Main⸗Weſer⸗ Bahn. [771] Montag den 19. Mai, Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf der Station Vilbel die bei Er bauung eines Bahnwarthauſes im Hainborn vorkommenden Arbeiten und Lieferungen öffent- lich in Akkord gegeben werden:
1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 223 fl. 23 kr. 2) Steinhauerarbeit„„ 55„ 50„ 3) Zimmerarbeit,„„253„16„ 4) Schreinerarbeit, 1„ 116„ 9„ 5 Glaſerarbeit,„ W 32% A 6) Schloſſerarbeit,„ 1% 127%% 3. 7) Spenglerarbeit,„„ 25% 40„ 8) Weißbinderarbeit,„„ 79„ 4
9) Leferung von 14,000 Stück 2¼“ dicken Backſteinen, Feldbrand 154% 10) Lieferung von 50 Bütten Kalk 65„—„ Plan, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen auf der Station Vilbel zur Einſicht be⸗ reit. Friedberg, den 3. Mai 1856. Der Großherzogliche Sections-Ingenieur der Section Vilbel Hochgeſand. Main ⸗ Weſer ⸗ Bahn. 17721 Montag den 19. Mai, Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf der Station Vilbel folgende bei Erbauung eines Nebengebäudes vorkom⸗ mende Arbeiten öffentlich an den Wenigſtneh⸗ menden verakkordirt werden: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 147 fl. 56 kr.
2) Steinhauerarbeit,„„ 11, 29„ 3) Zimmerarbeit,„„ 2% 24% 4) Weißbinderarbeit,„ 1 31 7 52
Friedberg, den 5. Mai 1856. Der Großherzogliche Sections-Ingenieur der Section Vilbel
170
Arbeits ⸗Verſteigerung. 773] Dienſtag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhaus zu Melbach nachfolgende Arbeiten für Anlage einer ſteiner⸗ nen Fahrbahn am Weckesheimer Weg:
1) Planir⸗ 15 Chauſſirarbeit, vervoranſchlagt a 1,
2) 5 Lieferung von 10 Cbklft. Steinen, reſp. das Brechen, Fahren und Aufſetzen derſel— ben 180 fl.,
3) die Herſtellung des Wegs von der Ober⸗ pforte 15 fl.,
4) verſchiedene Grabenarbeiten 40 fl.,
5) die Anfertigung von zwei rindsledernen Schurzfellen 14 fl. 24 kr.,
an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert
werden.
Melbach, am 6. Mai 1856. Großherzogliche e Melbach .
Fruchtverſtei gerung. 17741 Die Fruchtvorräthe des Kugelhaus- und Armenfonds dahier werden in folgenden Ter—
minen: Freitag den 16. Mai, 5„13. Juni, „ ai Juli, des Vormittags um 11 Uhr, und zwar jedes⸗ mal 20 Malter Korn und 45„ Gerſte auf hieſigem Rathhauſe meiſtbletend verſteigert. Butzbach den 21. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Butzbach Seip el
0
Arbeits Verſteige rung. [775 Dienſtag den 13. Mai, Vor ftags um 10 Uhr, ſollen bei Gaſtwirth Holle zu Fauer⸗ bach II. die bei Reparatur des E eindeback⸗ hauſes vorkommenden Arbelten und Material- lieferungen, als:
1) Zimmerarbeit, veranſchlagt zu 11 fl. 18 kr.
15
2) Maurerarbeit, 0„ 19„„ 3) Schreinerarbeit,„ 4 11„20 4) Weißbinderarbeit,„ U od. 5) Dachdeckerarbeit,„„ 9„24„ 6) Pflaſtererarbeit, 0„ 3%—
7) Lieferung von Materialien, Kalk, Backſteinen, Ziegel, Sand und Pflaſterſteinen 25„ 24„
8) ſodann die Handarbeiten der Viecinalwege außerhalb des Orts, 1
öffentlich in Akkord gegeben werden.
Fauerbach II., den 7. Mai 1856.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach II.
ohen.
N r. 15 A
[776] bat bei der heute vorgenommenen öffent⸗ lichen Verlooſung das von der Schauſpielerin Fräulein Wilhelmine Fix gefertigte Blumen⸗ Bouquet gewonnen. Friedberg, am 6. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
Bienenkörbe,
702] ſog. Magazinſtöcke, ſind zu haben in der Blinden-Anſtalt zu Friedberg.
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Hochgeſand.
Bekanntmachung.
[7571 Dienſtag den 13. Mai, Vormittags 11 Uhr, ſoll die der Gemeinde Echzell gehörige Braueinrichtung, beſtehend in einem ſtark von Kupfer gefertigten Braukeſſel, 7 Ohm haltend, einer erſt vor drei Jahren gefertigten Maiſch⸗ bütte, 14 Ohm haltend, ſowie 2 Gährbütten, 6 und 9 Ohm haltend, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Um dieſelbe Zeit ſoll das ſogenannte Brau⸗ haus von 35 Fuß Breite und 39 Fuß Länge auf den Abbruch unter den bei der Verſteige⸗ rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen perſteigert werden.
Echzell den 2. Mai 1856.
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Firnen geflüchtet und hier in Sicherheit das Ende des Föhns abgewartet; allein der Schnee, welcher ſich noch immer von allen Abhängen ablöſte, hatte ihn gezwungen, die Ausbeutung ſeines Fundorts von Bergkryſtall noch zu vertagen. Sobald daher der Tag wieder angebrochen war, lenkte der Greis ſeine Schritte gemächlich wieder den niedrigeren Regionen des Gebirgsſtocks zu, wo er in Folge des Thauwetters wenigſtens einige Pflanzen finden zu können hoffen durfte. Er hatte bald den höchſten Punkt der Moräne erreicht, in deren Nähe Ulrich von dem Ber— ſten des Gletſchers überraſcht worden war; da aber keiner der Züge dieſes Eismeeres mehr zu den Kennzeichen und Weispunkten paßte, mittelſt deren er ſich früher orientirt hatte, ſo erwachte in dem alten Hiob die Neugier wieder, und er ſtieg auf den Gletſcher herunter, um ſich die hier vor ſich gegangene Revolution genauer zu betrachten. An⸗ fangs kletterte er vorſichtig nur auf der Moräne herum, wagte ſich dann erſt auf die Eisfläche und blieb von Zeit zu Zeit ſtehen, um ſich zu verſichern, ob nichts unter ihm rutſche oder einſinke. Allein der Gletſcher hatte keine fühlbare Bewegung mehr und mußte durch irgend ein inneres Hinderniß in ſeinem Rutſchen aufgehalten worden
ſein; trotzdem aber traf man bei jedem Schritte Spuren von dem ſtattgefundenen Herabſinken an den verſchiedenen Riſſen und Spalten, von welchen ſich die einen, früher vorhandenen geſchloſſen und audere neue geöffnet hatten, ſo wie an den allenthalben eingebrochenen Schneeſchichten und Brücken von Firn. Hiob gelangte auf dieſe Weiſe zu einer derartigen Brücke, von welcher wunderſamer Weiſe nur noch ein einziger kleiner Bogen ſtehen geblieben war, und wollte ſich eben neugierig nach der Urſache davon umſehen, als er halb im Schnee verſteckt einen Gegenſtand erblickte, welchen er anfangs nicht genau zu unterſcheiden vermochte; als er jedoch näher kam und ihn aus dem Schnee herauszog, ſtieß er einen Schreckensruf aus, denn es war ein Gewehr, das er bei näherer Betrachtung für Ulrich's Gemsſtutzen erkannte. Von Eutſetzen ergriffen, kehrte er ſich nach der gähnenden Spalte um, an deren Wänden man noch die Fußſpur des jungen Jägers und die Stelle erkannte, wo er verſchwunden war. Der Greis wollte in die Tiefe hinunterblicken, allein der Riß ſenkte ſich zwiſchen zwei blaugrünen Eismauern, bog dann plötz— lich ab und ließ nur noch ſchwarze Finſterniß drunten unter— ſcheiden.(Fortſetzung folgt.)
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