Ausgabe 
12.5.1857
 
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Die Magdeburger Feuer-Verſicherungs-Geſellſchaſt

[786] übernimmt zu billigen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Feuersgefahr ſowohl in Städten, als auf dem Lande, auf bewegliche und unbewegliche Gegenſtände.

In der Billigkeit ihrer Prämienſätze ſteht dieſelbe gegen keine andere ſolide Anſtalt nach, auch gewährt ſie bei Verſicherungen auf längere Dauer bedeutende Vortheile.

Ueber die ſehr blühenden Zuſtände der Geſellſchaft gibt der nachfolgende kurze Auszug aus dem diesjährigen Rechnungs-Abſchluſſe vollſtändige Auskunft. b Auszug aus dem Abſchluſſe der Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft für das Rechnungsjahr 1836. Grund⸗Kapital, vermehrt zufolge Nachtrag vom 8. März 1854 zum revidirten Statut auf fl. 3,500,000. kr.

Reſerven: N Kapital⸗Reſerve fl. 113,996. 29 kr. Prämien-Reſerve 763,460. 56 Brandſchaden-Reſerve 157,500. Betrag ſämmtlicher baar vorhandenen Reſerven 1,034,957. 25 Prämien⸗Reſerve der noch zu vereinnahmenden Prämien 1 1,637,817. 53

Summe der im Jahre 1856 laufend geweſenen Verſicherungen Prämien⸗ Einnahme: baar fl. 2,090,058. 54 kr. Vortrag aus dem Jahre 1855 708,390. 11

117,750,126. 30

1 2,798,449. 5 Bezahlte Brandſchäden, einſchließlich des Vortrags für noch ſchwebende 1,654,080. F

Die Magdeburger Hagel-Verſicherungs-Geſellſchaſt,

5 N 1 nnn. 8 1 4 (nicht zu verwechſeln mit der MagdeburgerCeres) conceſſionirt durch Allerhöchſte Preußiſche Cabinets-Ordre vom 24. April 1854, Grundcapital: Fünf Millionen Zwei Hundert Fünfzig Tauſend Gulden (in 6000 Stück Aetien à 500 Thaler), von welchen bis jetzt 3001 emittirt ſind,

1700]! übernimmt zu billigen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Hagelſchaden auf Bodenerzeugniſſe aller Art, als: Getreide, Gräſereien und Futterkräuter, Hülſenfrüchte, Oel- und Handelsgewächſe, Kartoffeln, Rüben, Sämereien, Tabak, Hopfen und Wein.

Die Prämien ſind feſt, Nachzahlungen darauf finden alſo unter keinen Umſtänden ſtatt.

Die Entſchädigungen werden ſtets prompt und ſpäteſtens binnen Monatsfriſt nach Feſtſtellung des Scha

des baar und voll ausbezahlt.

Der bedeutende Umfang, welchen die Geſellſchaft gewonnen hat, und die erhöhete Sicherheit, welche ſie in Folge ihrer weiten Verbreitung gewährt, ergibt ſich am beſten aus der Zahl der bei ihr Verſicherten; es wurden nämlich ſeit dem dreijährigen Beſtehen der Geſellſchaft abgeſchloſſen:

im Jahre 1854 10,058 Verſicherungen und 1855 25,562 1856 56,980

128,303 656,568 ½ 1,078,108 ½

7 7

1 77

Gulden Entſchädigung gezahlt,

7

7 7

in Summa 92,600 Verſicherungen und 1,862,980 Gulden Entſchädigung gezahlt. Der unterzeichnete Agent nimmt Verſicherungs-Anträge gern entgegen, und wird über die Grundſätze und Be dingungen, unter welchen die Verſicherungen abgeſchloſſen werden können, jede zu wünſchende Auskunft bereitwilligſt

ertheilen. Friedberg den 6. Mai 1857.

Ludwig

Bernhardt,

Agent der Magdeburger Feuer- und Hagel-Verſicherungs-Geſellſchaften.

Avertiſſement. [742] Auf Antrag des Großherzoglichen Rab⸗ biners Herrn Dr. Le vy zu Gie ſſen, iſt mir von Großherzoglicher Regierungsbehörde, unter dem 18. d. M. die Erlaubniß zur Vornahme von israelitiſchen Trauungen gnädigſt geworden, was ich hiermit zu veröffentlichen mich beehre und zugleich einem verehrten israelitiſchen Pu-

blicum zur Vornahme dieſes Acts in vorkommen⸗

den Fällen beſtens empfehlen wollte, Altenſtadt den 28. April 1857. Leopold Harris, Iſraelitiſcher Religionslehrer.

5 0 0 0 Gulden

[764] Vormundſchaftsgelder ſind im Ganzen oder getheilt mit Anfang Juli gegen doppelt gerichtliches Unterpfand auszuleihen. Ausgeber ſagt bei wem?

Ausnahmsweiſe billig!

[767] Ein zweiſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen und in gutem Zuſtande, ein einſpänniger desgleichen, ſowie auch ein vollſtändiges Schmied⸗ geſchirr, beſtebend in 2 Schraubſtöcken, 1 großen und 1 kleinen Sperrhorn, 30 Stück großen und kleinen Hämmern, 15 Feuerzangen und ſonſti⸗ gen dazu gehörenden Werkzeugen hat billig ab zugeben.

Salomon Schwab.

5 Ein möblirtes Zimmer 1787] hat für einen einzelnen Herrn zu ver⸗ miethen Heinrich Schäfer, Metzgermeiſter.

Alle Sorten Hobelbänke [788] find zu haben bei Druſchel in Preunges⸗ heim nächſt der Eiſenbahnſtation Bonames.

Ein jähriger Eber [789] ſteht bei Unterzeichnetem zu verkaufen. Oberrosbach. Ph. Engel, Gaſtwirth.

2 vordere Wagenräder, 790] im beſten Zuſtande, hat zu verkaufen Wilhelm Hanſtein, Wagnermeiſter.

Neue Roßhaare, [791] das Pfund zu 36 kr., empfieblt F r i tz E ck, gr. Hirſchgraben 14, Frankfurt a. M.

Ein kleiner Glaserker,

792] 5 Schuh breit und 7 boch mit Eingangs- thür, iſt zu verkaufen bei R. Schröder, Aller⸗ heiligengaſſe 73 in Frankfurt a. M.