nachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt geruht: am 27. Dec. 1856 dem Schulvicar Bullmann zu Michelnau die evang. Schulſtelle daſelbſt zu übertragen; 29. Dec. den von dem Herrn Grafen von Schlitz, gen. von Goͤrtz, auf die neu errichtete evang. Pfarrſtelle zu Hutzdorf, präſentirten Pfarrvicar Heß für dieſe Stelle zu beſtätigen. Am 3. Febr. wurde dem bisher für den Kreis Hungen patentiſirten Geometer 1. Kl. Franz ein ſolches Patent für den Kreis Offenbach ertheilt.— VIII. Concurrenz für: die evang. Pfarrſtelle zu Bingen mit 668 fl. Gehalt, die evang. Pfarr⸗ und Schulſtelle zu Buſenborn mit 511 fl. 41 ¼ kr., die mit einem Theologen zu beſetzende
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1. evang. Knabenſchulſtelle zu Grünberg, mit 500 fl. nebſt 4 Stecken Buchenſcheidhdlz für Heizung des Schullbcals(Präſentation des Stadt⸗ vorſtandes zu Grünberg); die 2. evangel. Schulſtelle zu Grünberg, desgl. mit 500 fl. nebſt 4 Stecken Buchenſcheidholz.— IX. Geſtorben: am 23. Aug. 1856 penſ. Kreisdiener Wolf zu Grünberg, 23. Febr. Gymnaſial⸗Pedell Lohr zu Mainz, 27. Febr. penſ. Taubſtummen.Inſti⸗ tuts⸗ Director Dr. Roller zu Darmſtadt, 5. März penſ. Bezirksge⸗ richtsrath und Ergänzungsrichter am Obergerichte Obergerichtsrath Görz zu Mainz.
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Oeffentliche Aufforderung. [451] Nachverzeichnete Liegenſchaften ſind zum größeren Theile ſchon ſeit längerer Zeit frei⸗ willig verſteigert oder ſonſt veräußert worden:
1. Gemarkung Rockenberg:
Von Seiten der Johannes Dietz I. Wiw. jetzt deren Erben(am 19. Februar 1848)
1,51. VIII, 615. IX, 324. IX, 499, X, 15. XI, 213. VII, 19. III, 266 V. 8. IX, 252. XII, 332. XII, 291, XIV, 209. II, 315. II, 332 und 2 Pferde Holz im Rockenberger und Oppers⸗ hofer Markwalde,
II. Gemarkung Niederweiſel:
1) Von Seiten des Konrad Riegel⸗ buth II. und deſſen Ehefrau, vordem in Nie⸗ derweiſel— jetzt abweſend, die Gärten 27/10, 14/2 und 264,5, eine Wieſe 151/83 und der Acker 48/34 im Altewegsfeld— ein- getragen auf Konrad Riegelhuth II. von Nie— derweiſel.
2) Von der Wittwe des Johannes Maas II. in Niederweiſel, und einge⸗ tragen auf den Namen Johannes Maas
267/99 58 Ruthen Acker im Mittelfeld;
71/ö11 im Bergfeld 200/14 im Mühlenfeld und eine Wieſe 452/4.
3) Von der Katharina Konrad Hain- zen Wittwe in Butzbach:
die Aecker 306,3, 376/ ä und 437% im Al⸗ tenwegsfeld, eingetragen auf den Namen des Konrad Hainz.
4) Von Johannes Heinz in Berſtadt als Rechtsnachfolger der Konrad Hainz III. Wittwe in Niederweiſel
307/65 40% Rth. Acker im Bergfeld—
und eingetragen auf Konrad Heinz III. Wtw.
in Niederweiſel III. Gemarkung Fauerbach⸗ J.: Von den Erben des Caspar König VIII. in Ober mörlen 2406/10 62 Ruthen Wieſe im Frankengrund und Caspar König VIII. Wittwe in Oder⸗ mörlen zugeſchrieben.
Auch ſollen ad II 3. 1 und 2, ſodann ad III die Kaufgelder längſt bezahlt ſein, Eigen⸗ thums⸗ oder ſonſt genügende Exwerbs⸗Urkunden können jedoch überall nicht beigebracht werden. Auf Anſtehen der Käufer und ſonſt Betheiligten ergeht daher dieſe Aufforderung: Etwaige An⸗ ſprüche an die vorbezeichneten Liegenſchaften binnen einer Friſt von
2 Monaten bei unterzeichnetem Gericht ſogewiß geltend zu machen, als ſonſt die nachgeſuchte Beſtätigung der Kaufbriefe erfolgen und auch der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird.
Butzbach am 17. März 1857.
eee 1 Butzbach e l.
Edictalla dung. [452] Etwaige Anſprüche Dritter an die nach⸗ folgenden auf den Namen der Pfarrei zu Burg⸗ grafenrode im Flurbuch ſtehenden und von die⸗ ſer ſeit unvordenklichen Zeiten beſeſſenen Grund ſtücke:
a) Gemarkung Nieder wöllſtadt:
Band und Seite 17/252, 18/288, 18/332, 18/423, 18/430, 19/469.
b) Gemarkung Ockſtadt:
Band und Seite 4/314, 5/214, 5/96, 5/415, 77106, 7/155, 7 394, 7/403, 7/595, 7/745, 9/54, 10/74, 11/131, 11/406, 7/745, 8/245, 8/385, 8/462, 9/53.
ſind binnen Wochen
geltend zu machen, widrigenfalls die bezeich⸗ neten Immobilien als Eigenthum der genann- ten Pfarrei im Nachtrag zum gerichtlichen Mu⸗ tationsverzeichniſſe eingetragen werden. Friedberg am 12. März 1857.
Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. Vid: L.:
v. Preuſchen, Landgerichts⸗Aſſeſſor.
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Oeffentliche Aufforderung. 1514] Heinrich Schmidt von Hochweiſel, ge⸗ boren 1771, Sohn des Johann Peter Schmidt daſelbſt, ſeit vielen Jahren ohne Nachricht ab⸗ weſend, hat einige bereits mehrfach in Erbgang gekommene, auf Peter Schmidts Erben und Heinrich Schmidt I. Namen ſtehende Immobi⸗ lien hinterlaſſen, bezüglich derer jetzt von der Ehefrau des Konrad Zimmer, Margaretha, geb. Zeiß, und den Kindern zweiter Ehe des Peter Zeiß Eintrag des Erwerbtitels in das Muta⸗ tionsverzeichniß beantragt wird.
Etwaige Anſprüche an dieſe Immobilien, worüber Extract zur Einſicht dahier vorliegt, ſind binnen
z wei Monaten ſogewiß dahier geltend zu machen, als ſonſt, erkannt werdender Verſchollenheitserklärung vor— gängig, der Nachlaß den genannten Erben über⸗ laſſen und ihrem geſtellten Antrage ſtattgegeben wird.
Bußbach am 23. März 1857.
Großberzogliches Landgericht Butzbach. Ebel, u th, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.
Solz Leer ſt ee ige e u n. [573] Mittwoch den 15. April d. J kom⸗ men im Leuſtädter Wald im Diſtrikt Dachs⸗ berg auf der Höhe zur öffentlichen Verſteige⸗ rung:
Scheit⸗ Prügel⸗ Stock- Reisholzwellen holz holz holz Stück Stecken Buchen 170 15 87 4000 Eichen 4 5 15 600 Zuſammenkunft Vormittags 10 Uhr auf dem Obermoxſtädter Weg am Holzachſenfeld. Das Holz iſt ſehr bequem abzufahren. Zahlungs⸗ termin bis Martini d. J. Büdingen den 1. April 1857. Der Fürſtl. Forſtmeiſter ht ig
Kocher. Ihr Stamm hatte unfern des Bodens 32 Fuß und ihre Krone 400 Fuß im Umfange. Letztere mußte bereits im Jahre 1664 durch 67 Säulen, 1831 durch 106 Säulen geſtützt werden. 1855 wurde dieſe Linde 660 Jahre alt. Die franzöſiſche Eiche ſteht bei Saintes im Departement der unteren Charente, mißt 60 Fuß in der Höhe und über den Wurzeln zwiſchen 27 und 28 Fuß im Durchmeſſer. Ein Theil des Stammes ſtarb ab, und in dieſem Theile richtete man ein kleines Zimmer von 9 Fuß Höhe und 10 bis 12 Fuß Weite ein, das durch ein Fen⸗ ſter Licht empfängt und eine im grünen Holz geſchnitzte Bank enthält. Das Alter der Eiche ſchätzt man auf 1800 bis 2000 Jahre. Eibenbäͤume von mehr als tau ſendjährigem Alter hat England in den Grafſchaften Kent, Surrey und York, Schottland auf dem Kirchhofe von Fotheringal aufzuweiſen.
In der Orangerie zu Verſailles befindet ſich ein Orangenbaum,„der große Bourbon“ genannt, der volle 445 Jahre alt iſt. Er iſt ſo groß, daß es nothwendig ge—
worden iſt, ſeine Aeſte durch Drahtſeile zu befeſtigen.
Trotz ſeines Alters iſt er friſch und geſund und bringt
mit unerſchöpflicher Kraft Blüthen und Früchte in reichſter Fülle hervor. Er wurde im Jahre 1411 zu Navalla ge⸗ pflanzt und kam 89 Jahee ſpäter als Geſchenk nach Frank⸗ reich. Er war der erſte Orangenbaum in Frankreich, und auf ſeinem Wege von den Pyrenäen nach Chantilly ſtrömte das Volk weit und breit zuſammen, ihn anzuſtaunen.
Im Graubündtneriſchen Sertigthale haben vor einiger Zeit zwei junge Jäger drei Bären, einen alten und zwei junge, erlegt, die für das Muſeum Charlande in Bern beſtimmt ſind. Die alte Bärin wog 242, die Jungen 82 und 67 Pfund. Auch im Jura hat die Zahl der Bären in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen.
Man ſchreibt aus Köſen, daß kürzlich in der Saale zwiſchen Merſeburg und Weißenfels ein Barſch gefangen worden iſt, der nicht weniger als 74 Pfund wog.
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