Ausgabe 
8.8.1856
 
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genommen werden. Meldungen für dieſe Ar⸗ beit werden von dem Unterzeichneten entgegen⸗ genommen. Nauheim den 5. Auguſt 1856. Der Salineninſpector F. Schreiber.

Bekanntmachung. 11304] Nach Verfügung des Großherzoglichen Landgerichts Nidda vom 25. Juli d. J., das Schuldenweſen des Rudolph Landmann auf der Junkermühle bei Eichelsdorf betreffend, ſollen nachverzeichnete Immobilien zwangsweiſe unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden.

Verſteigerungstermin iſt auf Freitag den 22. Auguſt d. J., Vormittags 10 Uhr,

a ae l. Nro. r. 91 411 228 Hofraithe, die Junkermühle an der Gemeinde Eichelsdorf. Dieſe Mühle hat 3 Mahlgänge, eine iſolirt ſtehende Oel⸗ und Hirſen⸗ mühle mit 14 Fuß Fall. Wohn⸗ baus und Mühle find maſſiv von Stein erbaut, 1 Scheuer, Pferde⸗ und Rindviehſtall, Holzſchoppen, Schaafſtall, Schweineſtall mit 8 Abtheilungen, Waſch⸗ und Back⸗ haus mit Brunnen. Die Mühle liegt Stunde von Nidda und Stunde von Schotten am Niddafluß und nahe an der Provinzialſtraße. Sie hat ſtets das erforderliche Waſſer zum Geſchäfts betrieb. 1 410 179 Grabgarten an der Junkermühle und Peter Freymann Jun. 1 406 762 Wieſe auf dem Schadenteich an Heinrich Zirkel(bei der Mühle). III 255 976 Wieſe in der Seewieſe an der Gemeinde Eichelsdorf(in der Nähe der Mühle) III 202 85 Wieſe bei der Junkermühle an Johannes Freimann. III 228 319 Acker im Schadenteich an Johs. Meuer II. Gemarkung Rainrod: XIVII4 873 Wieſe in der Sauerwieſe an Peter Würz. Eichelsdorf am 2. Auguſt 1856. Großherzogliches Ortsgericht Eichelsdorf. Der Vorſteher Frey mann.

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Oeffentliche Aufforderung. [1323] Nachſtehend verzeichnete Grundſtücke ſind veräußert, resp. vertheilt worden; es können jedoch die Erwerbsurkunden nicht beigebracht werden:

I. Gemarkung Gambach:

1) 2793/73a A 11½ Rth. Acker im Groß⸗ bockenheimerfeld und 15 weitere Item Verzeichniß liegt zur Einſicht vor auf den Namen Joh. Georg Straßhe im auch Klein bach in Griedel eingetragen,

2) 2923/4& Acker im Pfannplattenfeld, ſo⸗ dann 3079/1, 3 u. 5 Acker im Sandkaaten⸗ feld auf den Namen Johs. Kopf in Griedel eingetragen,

II. Gemarkung Nie derweiſel:

1 49/1 17¼ Rih. Acker im Rodelbacherfeld, eingetragen auf Ambroſius Jung II. in Niederweiſel,

2) 353/6 15 Rth. Acker im Bergfeld, einge⸗ tragen auf Konrad Riegelhuth II. von da.

III. Gemarkung Münſter:

1) 250/%3b 79[◻AKiftr. Acker im Gaſſenfeld und 881/2 85 Klftr. und 882/8 51 Klftr. Wieſe im Dietgesgrund, eingetragen auf Johannes Schild 1. Wittwe,

2) 213/1 50 U◻xlftr. Acker im Gaſſenfeld ein⸗ getragen auf Johannes Schild J. Wittwe,

3) 346,8 22½ LEKlftr. Acker im Weingarten⸗ feld, eingetragen auf Eliſabetha Henrici,

IV. Gemarkung Fauerbach:

755/29 144½[◻OIKlftr. Acker im Bangert,

eingetragen auf Johannes Schild I.

Erben.

Elgenthumsanſprüche an dieſe Liegenſchaften ſind deßhalb binnen einer Friſt von

2 Monaten

dahier ſogewiß anzumelden, als ſonſt die neuen

Erwerbsurkunden ohne weiteres beſtätigt werden,

und auch der Eintrag ins Mutationsverzeichniß

verfügt werden wird.

Butzbach den 30. Juni 1856. Gch berech bee Butzbach 0 2015

Backholzverſteigerung. 11324] Montag den 11. Auguſt, Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem nahe bei Oberrosbach gelegenen Diſtrikt Große Johannishecke 6075 Gebund Ginſtern und Heiden öffentllch meiſt⸗ bietend verſteigert werden.

Oberrosbach, den 5. Auguſt 1856. Großherzogliche Bürgermeiſierei Oberrosbach Blecher.

*

Zur Beachtung. 11256] Unterzeichneter iſt geſonnen ſein Wirths⸗ und Speiſehaus in der Burg, in welchem ſeit Jahren das Geſchäft mit beſtem Erfolge be⸗ trieben wurde, unter ſehr vortheilhaften Bedin⸗ gungen aus der Hand zu verkaufen oder auch die Wirthſchaft allein zu verpachten. Daſſelbe kann ſogleich bezogen werden.

Friedberg. G. F. Schweitzer.

[1283] Mit ungebleichtem, dunkelblauem, tür⸗ kiſchrothem Zettel⸗ und Einſchlaggarn, ſowie mit 1, 3, 4 und 6dräthigem Wollengarn, wie auch mit den bekannten Leinwand⸗Reften bin ich wieder verſehen und werde dieſe Gegenſtände zu den möglichſt billigen Preiſen verkaufen. Friedberg, Juli 1856. 5 Nathan Hirſchhorn, Uſergaſſe 244.

W Anzeige.

[957] Durch den Betrieb meiner Schiefergrube in der Gemarkung Pfaffenwiesbach(Her⸗ zogthum Naſſau), 2 Stunden von Friedberg, 2 Stunden von Nauheim und Stunde von Homburg gelegen, bin ich im Stande, dem geehrten Publikum ein reiches und wohl aſſortirtes Lager von einfarbigen; dunkel⸗ blauen, 3 12zolligen Schieferſteinen zu empfehlen, und verſpreche ich bei jeder Ab⸗ nahme die billigſten Preiſe und reellſte Bedienung.

Nähere Auskunft ertheilen und nehmen Auf⸗ träge und Beſtellungen entgegen Herr Bayer, Hotel de Paris im Soolbad Nauheim, Herr Gaſtwirth Raufenbarth in Pfaffenwiesbach, ſowie der Grubenbeſitzer

S. Kullmann in Weinbach bei Weilburg, Herzogth. Naſſau.

Güter⸗ Verkauf. [1325] Montag den 25. Auguſt, Vormittags

10 Uhr, wird die Unterzeichnete ihre in Fauer⸗ bacher und Friedberger Gemarkung liegenden Aecker und Wieſen in hieſigem Rathhauſe an den Meiſtbietenden öffentlich verkaufen laſſen. Die Bedingungen des Kaufs werden vor der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht. Die Kaufluſtigen können dieſelben auch im Büreau des Groß⸗ herzoglichen Ortsgerichts dahier einſehen.

Fauerbach II., am 1. Auguſt 1856.

S. Becker.

Durch die Zuſammenlegung der Grund⸗ ſtücke wird der Landwirth erſt vollkommen Herr ſeines Grundes, deſſen Verbeſſerung und Benutzung; alle Ar- beiten werden erleichtert und abgekürzt; das Erträgniß kann bedeutend geſteigert, die Viehzucht insbeſondere ge Vielleicht wäre es hier und da möglich, Auch in moraliſcher Hinſicht würde durch die Zuſammenlegung ein großer Vor⸗ theil dadurch erreicht, daß viele Feind welche faſt unvermeidlich ſind, woran die Grundſtücke ſo daß Einer über das ſprach man ſich auf der im Mai d. J. zu Sang im Königreiche Böhmen ab⸗ gehaltenen landwirthſchaftlichen Verſammlung aus und ſagte damit zwar nichts Neues, aber doch Etwas, was

hoben werden. an Grund und Boden zu gewinnen.

untereinander und abgeſperrt liegen, Feld des Andern fahren muß. So

nicht oft genug geſagt werden kann.

Haferfütterung bei Pferden. Die landwirth⸗ ſchaftliche Dorfzeitung bringt von einem Herrn Fiſcher aus Böhmen folgende Notiz: Eine nicht ganz unwichtige Entdeckung ließ die auf der Gaſſe von den Pferden friſch ge⸗

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ſchaften wegfielen,

fallenen Exeremente ſammeln und ſelbe über ein Stück Kar⸗ toffeln ziemlich dicht ſtreuen. Wie ſtaunte ich, als nach un⸗ gefähr drei bis vier Tagen eine Unzahl von Pflanzen auf⸗ gingen, ſo daß eine die andere drängte. Ich unterſuchte die Samenkörner unter der Erde und fand lauter Hafer. Die Excremente waren von verſchiedenen Pferden. daß von dieſen Pferden nicht eins ein Haferkorn verdaut und irgendwelche Nahrung davon empfangen habe. Daß die Haferkörner aber im Magen des Pferdes die Keim⸗ kraft nicht verloren haben, iſt wirklich zu bewundern. Daß wir dergleichen Fälle ſeltener beobachten, kommt wohl da⸗ her, daß der Pferdedünger auf der Düngerſtätte immer wieder mit friſchem Miſte überdeckt wird und wohl auch das Geflügel die unter dem Dünger befindlichen Körner auffrißt. Es wurde in neuerer Zeit behanptet, daß es beſſer ſei, den Hafer ganz als geſchroten zu verfüttern; die obige Erfahrung ſcheint aber ganz dagegen zu ſprechen.

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