Beſch lu ß.
Das Ableben der Eſter, David Meier Wind⸗ ecker's Wwe. in Friedberg betr.
11501] Anſprüche an den, von den Erben un⸗ ter der Rechtswohlthat des Inventars angetre⸗ tenen Nachlaß der David Windecker's Wwe. dahier ſind binnen
4 Wochen
bei Meidung der Nichtberückſichtigung anzumel⸗ den. Friedberg, den 11. Sept. 1856. Großherzogliche Landgericht Friedberg Hofmann.
O beſt⸗ Verſtei gerung. [1510] Montag den 22. Sept., Morgens um
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[1520] Johann Heinrich Geiſt von Nieder⸗ dorfelden, geboren am 12. Februar 1778, in unbekannter Form abweſend, und diejenigen, welche ſeinen Nachlaß aus irgend einem Grunde beanſpruchen, werden vorgeladen, im Termin den 21. Nov. d. J., Vormittags, der erſtere zu erklären und nachzuweiſen, daß er noch lebe, die andern ihren Anſpruch zu be⸗ gründen, beim Nachtheile, daß deſſen Nachlaß ſeinen hier aufgetretenen geſetlichen Erben ver⸗ abfolgt werde.
Die weiter zu erlaſſenden Verfügungen wer- den behufs ihrer Verkündigung vor dem Ge⸗ richtszimmer angeſchlagen werden.
Windecken, den 19. Auguſt 1856.
Kurf. Heſſ. Juſtiz⸗Amt Theiß. vadt. Kahler.
Bekanntmachung. Montag, den 22. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, 11521) verſteigerk der Unterzeichnete gegen gleich
baare Zahlung: 20 Stecken theils klein gemachtes, theils noch auf Haufen ſitzendes Buchenſcheitholz von tarifmäßiger Güte; ſonſtige Holzabfälle; ver⸗ ſchiedene Gartengeräthſchaften; mehrere Fäſſer und Bütten, worunter eine große Waſchbütte; Flaſchen und Krüge; Leitern; Stall⸗ u. ſ. a. Requiſiten. Möbeln und andere Geräthſchaften kommen an einem ſpäteren Tage zur Verſteigerung. Ockſtadt, am 17. September 1856. Angerer, penſ. Rentamtmann.
9 Ubr anfangend, wird das ſtädtiſche Obſt an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert, mit dem Anfügen, daß der Anfang am Bleichgarten, in der Vorſtadt zum Garten, gemacht wird. Friedberg, den 12. Sept. 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg P. Preuſſer, Gr. Beigeordneter.
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15221 Gold-, Silber⸗ und Neuſilber⸗Waaren, Pendüls, goldene und ſilberne Herren- und Damenuhren, Brillen, Lorgnetten, Thermometer c. ſind wieder in großer Auswahl vorräthig und billigſt zu
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Kunſt
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einziger dieſer betrogenen Menſchen mehr da ſein. Sie müſſen entſetzlich ſtreng arbeiten; hinter ihnen ſtehen Neger mit Peitſchen. Selbſtmorde ſind an der Tagesordnung, und im vorigen November ſprangen auf einmal mehr als 40 Hand in Hand von der Höhe ins Meer; im Dezember zählte man 23 Selbſtmorde, und im Januar nicht viel weniger. Ich war einige Tage auf der Südinſel, auf der noch kein Guano gegraben wird und ſah dort zwei elende, halbverhungerte Chineſen, die auf ihren Schubkarren her— übergeſchwommen waren. Sie ſind dem Tode verfallen; mein Herz bebte vor Schmerz und Ingrimm. Wir ſandten ihnen von unſerem Schiffe aus einige Lebensmittel. Aber was half ihnen das? Entweder müſſen ſie zur Arbeit zu— rückkehren oder ſterben, wenn ſie nicht täglich neue Nah- rung erhalten. Die Zahl der Guanoſclaven hat ſich in den letzten Monaten um mehr als ein Drittel vermindert; aber dieſer Abgang wird bald erſetzt; denn man erwartet täglich die Ankunft zweier engliſchen Schiffe mit neuen Ladungen betrogener Chineſen. Sie meinen, man ſchaffe ſie nach Californien um Gold zu graben, und mehrere von ihnen waren Anfangs beim Guanohacken in gutem Glauben beſchäftigt, ehe ſie begriffen, daß man ſie getäuſcht hatte!
Die verſteinerten Erbſen.
J. W. Wolff theilt in ſeinen kürzlich erſchienenen „Heſſiſchen Sagen“ nach mündlicher Erzählung auch fol⸗ gende mit:„Es war einmal eine ſo große Hungersnoth, daß eine Menge Menſchen vor Hunger ſtarben. Damals lebte ein reicher, aber ſehr geiziger Bauer, der trotzdem, daß er eine Menge Korn auf ſeinen Böden liegen hatte, in ſteter Angſt war, er müſſe auch verhungern. Er leug⸗ nete auch Jedermann ab, daß er noch Korn habe; und damit die Leute dies eher glauben ſollten, hat er ſeine Aecker mit Erbſen beſäet, indem er ſprach:
Ich ſäe Erbaiß, Daß weder Gott noch die Welt darum weiß. Das hat ſein Nachbar, ein armer Mann, gehört, und da er auch gerade Erbſen ſäete, um gleich dem Geizhals Mehl daraus zu machen, ſo ſprach er: Lieber Nachbar, ich ſäe Erbaiß, Daß Gott und die Welt darum weiß. Dieſes Mannes Erbſen ſind reichlich aufgegangen, haben auch einen großen Ertrag geliefert, die des reichen Bauern aber ſind zu Stein geworden, und ſind ihrer viele lange aufbewahrt worden.“
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