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Wieſenveryachtung.
11865] Künftigen
Montag den 15. Dezember l. g. Vormittags 9 Uhr wird im Amthauſe dahier die Wieſe im fetten Grunde in der Gemarkung Ockſtadt gelegen und ſeither von dem Rentamt⸗ manne Angerer pachtweiſe benützt, auf 6 Jahre an den Meiſtbietenden öffentlich verpachtet.
Ockſtadt, den 3. Dezbr. 1856.
11868] Geſtrickte Damen⸗& Kinder ⸗Jacken, Palatine, ale
Gummiſchuhe
Wänſe& Arten Winterſchuhe, ſowie ächt amerikaniſche in großer Auswahl bei
H. B. Grödel.
Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt ch
n.
Bekanntmachung.
11850] Montag den 8. Dezember d. Jahrs, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen nachge⸗ nannte Arbeiten und Lieferungen für die Gar⸗ niſon Butzbach in den Jahren 1857, 1858 und
Zu Weihnachtsgeſchenken
11869] empfehle ich meine Vogelsberger Spielwaaren, welche zu dem bekannten wohlthätigen Zwecke verkauft werden.
Ph. Deweil, Hofbauſchreiner, in der Burg.
1859 unter Zugrundlegung veränderter Be⸗
dingungen und Preiſe auf dem Wege der Sou⸗
miſſion vergeben werden, als: Schreiner⸗, Schloſſer⸗, Spengler⸗, Gürtler⸗, Schmied⸗, Wagner⸗, Küfer⸗, Bürſtenbinder⸗, Seiler⸗, Siebmacher⸗, Meſſerſchmied⸗, Weiß. binder⸗, Glaſer-, Dreher-, Zimmer-, Pfläſte⸗ rer, Maurer⸗, Sattelbock⸗, Korbmacher⸗, Buchbinder und Schuhmacherarbeiten an Fechtſchuhen, die Unterhaltung der muſica⸗ liſchen Inſtrumente von Blech, das Reinigen der Oefen, Kamine und Kochherde, das Schröpfen ꝛc. ꝛc. und endlich die Lieferungen
57 E 2 Geſchäfts- Eröffnung. 11870] Ich mache hierdurch die ergebenſte Anzeige, daß ich dahier ein Metzgergeſchäft mit
gegründet habe und bitte um geneigten Zuſpruch. Friedberg im Dezember 1856.
Wirthſchaft
Ph. Engel, in der Uſergaſſe.
von eiſernen Gegenſtänden und Schreibma—
terialien.
Die betreffenden Soumiſſtonen müſſen vor Ablauf des oben erwähnten Termins in das am Eingange zu dem Verwaltungsbüreau be— findliche Käfſchen eingelegt werden, und ſind Bedingungen, Muſter und Tarifpreiſe zur Ein⸗ ſicht der Intereſſenten auf gedachtem Büreau aufgelegt, woſelbſt auch Soumiſſtonsformulare in Empfang genommen werden können.
Butzbach den 27. November 1856. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter.
genommen.
11866] Die Ehefrau des Unterzeichneten em⸗ pftehlt ſich im Stopfen von Weißgeräth, Sei⸗
11871] Zu der ſeit dem 1. Januar d. J. d. J. zu ſchließenden 9. Jahresgeſellſchaft kann der Beitritt noch während des Monats Dezember l. J. entweder dahier bei wärts bei unſern Herren Bevollmächtigten bewerkſtelligt werden.
Nachzahlungen auf früher geſchehene Theileinlagen werden jederzeit an⸗ Die Anſtalt zählt bis jetzt 6389 Rentenverſicherte mit 10759 Ein⸗ lagen und 667,887 fl. Vermögen.
Die mit der Anſtalt verbundene Depoſitenkaſſe mit einem dermali⸗ gen Beſtand von 728,379 fl. nimmt Depoſitengelder täglich an und verzinſt
Renten⸗ und Lebensverſicherungs⸗Anſtalt
zu Darmſtadt.
eröffneten, mit dem 31. Dezember
unſerm Hauptbüreau oder aus—
den⸗ u. Wollenſtoffen, Spitzen, Tüll u. dergl. ſolche mit 3% PCt. pr. Jahr bis zum Tag der Rückzahlung.
Auch wird Weißgeräth zum Nähen angenom. men. Ich wohne bei Hrn. M. Jung in der Burg. J. Glo 5, Feldwebel.
Ein Faſelochs, 11867] drei Jahre alt, zur Zucht ſowie zum Schlachten geeignet, ſteht zu verkaufen bei Carl Seitz 0 auf dem Straßheimer Hof. 2
Wegen näherer Auskunft beliebe man ſich an unſere Herren Bevoll— mächtigten zu wenden.)
Darmſtadt den 24. November 1856.
Die Direction.
) In Friedberg Herr Kaufmann Heinrich Hahn. Butzbach Herr Bürgermeiſter Seippel.
wie beim ſchwarzen Thee vor. Sie ſind auf dieſelbe Weiſe zu erkennen und bedürfen keiner erneuten Erwähnung. Nur mag hier noch des Stärkemehls gedacht werden, das häufig angewendet wird, um die Blätter leichter zuſammen⸗ gerollt und zerreiblich darzuſtellen. Gießt man auf ſolchen Thee etwas kochendes Waſſer, und wenn der Aufguß kalt geworden iſt, einige Tropfen Jodtinctur hinzu, ſo verräth die bläuliche Farbe das Vorhandenſein des Staͤrkemehls. Die Färbung des grünen Thees geſchieht zunächſt durch Präparate von Kupfer; auch Schüttgelb wird häufig dazu verwendet. Die künſtliche Färbung jeder Art läßt ſich leicht entdecken, beſonders durch das Mikroſkop, unter dem die Färbeſtoffe als kleine Flocken oder Theilchen auf der Oberfläche der Blätter ſichtbar werden. Oft läßt ſich der Färbeſtoff durch ein leichtes Schaben der Oberfläche der Blätter mittelſt eines Federmeſſers davon loslöſen, oder man legt fünf oder ſechs Blättchen auf eine Glas— platte, befeuchtet ſie mit einigen Tropfen Waſſer, und drückt, wenn ſie weich geworden ſind, das Waſſer mit den Fingern aus. Der Farbeſtoff ſinkt dann im Waſſer unter und kann entweder durch ein Vergrößerungsglas oder auf chemiſche Weiſe unterſucht werden. Iſt der Stoff
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von blauer Farbe und verwandelt dieſe ſich durch Hinzu⸗ fügung einiger Tropfen von Pottaſche in ein röthliches Braun, ſo war es Berliner Blau; verändert ſich die Farbe nicht, ſo wurde der Thee mit Indigo gefärbt. Ohne die Huͤlfe eines guten Mikroſkops kann übrigens eine ſolche Prüfung nicht vorgenommen werden. Wir rathen vor allem unſern Leſern, keinen Thee zu kaufen, der leb— hafte Farben hat. Oft iſt der grüne Thee ſo ſtark ge— färbt, daß ſich der Farbeſtoff mit den Fingern abreiben läßt und das Blatt ganz ſchwarz durchſcheint.(Fortſ. folgt.)
Zur gütigen Beachtung.
Da es in dem Augenblick mehreren Kranken ſehr an Bettwerk und Weißzeug fehlt, ſo erlauben wir uns, unſere lieben Mitbewohner Friedbergs zu bitten, das was ſie von Weißzeug entbehren können, uns zukommen laſſen zu wollen. Zugleich erlauben wir uns um eine Bei⸗ ſteuer für die Chriſtbeſcheerung der Kleinkinderbewahranſtalt zu bitten. Auch Kartoffel für eine oder die andere nothleidende Familie ſind uns ſehr willkommen. Die unterſchriebenen Vorſteherinnen ſind gerne bereit, auch die kleinſte Gabe dankbar anzunehmen und angemeſſen zu ver⸗ wenden.
Friedberg, den 23. Novbr. 1856.
Ph. Bender, geb. Bechſtein. Th. Dieffenbach, geb. Schäfer.
Chr. Werner, geb. Cunz. Th. Müller, geb. Molitor.
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