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Soolbad Nauheim. Jeden Tag
CON. A 1
der Kurcapelle im Kurgarten, Morgens von 7 bis 8, Nachimitlags von 2% bis A, und Abends von 3% bis 7 Duͤi.
Jeden Donnerstag
BAL PARE im Kursudle.
Carl Leuchs, Uhrmacher in Frankfurt a. M.,
1748]
Zeil Nr. 12 der Conſtabler-Wache gegenüber, [1429] empfiehlt ſich im Verkauf aller Arten Taſchenuhren, Stand⸗ und Nahmenuhren
mit Garantie, auf das Sorgfältigſte abgezogen und regulirt, ſodann ver— ſpricht er alle in ſeinem Fache vorkommende Reparaturen zur Befriedigung auszuführen.
114301 Durch ſorgfältige und billige Einkäufe der Meſſe iſt es mir moglich das verehrliche Publikum auf die vorzüglichſte Weiſe bedienen zu können. Nament⸗ lich empfehle ich mein jetzt wohl aſſortirtes Tuch-Lager von 50 verſchiedenen
Muſtern, Bouxquins, Weſtenſtoffen, Filzhüten ꝛc. ꝛc. 3 feſtgeſetzten Preiſen, bei Baarzahlung 5 pCt. Sconto.
Gerſon Schulhof in Friedberg.
114311 Mein Lager von Oefen, Heerden in den neueſten und elegan⸗ teſten Fagons, nebſt Oefen⸗ und Feuerungsgeräthſchaften, ſowie engliſchen, franzöſiſchen und deutſchen Quincaillerie⸗Waaren, als: Lampen, Leuchter, Kaffee⸗ und Theemaſchinen, lackirten Waaren, Brittania-Thee⸗ und Kaffeeſer⸗ vicen, feinſten Tiſchmeſſern und Gabeln mit Elfenbeinheft, ſowie vollſtändige Kücheneinrichtungen erlaube ich mir hiermit in empfehlende
Erinnerung zu bringen. Carl Marburg, Frankfurt a. M., Friedbergerſtraße Nr. 13. 114321 Mit meinen
Putz⸗ und Modewaaren
114001 für die Winterſaiſon aufs Neueſte und in größter Auswahl aſſortirt, empfehle ich mich beſtens S. G. Simon jun.,
neben den drei Schwerdtern.
An das verehrte Publikum.
114331 Bei den ſeit mehreren Jahren ſehr bedeutend geſtiegenen Lederpreiſen iſt
es nicht mehr möglich die Schuhmacherarbeiten zu den bisher beſtandenen Preiſen
zu liefern. Es ſehen ſich deßhalb die hieſigen Schuhmachermeiſter genöthigt,
eine Erhöhung der Preiſe von 12 kr. pr. Gulden eintreten zu laſſen und dieſen
gemeinſam gefaßten Beſchluß zur Kenntniß des verehrten Publikums zu bringen. Friedberg den 26. Auguſt 1856.
Die vereinigten Schuhmachermeiſter.
Kirchweihfeſt zu Ockſtadt. L434] Sonntag den 31. Auguſt und Montag den 4. September wird in dem Schloßgarten zu Ockſtadt das Kirchweihfeſt gefeiert und iſt an dieſen Tagen gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet
1222 N. Steyer. Unrecht Gut gedeiht nicht,
doch iſt einer reich geworden, oder wie man be⸗ liebig die beſten Erbtheile zieht. 41435] W. St. g. R. hatte J. R. Geld zur Aufbewahrung gegeben, als Letzterer geſtorben und von J. G. g. R. u. Ch. G. g. R. beerbt worden, hat ſich Ch. G. zur Zurückzahlung des fremden Geldes geſtreubt und von Nichts wiſſen wollen, hat auch J. G. gerathen, nichts wiſſen zu ſollen, doch iſf nicht zu bezweifeln, daß zwiſchen J. G. und W. St. einſeitig aus⸗ geglichen worden, da Beide bis zum Tode in Freundſchaft gelebt, auch noch bezeugt wird, daß Zahlungen zwiſchen ihnen ſtattgefunden. Lange nach obiger Theilung hatte J. G. noch unvertheilte Sachen von J. R. im Hauſe; auf die Frage, warum dieſe nicht vertheil wür⸗ den, war die Antwort: aus Scheu für Aer⸗ gerniß über die übernatürliche Superklugheit zur Gewinnſucht bei Tyeilung des Ch. G. ſei ſie nicht geſchehen; die Sachen wurden alsbald aus dem Hauſe geſchafft, die Theilung bis nach dem Tode verſchoben, dann wurde der Erbe da⸗ mit betrogen, die nützlichen Sachen kamen zu dem einen Theil, die unnützlichen zu dem an⸗ dern Theil; erſtere gering, letztere ſehr hoch taxirt, damit von den unnützlichen Sachen noch Geld herausbezahlt werden mußte; es geſchah durch einen geſchwornen Taxator, der es ver⸗ ſtand, nach ſeinem Vortheile zu handeln. Als die Looſe zum Zieben ſchon vorbereitet, bekam eine alte unnütze Uhr noch einen Gulden Auf⸗ ſchlag, für welchen Theil die ſe beſtimmt, muß te auch das Loos gezogen werden; die Kinder der Welt ſind klüger, als die der des Lichts. Bei Reparatur der Ubr fragte der Uhrmacher, wie hoch ſolche angeſchlagen? Er ſtaunte, als er hörte von 16 fl., da er auf Befragen des Ch. G. ſie auf keine 10 fl. geſchätzt. Man zerbricht ſich den Kopf, daß bei einer Häuſer⸗ vertheilung, wo Ch. G. ſich intereſſirt und mit⸗ zuwirken hatte, die Looſe ſo ſonderbar fielen; man enträthſelt zu ſpät alles wie es gemacht E. F. G.
worden. (Fortſetzung folgt.)
Geld⸗Cours. Frankfurt, am 27. Auguſt 1856.
ll Friedrichsd oer.„ 9 52-53 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 47-48 Nand⸗Ducaten, 5 34½-35½ aukſtücke[„ 9 21¼½—22½ Engliſche Souverains..„11 45-49 Preußiſche Thaler 255 Preußiſche Caſſenſcheine. 0 5 Fres.⸗ Thaler
1 44%.% 2 20/7
Kirchliche Anzeigen. 15. Sonntag n. Trinitatis den 31. Aug. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe.
Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Franke. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe.
Gottesdienſt in der Burgkirche:
Vormittags: Hr. Candidat Krumm. Nachmittags: Hr. Candidat Bindewald.
Druck und Verlag von E. Binder nagel's Buchhandlung in Friedberg. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff.
(Hierzu Beiblatt Nr. 9.)
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