Ausgabe 
7.3.1856
 
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Holzverſteigerung 5 im Moxſtädter Markwald, Oberför⸗ ſterei Düdelshe im. 1353] Mittwoch den 12. d. M. ſollen im Diſtrikt Lehnchen bei Rodenbach:

26 ½ Stecken Eichen ⸗Scheitholz,

10½ 5 Prügelholz,

35 1 Stockholz,

1215 Wellen Eichen⸗Reisholz,

49 Stämme Bau-, Werk- und Nutz holz,

1953 Cubikfuß haltend, und f 20

Donnerſtag den 13. März im Diſtrikt Kirchwald am Leuſtädter Weg bei Obermoxſtadt:

4 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 10 1 Prügelholz, M Stockholz, 425 Wellen Eichen-Reisholz,

14 Stämme Eichen ⸗Bau⸗, Werk- und Nutzholz von 15-35 mittlerem Durch⸗ meſſer und 10-36 Länge, zuſammen 1031 Cubikfuß haltend, ſodann

2050 Stück Kiefern⸗Nutzholz und Bohnen⸗

ſtangen, öffentlich verſteigert werden.

Die Zuſammenkunft findet an jedem der be⸗ ſtimmten Tage, Morgens 10 Uhr, in den an⸗ gegebenen Diſtrikten ſtatt.

Obermoxrſtadt am 28. Februar 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt

Mickel, Markmeiſter.

oel z Ver ſte iger un g. [354] Donnerſtag den 13. März, Morgens 9 Uhr, werden in hieſigem Gemeindewald,

Diſtrikt Jungenholz:

64 Klafter Buchen Scheitholz,

37 Erdſtöcke,

3600 Stück Wellen, Nachmittags Uhr: Diſtrikt eigene Hecken:

36 Eichen⸗Bauſtämme von 1638 Cubikfuß,

1 Buchen⸗Stamm von 38 Cubikfuß, 29½ Klafter Eichen⸗Scheitprügelholz,

11 17 Erdſtöcke,

Diſtrikt Oberkalbenroth: 13½ Klafter Kiefern-Prügelholz,

270 Stück Gerütthölzer, 150 Baumpfähle verſteigert.

Bemerkt wird, daß die Verſteigerung vünkt lich um die angegebene Zeit in den Diſtrikten angeht.

Pfaffenwiesbach am 3. März 1856.

Der Bürgermeiſter Ru pop.

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Holzverſtei gerung. 355] Donnerſtag den 13. und Freitag den 14. März d. J., Morgens um 9 Uhr anfan gend, ſollen im hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Schwansrain und Gebrantewald, nachſtehende Holzſortimente:

14½ Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 1

115.. Prügelholz, 14 0 1 17 Stockholz, 88 1 Reisholz, 26 Eichen⸗Scheitholz, 53* 7 1 Prügelholz, 8 Stockbolz, 68 Reisholz, 90 Kiefern⸗Prügelholz, 58 1 Stockholz, 231. Reisholz,

26 Stämme, eire. 1971 Cubikfuß, Eichen⸗ Bau-, Werk- und Nutzbolz von 8 bis 37 Zoll Durchmeſſer und 10 bis 36 Fuß Länge, 149 Fichten⸗Stämme von 5 bis 13 Zoll Durchmeſſer und 10 bis 60 Fuß Länge, 477 Kiefern-Stämme von 5 bis 14 Zoll Durchmeſſer und 15 bis 40 Fuß Länge, an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Ort. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zahlungofriſt bis Ende September d. J. geſtattet.

Leidhecken am 4. März 1856

Großherzogliche Bürgermeiſterei Leidhecken H i

U z.

Bau-, Werk- und Nutzholzverſteigerung im Langgönſer Gemeindewald.

1356] Dienſtag den 11. l. Mts., des Mittags 1 Uhr anfaͤngend, ſoll in dem hieſigen Ge meindewald Mehrholz, nachgenanntes Bau-, Werk⸗ und Nutzholz verſteigert werden:

126 Eichſtämme von 7 32 Durchm., 10 40 Lange= 8346 Cubikfuß, vor⸗ züglicher Qualität,

5 Weißbuchenſtämme von 10 Durchm, 10-13 Länge= 43 Cubikfuß,

1 Rothbuchenſtamm von 23½ Durchm., 20 Länge= 87 Cubikfuß,

21 Eichenſtaugen von 6- 27 Länge S 36 Cubikfuß. 3

Die Zuſammenkunft iſt auf dem Vicinalweg

nach Niederkleen an genanntem Walde.

Langgöns am 4. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Langgöns Henrich.

Hol zverſſeigerung. 1357] Mittwoch den 12. März, des Morgens 8 Uor aufangend, ſoll im Niederweiſeler Ge meindewald, im Diſtrikt Langſcheit und Klee bronnen, nachſtehendes Gehölz meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden:

1 Stecken Erlen⸗Scheitholz,

, Aspen⸗ 5

1 Buchen. Prüuͤgelholz, 3 5 As pen⸗ N 15 7 Erlen⸗ 7 1 17 Kiefern⸗ 7 34 Buchen-Stockholz, 118 Eichen- 5 24 Erlen⸗ 1 5% Kiefern⸗ 3075 Stück Buchen⸗Reisholzwellen, 2725 17 Eichen⸗ 7 50 Aspen⸗ 25 Weiden⸗ 250 Erlen⸗ 1

1025 Kiefern⸗Wellen, 50 Stämme Bau-, Werk⸗ und Nutzholz. Die Zuſammenkunft iſt bei der Oes. Niederweiſel den 2. März 1856. 5 Großherzogliche Bürger meiſterei Niederweiſel Hau b. N

Holzverſteigerung. [358] Montag als den 10. d. M., von Mor⸗ gens 9 Uhr an, werden in dem Engelthaler Wald, Diſtrikt Hang, an der Chauſſee bei En⸗ gelthal folgende Holzſortimente öffentlich meiſt⸗ bietend gegen baare Zahlung verſteigert:

107 Stecken langes Buchen-Durchforſtungs⸗ Reisholz, vorzüglich zu Fachgerten Bohnenſtangen und Zumachreiſern,

36 Stecken langes Birken⸗Reisholz, vor⸗ züglich zu Reifen und Beſen,

1075 Stück Eichen-Wellen,

52 Tannen⸗

Engelthal, am 5. März 1856. Der Gräflich Solms⸗Laubachiſche Rentmeiſter Grupp é.

Empfehlung. 1347] Meinen verehrten Freunden und Bekann⸗ ten die ergebene Anzeige, daß ich wieder mit Garten⸗Sämereien, ſowie auch ächten Rieſen⸗ möhren und Oberndorfer Dickwurz, welche ich aus der erſten Hand beziehe, verſehen bin.

Friedberg den 20. Februar 1856. A. Leineweber, wohnhaft in der Metzgergaſſe gegenüber der Handlung J. Fürth's Erben.

holz ſchnitzten; er bewunderte jene kleinen Meiſterſtücke der Geſchicklichkeit, die oft nur einen friſchen Erfindungs geiſt wünſchen laſſen; er träumte von allerlei neuen Bildern

und Geſtalten, die er dieſen Schnitzarbeiten geben würde, zum geſchickteſten

und wenn er dann einſam Stunden lang droben im Hoch gebirge auf dem Anſtand ſtund und der Gemſen harrte, legte er manchmal unwillkürlich den Stutzen an die Erde und ſchnitzelte ein Spitzenſtück oder etwas Aehnliches aus einer Schindel oder einem Span, die er vom Dach einer Senn Je länger und häufiger dieſe Verſuche wurden, deſto mehr vervollkommneten ſie ſich und machten von ſich reden. Je tiefer ſein Ruf als Gemſenjäger ſank, deſto höher ſtieg der Ruhm ſeiner Geſchicklichkeit als Bild ſchnitzer. Endlich kam ein Mann aus Meyringen, der viele Holzſchnitzer beſchäftigte, und erbot ſich, ihn in ſeine Werk ſtätte zu nehmen; Ulrich ſollte dort nicht nur ſich voll⸗ kommen in der Kunſt ausbilden, für welche er eine ſo innige Vorliebe hatte, ſondern auch ein ſchönes Stück Geld verdienen und hiedurch in den Stand geſetzt werden, Vreneli eine ſorgenfreie Zukunft und ein beſcheidenes Aus kommen zu verſchaffen, was ihm bei der Gemsjagd nicht Der letztere Beweggrund entſchied ſeine

hütte abgeriſſen.

möglich war.

konnte.

Wahl; er hing ſeinen Stutzen an Vetter Hiob's Bette auf und ging nach Meyringen. Zwei Jahre vergingen zwei Jahre des emſigen Fleißes,

während deren er ſich

Holzſchnitzer des Berner Oberlandes hinaufarbeitete und ein kleines Kapital erſparte, mit wel chem er für ſich und Vreneli einen eigenen Herd gründen Wir haben geſehen, auf welche Weiſe er die Ab ſichten der Großmutter wegen Vreneli gerade in demjenigen Augenblicke erfuhr, wo er ſein Ziel ſchon erreicht zu haben glaubte. Noch ſuchte er von Vreneli zu erfahren, durch was fuͤr Anzeichen die Großmutter ihre Abſichten wegen der Verbindung ihrer Enkelin mit Hans kund gegeben habe, als die Ahne Trine ſelber in die Stube trat. eine Frau von mehr als ſiebzig Jahren, klein, hager und von Alter und Mühſeligkeiten gebeugt; aber dennoch lag in ihrem langſamen, aber feſten Gange Etwas, das auf einen eiſernen Willen deutete, und aus dem runzelvollen, verwitterten Geſichte leuchteten ein paar graue Augen, deren Blick etwas von dem ſtechenden, durchdringenden eines Raubvogels hatte. weidengeflochtene Butte, welche die Leute im Gebirg faſt niemals ablegen und aus Gewohnheit tragen, wie der

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