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unden, als ſonſ
gar bin, 1.
Bekanntmachung.
1663] Donnerſtag den 23. Oktober 1856 ſollen im bieſigen erſten Pfarrgebäude einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden:
2 trächtige Kühe,
1 Chaiſe(zwei- und einſpännig),
waltes Clavier,
2 Jagdgewehre und 2 Piſtolen,
Brennholz und verſchiedenes Hausgeräthe, namentlich Stühle, Tiſche, Schränke, da⸗ bei ein großer Glasſchrank, 1 nußbaumene Bettlade ꝛc.
Münzenberg den 14. Oktober 1856.
In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Münzenberg. Der Vorſteher 3487.
Bekanntmachung. [1664] Die Bezahlung der am 1. September l. J. fällig geweſenen Holzgelder wird hiermit in Erinnerung gebracht.
Schloß Ilbenſtadt den 14. Oktober 1856. Gräflich von Leiningen-W. Rentei daſelbſt d
un Rentier Weckbeckeriſche Verwalt. Burggräfenrod Berat
Lehrlingsgeſuch! 11601) Ein mit tüchtigen Vorkenntniſſen ver⸗ ſehenet junger Mann kann in einem lebhaften bieſigen Geſchäfte unter günſtigen Bedingungen in die Lehre treten. Näheres bei der Expe⸗ dition d. Bl.
200 Gulden
[1583] werden am 1. November l. J. in der diefigen Kirchenkaſſe zum Ausleihen bereit liegen.
Wickſtadt den 29. September 1856. Veith, Kirchenrechner.
S [1633] bat zu vermiethen Friedberg. Johannes Müller, Küfer.
Eigarrenmacher, [1665] ſowie junge Leute, die Luſt haben das Tigartenmachen zu erlernen, können dauernde und lohnende Beſchäftigung finden; auch kann noch andere gut lohnende Arbeit ſowohl in als außer dem Hauſe gegeben werden von der
Fabrik von Morell& Hertwig.
367 Mobilien ⸗Verſteigerung. [7656 Wegen Abzugs verſteigert der Unter⸗ zeichnete gegen gleich baare Zahlung
Montag, den 20. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend,
1 Kanape mit 6 gepolſterten Stüblenz 1 do. mit 12 Rohrſeſſelnz 6 Commode; 5 Splegelz 1 Bücher⸗Glasſchrank; 1 polirten Schreibpult; 1 Bügeltiſch und verſchiedene andere. Tiſche; 1 Welßzeugſchrank; verſcpiedene Kleider-, Por⸗ zellan⸗, Küchen und Spetſeſchränke; 1 Klavier; Porzellan- und Glas; 4 große und 3 Kinder⸗ Bettſtättien; 1 Küchenwaage; Gewehre, Piſtolen und vollſtändiges Jagdzeug, nebſt noch vielen
andren Haus. und Küchengeräthſchaften.
Ockſtadt, am 10. Oktober 1856. Angerer, penſ. Rentamtmann.
Zu verkaufen. [1666] Gelbe Rüben und Stoppelrüben werden in Centner auf dem Hofgute in Fauerbach II. verkauft. Heinrich Leonhardt.
Zum Ausleihen. 1667 S00 fl. Vormundſchaftsgeld ſind gegen gerichtliche Güterverſicherung zu verleihen und können bis Ende Dezember 1856 in Empfang genommen werden. Niedermörlen den 15. Oktober 1856. Der Curator Franz Dieß 1.
Leere Oelfäſſer,
1636] in allen Größen, zu Pfuhl⸗, Kühl⸗ und Kkautfäſſern ſehr geeignet bei W. Hanſtei n.
Tanz⸗Unterrichts⸗Anzeige.
[1668] Samſtag den 18. d. M. beginnt im Saale des Herrn Gerlach mein bereits ange- zeigter Tanz Curſus. Für die Mädchen von 5— 7 Uhr, für die Knaben von 7—9 Ubr. Zugleich erlaube ich mir anzuzeigen, daß ich auch Herren und Damen Tanz ⸗ Unterricht er⸗ theile. Für Diejenigen, welche mit den be⸗ kannten Tänzen verkraut find, genügen 16 Stunden um die neueſten Tänze zu erlernen. Anmeldungen bitte ich in meiner Wohnung, bei Herrn Kaufmann Diehl am Markt, zu
machen. 1 Emilie Pietſch.
[1671] 45 Malter Kartoffeln, verſchiedenes Ge⸗ müſe, Georginenknollen, ſchottiſche Malven, Landroſen ꝛc. verſteigert
Dienſtag den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, Oqtſſadt.
1669] Auf vielſeitiges Verlangen der Jsrge⸗ ſiten wird Dienſtag den 21. Oktober bei mir gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuftk ſtattfinden.
Florſtadt. Kae
Ein To geis,
11670] welches bis Ende Oktober bezogen wer⸗ den kann, hat zu vermiethen
Friedberg 7 Oktober 1856.
Ph
Simmerock. 6
*
In der
Karten-Fabrik*
von Louis Weis in Friedberg
[1582] werden von jetzt an ſehr gut und flark gearbeitete Spielkarten zu nachſtehenden Prei⸗ ſen abgegeben: Pique das Dutzend 36, 42, 48, 54 kr., 1 fl., 1 fl. 6 kr., ganz feine 1 fl. 12 1 8 Kinderkarten 36 kr.; hombre à Spiel 20 und 22 kr.; Whiſt à Spiel 26 und 28 kr.; Taroc
à Spiel 48 kr. und 1 fl. Auch
ſind dieſelben mit dem Großherz.
Heſſiſchen Stempel ſtets vorräthig.
Für Mö belſchreiner. [16721 Zwei Nuß⸗Bäume, jeder von ca. 2 Durchmeſſer und 30“ Höhe, laſſen die Unter⸗ zeichneten Montag den 20. d. M., Nachmittags 5 Ühr, in ihrem Garten an der Frankfurter Chauſſee an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Bezahlung verſteigern.
Gebrüder Simon.
[1673] Bei Pflaſterermſtr. Johannes Puſch in Ech zoll können ſogleich 34 Geſellen gegen auten Lohn in Arbeit treten.
11674] 150 fl. gekündigte Pfarrbeſoldungskapitalien liegen von Martini l. J. an in der Kirchenkaſſe zu Mün⸗ ſter zum Auslelhen bereit. Ziegenberg, den 16. Oktober 1856. R. Bindewald, Kirchenrechner.
8) Die Lockerung muß derart ſtattfinden, daß immer eine Wechſelwirkung zwiſchen Boden und Atmoſphäre ſtatt-⸗ finden kann.
9) Man lege die Kartoffeln lieber etwas weiter aus— einander, als zu eng zuſammen.
10) Man pflanze keine Kartoffeln unter große Bäume.
11) Manlege lauter ganze Kartoffeln von mittler Größe.
12) Man wähle zur Saat mit der größten Sorgfalt nur ſolche Kartoffeln aus, welche nach allen ihren äußern Eigenſchaften jener Sorte, die man an- und fortpflanzen will, am ahnlichſten ſind. Keine Frucht artet leichter aus, als die Kartoffel, wenn mehre Sorten, beſonders ausge— artete, unter einander gelegt werden.
13) Man laſſe die Saatkartoffeln Lichte liegen, ſo daß ſie nicht grün werden können. letztere iſt ſchon ein Verderben der Kartoffeln.
14) Wenn man kann, bewahre man zum wenigſten die Saatkartoffeln in trockenen Gruben, mit Erde wohl bedeckt, auf.
15) Sehr gute Wirkungen fand man, wenn Pferde-, Saubohnen, Mais ꝛc., überhaupt ſtarkgährende Früchte in den Kartoffelreihen mit angebaut wurden.
Nebenbei machen wir aufmerkſam auf folgendes Büch⸗
nicht lange im Dieſes
lein:„Die Kartoffeln auf einen 30- bis 40 fachen Ertrag zu bringen und der Kartoffelſeuche entgegen zu wirken, nach einem ganz neuen Verfahren, praktiſch ausgeführt von Anton Stein.“ Wien 1856. Verlag von Auer. Preis 48 Kreuzer. Die geſchilderten Erfolge, ſo unglaublich ſie ſcheinen, ſind dennoch durch die beigefügten achtbarſten Zeugniſſe beſtätigt.
Kaaden in Böhmen. K. Fiſcher, penſ. Pfarrer.
Verſchiedenes.
In Californien hebt ſich der Ackerbau immer mehr. Es werden ſchon 484,498 Acres Land beſtellt, welche die reichſte Ernte in allen Getreidearten liefern. Californien beſitzt 220,611 Rebenſtöcke, 121,219 Pfirſchen⸗ bäume, 91,817 Aepfelbäume, 11,873 Birnbäume und 63,091 andere Fruchtbäume.
Sehr erfreuliche Fortſchritte macht in Schleſien der Seidenbau; er trägt ſchon Tauſende von Thalern ein. Ein Mißgeſchick betraf ihn jedoch in dieſem Jahre dadurch, daß die Maulbeerbäume ſehr ſtark befallen waren, die Blät⸗ ter ſchwarz wurden und zuſammenſchrumpften, folglich die Seidenraupen wenig und ſchlechtes Futter hatten.
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