Ausgabe 
28.3.1856
 
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Anzeige, daß ich dahier eine

5 ö(Freiheit nächſt der Burg)

etablirt und ſolche den dritten

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kommend habe ich

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Zufriedenheit bedienen zu können. a Geneigtem Beſuche empfiehlt ſich höflichſt

Friedberg.

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unter billigen Bedingungen.

Verkauf

von neuen und gebrauchten Zwilch- und Tuch-, Mehl-, Frucht⸗⸗ Kar⸗ toffel⸗, Aepfel ꝛc. Säcken, Matten- und Salzſäcken, Geldſäcken mit und ohne Naht, Schocktuch, Packtuch, Canefas, Zwilch dc. ꝛc.

Sack-Leih-Anſtalt von S. Keßler,

Kannengießergaſſe Nr. 4 in Frankfurt a. M.

billigſt in der

ode-& Ellwaaren-Handlung

Oſterfeiertag eröffnet habe. In reicher Auswahl führe ich ſtets die neueſten Kleiderſtoffe, Seidenzeuge, Tibets, Poil de chèvre, Orleans, Lüſtre und Kattune, in Tuch, Buckskin und Sommerſtoffen für Röcke und Hoſen das Modernſte, alle Sorten Weſtenzeuge, ſowie Vorhangzeuge, Möbel-Kattune, Bett zeuge, Barchent, Zwillich, Leinwand, ferner Sonnen- u. Regenſchirme, Stroh und Filzhuͤte, Moll-, Batiſt- und Spitzenkragen, Unterärmel ꝛc.

Dem Wunſche eines großen Theils des Publikums entgegen

feste Preise

eingefuhrt und werde bemüht ſein, nur preiswürdige Waare zu führen, ſo daß ich hoffe, alle mich mit Aufträgen Beehrenden zur vollkommenſten

bergen Gerſon Schulhof. Freiheit nächſt der Burg. Verleihen von Fruchtſäcken

1350 J in großen und kleinen Parthien, Kreuzer pr. Woche das Stück. Verleihen von Kartoffel-, Aepfel⸗ ꝛc. Säcken

F77CCCCCCCCCCCobbbobbb ge eentelg en. Preiheit nächst der Burg.

4781 Einem geehrten hieſigen und auswärtigen Publikum die ergebene

394] Das ſeither von Herrn Lehrer Volk be⸗ wohnte Logis iſt anderweit zu vermiethen und kann Anfangs Juni bezogen werden. Friedberg. C. Walther.

Zu vermiethen.

[425] Eine vollſtändige W. then 9 ohnung hat zu ver

Friedberg. K. He

Army Razor,

1505] Raſtrmeſſer, welche nie geſchliffen zu werden brauchen, für deren Güte ich garantire. Feine Meſſer und Gabeln in Elfenbein-, Eben holz- und gebeizten Heften, Tranſchir- und Kü⸗ chenmeſſer, Taſchen- und Federmeſſer, alle Sor ten Scheeren, Schröpfſchnepper, ſächſiſche Ab ziehſteine, ſowie alle in dieſes Fach einſchlagende Artikel. Neuſilberne Vorleg⸗, Eß⸗, Gemüſe⸗ u. Theelöffel, feine Spazierſtöcke, prima Mandel⸗ ſeife und ſonſtige Galanterie-Waaren find ſtets zu haben bei Jacob Goldbeck, Meſſerſchmied, in der Freiheit, dem Rathhauſe vis-a-vis.

Ge ſuch. [506] Es wird ein braves geſittetes Mädchen aus dem Mittelſtande geſucht, welches in Haus und Gartenarbeit erfahren ſein muß und zur Unterſtützung der Hausfrau dienen kann. Näheres bei der Expedition d. Bl.

Geſottene Brezeln [507] fortwährend bei F. W. Reuß.

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5 5 2 a Strohhüte 1508] werden gewaſchen und neu fagonirt bei

Friedberg. Joſephine Damm.

In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg ſind ſtets zu haben:

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Geſtempelte Frachtbriefe für den

mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. per Buch 26 kr.

erfahren, der mit einem neuen Gedanken, wenn auch nur dem dem Scheine nach, gegen dasHerkommen ſpricht. Doch das darf Niemand beirren, auch auf die Gefahr hin, einenPhantaſt geſcholten zu werden. Iſt die Sache gut und löblich, ſo wird ein günſtiges Re ſultat erzielt werden und das ſtopft allen Schreiern über Kurz oder Lang den Mund. Beſonders aber hat die verbeſſernde

Landwirthſchaft mit Vorurtheilen zu kämpfen. So dürfte es denn

auch dem Büchlein ergehen, das wir jedem vernünftigen Landwixthe und ordentlichen Haushalter empfehlen möchten. Es fuͤhrt den Titel: die einfache landwirthſchaftliche Buchführung von Dr. K. Henkelmann. Einen Auszug aus demſelben zu geben, ware Ueberfluß, da das Büch⸗ lein ſich meiſtens mit Rechnungen befaßt und dann auch in jeder Buchhandlung für wenige Kreuzer zu haben iſt, denn es iſt nur 44 Seiten ſtark. Eins müſſen wir jedoch anführen, daß auf einem Gute von 79 Morgen und dem dazu gehörigen Viehſtande bei einer ordent⸗ lichen Erndte und den jetzigen Preiſen ein reiner Gewinn, bei guter Bewirthſchaftung, von 5146 fl. 45 kr. erzielt werden kann. Nun mag ſich jeder ſelbſt ſeine Randbemerkung machen, woher es kommt, daß unſere ordentlichen Oekonomen und Landwirthe in ſolchem Wohlſtande ſind. Nicht der Wucher macht reich, nein, der iſt ein großes Unrecht und Unrecht verzehrt, ſondern ordentliche Einrichtung unter dem Segen Gottes. Unter ſolchen Umſtänden iſt es Jedem zu gönnen, der es ſich angelegen ſein läßt ſein Feld aufs beſte zu beſtellen und ſeine Haus wirthſchaft aufs klügſte einrichtet und dann von Gott den Segen erwartet, der doch alles Gedeihen geben muß. Der wird aber auch nicht mit den geſchenkten Gaben geizen und an den Dienſtleuten zwacken, ſondern jedem ſeinen verdienten

Lohn und ſeinen ihm gebührenden Theil Speiſe geben. Nochmals ſei

es geſagt: kauf ſich jeder das Büchlein, nicht um des Buchhändlers

Nutzen willen, ſondern wegen ſeiner durchaus praktiſchen Brauchbarkeit. F. S.. x

Hungersnoth in Paläſtina.

Für die in Folge von Hungersnoth ſehr bedürftigen Juden in Palaͤſtina iſt bei dem Unterzeichneten weiter eingegangen und wird hiermit dankbar beſcheinigt: Von Herrn Hofgerichtsadvocaten Trapp III. 2 fl; 3. Grödel Wwe. 2 fl.; S. Katzenſtein 3 fl. 30 kr⸗z Mendle Garde 30 kr.; Sal. Fröhlich in Fauerbach I. 1 fl. 45 kr. ferner durch denſelben von Löb Fröhlich daſ. 40 kr.; Kaufmann Bauer 24 kr; Nathan Baum daſ. 18 kr.; K. Stamm daſ. 36 kr.; Emmerich Hanſtein dahier 30 kr.; Seminariſt S. 12 kr.; aus der Sparbüchſe Franziskas 12 kr; von L. Fürth 5 fl.; J. Nauheim 5 fl. M. L. Goldmann 1 fl.; L. Oppenheim 1 fl.; S. Seckendorf 1 fl.; S. Rappold 1 fl. A. Strauß 30 kr.; S. Lindheimer 2 fl.; ſongch im Ganzen 29 fl. 7 kr., welchen Betrag ich bereits zur ſofortigen Verwendung an den Be⸗ ſtimmungsort eingeſendet habe.

Friedberg am 25. März 1856. Mayer Hirſch.

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