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Friedberger Intelligenzblatt.
Erſcheint wö⸗
9 1 5 Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, 5 tag. Preis jährl. 5
bien Amts- und verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg.
r. ſammen 7 kr.
„5 30.
Dienſtag, den 15. April. 1856.
Amtlicher Theil.
5 Ernennung. Fiuͤr die Gemeinde Fauerbach II. iſt der ſeitherige Bürgermeiſter Wilh. Holler zum Bürgermeiſter und der ſeitherige Beigeordnete Johs. Neiſel zum Beigeordneten ernannt worden, was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Friedberg, den 7. April 1856. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Mi lie
Oeffentliche Nachricht. Nachdem die in Kirchgöns ausgebrochene Lungenſeuche nach dem erhobenen Gutachten des Großherzoglichen Kreis— veterinärarztes erloſchen iſt, ſo wird die angeordnet geweſene Sperre hiermit wieder aufgehoben, was zur offentlichen Kenntniß gebracht wird.
Friedberg, am 11. April 1856.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Müll lier.
Oeffentlich e Na cher icht,
In Folge Beſchluſſes des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins ſind 20 Scheffel Zwiebelkartoffeln zur Saat aus
Sachſen bezogen worden, welche in kleinen Quantitäten von 25 Pfund Freitag den 18. d. M., Morgens 10 Uhr,
auf dem Rathhauſe dahier gegen gleich baͤare Zahlung zur Verſteigerung gebracht werden ſollen. Die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien werden erſucht, dieſes alsbald in ihren Gemeinden zur öffentlichen Kennt— niß zu bringen.
Friedberg, am 12. April 1856.
Der erſte Direktor des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins Müller.
8—. 5 Auszug aus dem Großherzoglichen Negierungsblatt.
Nr. 10 vom 4. April enthält: 1. Gr. Verordnung vom[ 15. März, daß die Poſ. 33 des Octroitarifs für die Provinzialhaupt⸗ 1. April, welche in Folge einer unter den Zollvereinsſtagten getrof- ſtadt Mainz aufgehoben wird und künftig, ſtatt von dem Malter fenen Verabredung, unter Bezugnahme auf die betr. Vorſchriften der[Holzkohlen ein Octroibetrag von 8 kr. von der Kalkbütte Holzkohlen Zollordnung vom 9. März 1838 und auf den§. 4 des Finanzgeſetzes ein Octroibetrag von 12 kr. zu entrichten iſt.— 111. Bekanntmachung dom 4. Oct. 1854 verfügt, daß die Taraverguͤtung für rohen Kaffee Großh. Miniſteriums der Finanzen vom 25. März, welche mit Be⸗ und Kaffeeſurrogate in Ballen oder Säcken vom 1. Juni d. J. an zugnahme auf die Bekanntmachung vom 9. Dec. 1841 zur öffentlichen nicht mehr drei, ſondern nur noch zwei Pfund vom Centner betragen Kenntniß bringt, daß die Ortseinnehmereien zu Steinheim, Großen⸗ ſoll.— II. Bekanntmachung Großh. Miniſteriums des Innern vom linden und Battenberg ermächtigt worden ſind, unter Antheilnahme
Stimmung zu verſetzen und manches ſonſt fiſchblutkalte Herz warm zu Loeceales. beleben und heiter zu ſtimmen. Gar mancher Stillvergnügte bedarf der tüchtigen äußeren Anregung bis die in ihm wohnende Fidelität zum un⸗
* Wenn wir auf die während der Winterſalſon den Bewohnern J befangenen Durchbruch kommt. Die Chöre und Soloparthien waren Friedbergs gebotenen geſelligen Vereinigungspunkte und geſellſchaftlichen]] mit vielem Fleiß geübt und wurden mit Präciſion und Wärme vorge- Vergnügen zurückblicken, ſo dürfen und müſſen wir geſtehen, daß vor- tragen und die eingewebten humoriſtiſchen Vorträge trugen das Ihrige zugsweiſe die von den beiden bieſigen Geſangvereinen„Liederkranz“ und dazu bei, den Betheiligten den Beifall und Dank des ſich köſtlich amüſi⸗ „Frohſinn⸗ arrangirten Abendunterhaltungen bei allen Theilnehmern die renden Auditoriums zu erwerben.— Der Geſangverein„Frohſinn“ blieb angenehmſten Erinnerungen zurückgelaſſen haben. Bei früherer Veran- ſbinter ſeinem älteren Brudervereine nicht zurück. Durch die Aufführung laſſung haben wir bereits der Leiſtungen beider Vereine Erwähnung ge- von J. Otto's Geſellenfahrten, einer anmuthigen und curioſen Hiſtoria von than und dabei alles deſſen lobend gedacht, was wirklich Lob verdiente, fünf wackeren Handwerksburſchen, bei welcher einige Freunde des Vereins haben's aber gleichzeitig mit unſerem beſcheiden angebrachten Tadel und denſelben in dankenswerther Mitwirkung unterſtützten, bekundete dieſer den ausgeſprochenen Wünſchen nach verſchiedenen Seiten hin gar arg Verein ein reges Streben. Die theilweiſe ſehr ſchwierigen Lieder waren verſchüttet, ſo daß wir herzlich froh ſein dürfen, mit etwas heftigem gut eingeübt und wurden recht wacker und mit Friſche vorgetragen, auch Pfeiffen im linken Ohre ſo gnädig durchgekommen zu ſein und wahrlich[Scherz und Humor fehlten dem„Frohſinn“ nicht. Der oft wiederholte nicht wieder das Wort zu nehmen wagten, wenn uns nicht die Ueber- Beifall der anweſenden ſehr zahlreichen Gäſte mag den Mitgliedern dieſes zeugung zur Seite ſtände, daß wir damals mit den beſten Abſichten nur Vereines den Beweis liefern, daß man ſeine Leiſtungen in würdiger die Wahrheit geſagt. Ohne als ſtrenge Kritiker der muſikaliſchen Auf.]Weiſe ehrt, wie nicht minder jeder der Geladenen, wenn auch etwas fübrungen beider Vereine auftreten zu wollen, begnügen wir uns damit verſpätet, ſo doch noch gerne mit uns ſeinen warmen Dank für die und freuen uns deſſen von Herzen, heute erwähnen zu können, daß uns freundliche Einladung ſagen wird. Noch dürfen wir bei dieſer Ge— die beiden letzten Abendunterhalkungen des Geſangvereins„Liederkranz“ legenheit nicht unerwähnt laſſen, daß Herr Hof-⸗Inſtrumentenmacher Glück vollkommen befriedigt haben. Schon die ausgegebenen Programme zeichneten] bei den verſchiedenen Veranlaſſungen beiden Vereinen eines ſeiner vor⸗ ſich vortheilhaft aus und ließen uns in der That den Concertſaal mit züglichen Inſtrumente, welche wir hiermit der Beachtung des größeren größeren Erwartungen betreten, welche denn auch an beiden Abenden[Publikums empfehlen möchten, mit freundlichſter Bereitwilligkeit beſtens gerechtfertigt wurden. In den gewählten Vorträgen herrſchte der bei[ überlaſſen hat.— Es iſt nicht zu läugnen, unſere beiden Geſangver— früheren Gelegenheiten vermißte Humor und Frohſinn, der geeignet war, die eine ſuchen ſich in ihren Leiſtungen gegenſeitig zu übertreffen, ein Wett⸗ zahlreiche Verſammlung der Anweſenden in die zu wünſchende fröhliche öſtreit, der beide zu großen Anſtrengungen ſpornt und deſſen ſich das


