vormittags 9 Uhr, auf dem Ratbhauſe zu Oberrosbach von 15 Morgen in Rosbacher Gemarkung; Freitag, den 19. l. M. Vormittags 9 Ubr, auf der Neuherberge bei Niederwöllſtadt von 197 Morgen in Niederwöllſtädter Gemarkung. Aſſenheim, den 10. Juni 1857. Gräflich Solms-⸗Rödelheim'ſche Rentei.

Logis zu vermiethen. 1960] Das ſeiner Zeit von Herrn Po walky bewobnte Logis iſt zu vermiethen und kann gleich bezogen werden.

Näberes bei Georg Freundlieb in der Cigarrenfabrik von Morell und Hertwig.

Ein Land gut 1967] mit circa 250 Morgen Areal, wovon etwa 90 Morgen 2ſchürige Wieſen ſind, wünſcht Eigenthümer alsbald zu verkaufen. Preis für Gut mit ſämmtlichem lebenden und todten In ventar 35,000 fl. mit/ Anzahlung. Näheres bei der Exp. d. Bl. unter Nr. 967.

Alle Sorten Glacehandſchuhe

1968] billigſt bei Friedberg.

K. Diehl, auf dem Markt.

Eine Milcheſelin 1969] mit 5 Wochen altem Füllen ſteht zu ver⸗

kaufen. Näheres bei dem Portier des Euro päiſchen Hofes in Nauheim.

Senſen mit Garantie, 1973] ſowie Sicheln, zu billigen Preiſen bei Je an Huber in Friedberg.

An die Bewohner Friedbergs und ſeiner Umgebung. 1996] Bei der jetzt ſo ſchönen Jahreszeit wer⸗ den die Bewohner Friedbergs und der Umge gend darauf aufmerkſam gemacht, daß der Schloßgarten zu Ockſtadt durch die neue Ge ſtaltung der Wirthſchaft in aller Beziehung für die Beſuchenden nichts zu wünſchen übrig läßt, indem für ſehr gute Getränke, wie Wein, Bier, Aepfelwein und Kaffee, ſowie auch für gute Speiſen jede mögliche Auſmerkſamkeit verwendet iſt, ſo daß gewiß allen Anforderungen beſſer als an anderen Orten bei auffallend mäßigen Prei fen entſprochen wird, und dadurch dieſer Ort gewiß als eine der angenehmſten und ſchönſten Patbie der ganzen Umgegend beſucht zu werden verdient. Einige Spaziergänger.

Todes-Anzeige. 1997] Indem wir auswärtigen Freun⸗ den und Bekannten die ſchmerzliche Mit⸗ theilung machen, daß unſer geliebter Gatte und Vater 1 Georg Steinhäuſer am 9. d. M. in ein beſſeres Leben abge⸗

rufen wurde, fühlen wir uns verpflichtet, allen Denjenigen, welche den Dabinge⸗- gangenen zu Grabe geleltelen, unſern herzlichen Dank auszuſprechen. Wir bitten um ſtille Theilnahme. Friedberg. Die Hinterbliebenen.

191 Die

Seide-& Wollewaſcherei, wie Kunſtfürberei von F. Baſchwitz aus Offenbach a. M.

970] empfieblt ſch im Kunſtwaſchen, Färben, Preſſen, Decatiren und viriren aller Arten Seiden, Wollen⸗ und Baumwollenzeuge, na⸗ mentlich in Shwals, Crépe de Chine, Tiſchdecken, Damenkleidern, Herrenröcken, Mänteln, Hoſen, Weſten, Halsbinden, Foulards, Bändern, Flor, Blonden, Tüllen und Spitzen, ferner im Glätten von Möbel⸗Kattunen, Vorhängen, Theeſervietten e. Auch werden Handſchuhe in allen Stoffen, wie auch Federn und Pelze gewaſchen und gefärbt, unter Zuſicherung reellſter und prompteſter Bedienung, ſowie der billigſten Preiſe. NB. Kleider werden unzertrennt gefärbt. Schwarz für Trauer in 12 Stunden,. Friedberg Kaufmann Conrad Diehl auf dem Markt.

Nauheim Modewaarenhandlung von M.& C. Iéë rome,

Commiſſionen nimmt entgegen in N Kurſtraße Nr. 185.

Fichtennadelbädet

in Reichelsheim bei Friedberg. 1980] Die hier beſtehende Badeanſtalt iſt eingerichtet für Fichtennadelbäder, außerdem auch für Regen-, Sturz-, Nauheimer-, Schwefel- ꝛc. Bäder. Be ſonders an Gicht- Hautkrankheiten, Nervenſchwäche u. ſ. w. Leidenden iſt da mit das beſte Mittel zur Wiederherſtellung geboten. Auch iſt Vorſorge ge troffen, daß Wohnung und Verpflegung zweckentſprechend und billig zu haben iſt. Man bittet ſich zu wenden an den Vorſtand der Badeanſtalt zu Reichelsheim.

Aachener und Münchener Feuer-Verſicherungs- Geſellſchaft. Rechnungs⸗Abſchluß von 1836.

fl.

Grundkapital 5,250,000. Prämien- und Zinſen⸗Einnahme für 1856(excl. der

Prämien für ſpätere Jahre) 2,882,741. 42 Prämien-Reſerven 4,391,900. 30

5 fl. 12,525,642. 12 Verſicherungen in Kraft während d. J. 1856 1,430,778,772. Friedberg u. Laubach den 30. Mai 1857. G. F. Nau, Rechner und Agent zu Friedberg. J. M. Zöckler, Stadt⸗Rechner und Agent zu Laubach.

Handdreſchmafſchinen

[10121 ſind von heute an bei dem Unterzeichneten aufgeſtellt und können jeden Tag eingeſehen werden. Echzell den 10. Juni 1857.

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C. F. Schwarz.

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Warnung. [998] Ich warne hiermit Jédermann, meiner Tochter Katharina etwas zu borgen, da ich für Nichts hafte. Zugleich bemerke ich, daß ich bereit bin, die von derſelben verſetzten Ge genſtände binnen 4 Wochen einzulöſen und bitte um deren Rückgabe.

Nauheim.

Zu vermiethen. [999 In meiner Wohnung bei Herrn Gaſt⸗ wirth Philippi im ſteinernen Haus dahier konnen zwei Zimmer mit oder obne Moͤbel an zwei einzelne Herrn miethweiſe abgegeben werden. Friedberg am 9. Juni 1857. Johannes Schäfer. A. Jäckle, Uhrmacher.