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un darau laſſe „koche ryſtalle Frankreich b und Brot, auch
chen und
Frucht ⸗Verſteigerung. 1825] Montag den 1. Dezember l. J., Nach⸗ nittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath— auſe von dem Fruchtvorrath des vereinigten Irmenfonds 5060 Malter Korn und 20—30 Nalter Gerſte, zweimalterweis, meiſtbietend erſteigert.
Friedberg den 22. November 1856.
F Friedberg 80 In der
en der. RNarten-Tabrik von Louis Weis in Friedberg 1582] werden von jetzt an ſehr gut und ſtark jearbeitete Spielkarten zu nachſtehenden Prei⸗ en abgegeben: Pique das Dutzend 36, 42, 48, 54 kr., 1 fl., U fl. 6 kr., ganz feine 1 fl. 12 kr.; Kinderkarten 36 kr.; hombre à Spiel 20 und 22 kr.; Whiſt à Spiel 26 und 28 kr.; Taroc a Spiel 48 kr. und 1 fl. Auch ſind dieſelben mit dem Großberz. Heſſiſchen Stempel ſtets vorräthig.
Empfehlung.
11803] Unterzeichnete empfiehlt ſich im Steppen von Couverten und Röcken in und außer dem Hauſe beſtens unter Zuſicherung reeller und billiger Bedienung.
Friedberg. Eliſabetbe Ruppel,
Wittwe.
Lehrlingsgeſuch! [1601] Ein mit tüchtigen Vorkenntniſſen ver⸗ ſebener junger Mann kann in einem lebhaften bieſigen Geſchäfte unter günſtigen Bedingungen in die Lehre treten. Näheres bei der Expe⸗ dition d. Bl.
Nicht zu überſehen!
[1820] Hiermit mache ich dem verehrten Publi— kum die ergebenſte Anzeige, daß ich auch auf Oſtern 1857 wieder Matzenkuchen backe, und alle meine verehrten Abnehmer wie immer zu ihrer völligen Zufriedenheit mit möglichſt billi⸗ gem Preiſe und beſter Waare bedienen werde, und bitte um recht baldige und zahlreiche Be⸗ ſtellungen. Biſſes, den 20. November 1856.
Abraham Uaumann's Wittwe.
421 Feil geboten
11838] wird ein ſehr ſtarker und ſolid gearbei⸗ teter ſcharf ziehender Aachener Wagebalken, 83 Pfd. Cölner Gewicht ſchwer, mit den dazu gebörigen Eichenholz Wageſchalen mit ſtarken Seilen für den Nettopreis von fl. 22.; ferner 16 Stück 50⸗Pfd. achteckige Gußgewichtſteine, Friedberger Eiche, zu 2 fl. 30 kr. pr. Stück, ſowie 1, 2., 3%, 4, 5, 10=, 25⸗Pf, achteckige Gußgewichte zu gewöhnlichem Preiſe. Die Gegenſtande werden auch getheilt abgegeben. Nähres franco unter Nr. 1838 bei der Expe⸗ dition d. Bl.
Empfehlung.
11839] Im Vergolden, Verſilbern und Plati⸗ ren von Metallgegenſtänden, als: Uhren, Uhr⸗ ketten, Brillen, Löffeln, Armſpangen und dergl. empfiehlt ſich
Joh s. Reitz, Uhrmacher.
Ge ſu cht [1840] wird ein Theilhaber mit einer Einlage von 700 fl. zum Betriebe eines Sandſteinbruchs. Nähere Auskunft ertheilt Kaufmann Hilbrecht in Friedberg.
Stubenteppiche in allen Qualitäten, Pelz⸗ Muff,
Kragen 8 Stauchen
billigen Preiſen bei
großer Auswahl und zu ſehr 118411
H. B. Grödel.
i 8
Kinder⸗Spielwaaren
118331] in reicher Auswahl, namentlich hölzerne in Schachteln, zu billigen
Preiſen bei Friedberg.
P. F. Schmittner.
Geſchäfts⸗ Eröffnung.
11834 Der Unterzeichnete macht die ergebene Anzeige, daß er in ſeinem elter⸗
lichen Hauſe dahier ein
Spenglergeſchaft eröffnet hat
und empfiehlt ſich in
allen vorkommenden Arbeiten, namentlich in Anfertigung von Meſſing⸗, Blech⸗
und Neuſilberwaaren, den beſtens und billigſt beſorgt.
Wilhelm Söllner,
ſowie von Lampen aller Art.
Reparaturen wer-
Spenglermeiſter,
wohnhaft neben der Handlung J. Ph. Fritz und der Weinwirthſchaft von Chr. Hecht in Friedberg.
Gerſon Schulhof in Friedberg
16991 empfiehlt ſein jetzt wohl
aſſortirtes Lager in allen Sorten Tüchern,
div. Stoffen für Winterröcke, Buckfkins, Weſten⸗, modernen Kleiderſtoffen für Damen, Leinwand, Gebild, Shawls,— 290
ſeidene und baumwollene
ꝛc. ꝛc. zu feſtgeſetzten
Solide Kunden, welche auf reelle Behandlung ref
Regenſchirme, Filz⸗& Seidenhüte Preiſen mit 5 pCt. Rabatt.
lectiren, finden in meinem Laden den
feſtgeſetzten billigen Preis an jedem Stück Waare angemerkt.
Branntwein theils indem
beigemiſcht wird,
rem Blei einen kräftigern
Häufig kann
meters dieſe Verfälſchungen wahrnehmen. Branntwein mit Zucker verſetzt iſt, iſt dieſe Prüfung nicht eher anwendbar, bis man den Spiritus vom Zucker be⸗ ſchwefelſaurem Zink, ckt man am leich⸗ ſchwefeltem Waſſer—
freit hat. Das Vorhandenſein von von Blei, Arſenik und Antimon
teſten,
Blei verräth ſich dann durch eine ſchwarze, B durch eine gelbe, das Antimon durch eine rothe, das Zink
durch weiße Farbe.
Die gewöhnlichſten Verfälſchungen der Butter ge⸗ Beimiſchung von zu vielem Salze und doch wird auch Kreide oder Sand, mancherlei Färbeſtoffe, Kartoffeln und andere fremde Subſtanzen bei⸗
ſchehen Waſſer,
durch
wird ebenfalls der Brenner ihn zu ſchnell oder zu lange gähren läßt, wodurch dem Getränk eine giftige Subſtanz theils beim Verkäufer, der ihn durch Waſſer verdünnt und dann durch Zuſatz von ſpaniſchem Pfeffer, Caſſia, Zimmt, ſchwefelſaurem Zink oder eſſigſau— Geſchmack zu geben ſucht. man ſchon durch Anwendung des Hydro-
entde wenn man eineu Strom von ge ſtoffgas in den verdächtigen Spiritus eingehen läßt. Das
häufig verfälſcht, gemiſcht.
Waſſer.
Verfälſchungen. chel, Paſtinak,
Nur wenn der
das Arſenik
ſelbſt zu bereiten.
ſo fällt der Zuſatz zu Boden
Cichorie dient an ſchung des Kaffees, unterliegt aber ſelbſt Carotten, Mangoldwurzel, Lupinen, Ei⸗ verdorbenes Korn, verdorbener Bisquit, gebrannter Zucker und rothe Erde geſetzt, geröſtet und ungeröſtet. man anſtellen kann, iſt, wenn man eine kleine Quantität Cichorienpulver in Sinkt das Pulver ſogleich unter, ſo iſt es rein, ſchwimmt es aber auf dem Waſſer und bleibt es trocken, höchſt wahrſcheinlich mit Möhren oder Bohnen verfälſcht. Das ſicherſte Mittel hier wie in manchen andern Fällen vor Betrug bewahrt zu mahlen zu kaufen, um
Schmilzt man die Butter auf heißem Waſſer,
und miſcht ſich mit dem und für ſich ſchon zur Verfäl⸗ noch zahlloſen werden häufig hinzu- Die beſte Probe, die ein Glas mit kaltem Waſſer thut, ſo iſt es
bleiben iſt, die Cichorie unge— ſie für den häuslichen Gebrauch
(Fortſetzung folgt.)


