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Bekanntmachung. [318] Die im Moxſtädter Markwald, Diſtrikt Au, am 18. und 19. d. M. abgehaltene Eichen- Stammbolzverſteigerung hat die Genebmigung erhalten und iſt der erſte Fahrtag auf Freitag den 6. März l. J. feſtgeſetzt worden.
Obermoxſtadt am 28. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt Mickel, Markmeiſter.
Holzverſteigerung. 1319] Montag den 9. März, des Morgens 9 Uhr, ſoll im Niederweiſeler Gemeindewald, Diſtrikt Langſcheidt und hinterſten Kopf, nach⸗ ſtebendes Holz verſteigert werden:
38 Stück Eichen⸗Bauſtämme,
55 Stecken Eichen⸗Stockholz,
1575 Stück Eichen⸗Reisholz⸗Wellen, ferner Mittags 1 Ubr im Diſtrikt Hangelſtein
bei Hauſen:
23 Stück Bauſtämme, 755 Cbkfuß haltend,
2% Stecken Buchen Prügelbolz,
850 Stück Buchen- Vorwachsreiſer⸗Wellen,
10„„ Achſen.
Die Zuſammenkunft der erſten Verſteigerung iſt bei der Oes des Morgens um 10 Uhr und mit der zweiten Verſteigerung wird des Mit⸗ tags um 1 Uhr fortgefahren.
Niederweiſel den 28. Februar 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Niederweiſel
Haub.
orte ige d u n in dem Münſterer Gemeindewald, Oberförſterei Hochweiſel.
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1320] Mittwoch den 11. März d. J. werden
im Münſterer Gemeindewald, in den Diſtrikten
Noll, Höppelsheck, Körlenfeld, Kohlgrube und
Schweinzel, an die Meiſtbietenden öffentlich ver⸗ ſteigert:
4½ Stecken Nadel⸗, 1% Stecken Aspen⸗
Prügelholz,
9% Stecken Nadel⸗Stockholz,
10875 Stück Nadel⸗Reisholz⸗Wellen,
425„ Weichholz⸗Weillen,
32 Nadelſtämme,
11 Birkenſtämme,
6 Aspenſtamme in der Stärke bis 8 Zoll
Durchmeſſer und 30 Fuß Länge,
9775 Stück Nadel⸗Bobnenſtangen, 725„ Birken⸗Reifſtangen, 25„ Buchen-⸗Fachgerten,
200„ Weichholz ditto. Der Anfang iſt um 9 Ubr Morgens in der Höppelsheck an der Nollwieſe. Münſter am 2. März 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Münſter An ſchicks. Holzverſtei gerung. 1321] Mittwoch den 11. Wärz, Morgens 10 Ubr, werden in hieſigem Gemeindewalde, Diſtrikt Jungenholz: 6 Eichen⸗Bauſtämme von 112 Cubikfuß, 63½ Klafter Buchen⸗Holz,
3653 Slück„ Wellen, 32 Klafter„ Stockholz,
ſodann im Diſtrikt Obereskolberoth: 65 Stück Kiefern⸗Gerüſthölzer, 3½ Klafter Kiefern-Holz meiſtbirtend verſteigert. Pfaffenwiesbach den 2. März 1857. Bürgermeiſter Ru pu p.
Anzeige. 297] Mehrere Hundert Stück verſetzbare Nuß⸗ baumſtämmchen können aus der Baumſchule des Unterzeichneten zu billigem Preiſe abge— geben werden.
Düdelsheim bei Büdingen am 24. Februar 1857.
Frhr.
von Ende.
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Sl ver ti set bon g. 13221 Dienſtag den 17. März d. J., Morgens 10 Ubr anfangend, werden in dem Wernborner Gemeindewald, Diſtrikt Bruderſchau,
200 Eichen-Bau- und Werkholzſtämme, ſodann Mittwoch den 18. März in demſelben Diſtrikt, Morgens 10 Uhr anfangend, 35½ Klafter Eichen Scheitholz, 6225 Stück gemiſchte Wellen,
49% Klafter Erdſtöcke, öffentlich verſteigert.
Wernborn den 2. Marz 1857. Kraus, Bürgermeeſter.
Arbeits ⸗Verſtei gerung. [323] Montag den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Ralhhauſe dahier die bei Reparatur der hieſigen Kirche erforderlichen Arbeiten öffentlich wenigſtnehmend in Accord gegeben werden, als:
1) Zimmerarbeit, vervoranſchl. zu 126 fl. 36 kr. 2) Dachdeckerarbeit,„„ 154% 24„ 3) Maurerarbeit, 5 M 16 4) Schreinerarbeit,„„223„ 44„ 5) Glaſerarbeit, 1 5 6) Schloſſerarbeit,„ 7 46 7) Weißbinderarbeit,„„ 177»—„
8) das Anliefern von 5000 Stück Dachziegeln. Bemerkt wird, daß die Ueberſchläge und Ste igbedingungen 2 Stunden vor der Verſtei⸗ gerung bei dem Unterzeichneten eingeſehen wer— den können. Fauerbach II. den 3. März 1857. Für den Kirchenvorſtand: Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach II. Holler.
Bekanntmachung.
13241 Die am 3. Marz d. J. abgehaltene Holzverſteigerung in dem Freiberrlich v. Rit⸗, ter'ſchen Walde bei Hof Haſſeleck iſt genehmigt worden und kann das Holz von Montag den 9. März an jeden Montag, Mutwoch, Freitag unter den bekannt gemachten Bedingungen ab—
gefahren werden.
Zahltage ſind Montag, Mittwoch, Samſtag. Friedberg den 4. März 1857. In Auftrag: Faatz.
Strohhüte
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Friedberg im März 1857. Siegmund Simon, Seifen⸗ und Lichterfabrikant
Todesanzeige und Dank.
1336] Indem wir allen Freunden und Bekannten die ſchmerzliche Mittheilung machen, daß meine geliebte Gattin und unſere Mutter
Eliſabetha Rauſch, geb. Holler, am 2. dſs. in ein beſſeres Leben abge— rufen wurde, ſagen wir allen Denjeni— gen, welche die Verblichene während ihrer Krankheit beſuchten, ſowie Denen, die ſie zu ihrer Rubeſtätte begleiteten, unſeren herzlichſten Dank.
Friedberg den 4. März 1857. Die trauernden Hinterbliebenen.


