1 Lahn, 84 D. und Sig 1 1 2 ac Johann Wſepp, ged. e ia an der 1*— * 8 Schmid Keikdrich Phi. 8 — durs, 8 1856 283 18 1 7351 25 9-49 47 — erichte. a Ab.; 2. 18 k.; dafer Samen 21 fl. 10. — f. 6 k.; 15 K.; pafet Dp———— Tage 3 und Butzbach Scpumdet Buß dach. 17 r f 75 — 92 18— r 24650 een 11144 * * 1 116— 14 2140/7 1150 27105 7* ume g
Friedberger Intelligenzblatt.
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N 70.
Freitag, den 3. September.
1856.
i Amtlicher Theil. Steckbriefe Großherzoglichen Kreisamts Friedberg.
Zacharias Zimmermann von Herbſtein. Chriſtine Jöckel von Leuſel, Kreis Alsfeld.
Kreis Lauterbach, Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Heimliche Entfernung aus ihrer Heimath.
Signalement:
Alter: 18 Jahre; Große: 6 Fuß 4 Zoll; Haare: blond; Stirne: ſchmal; Augen: bräunlich: Augenbraunen: desgl; Naſe: ſpitz; Mund: gewöhnlich; Kinn: ſpitz; Geſicht: länglich; Geſichtsfarbe: bleich; Statur: ſchlank; Beſondere Kenn—
zeichen: war ſchwanger.
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen.
2 91 H 1—* 2 117. 115 An 2 5 Art Ord. Ar. e 890 1 75 Grummetgras-Verſteigerungen. an das von dem verſtorbenen Obſt- und Feder⸗ 4 207 Acker am So⸗(1 439] Das Grummetgras von nachbenannten viehhändler Johannes Vogt in Oberrosbach 2 5 0 5 fiscaliſchen Wieſen des hieſigen Reutamts wird hinterlaſſene Vermögen, über welches der förm— 2 21 Ane am So- in W Abtheilungen folgendermaßen liche Concurs erkannt worden, ſind bei Ver⸗ 0 5 9. 5 verſteigert: meidung des ſtillſchweigend erfolgenden Aus— 3 2 80 Wee im 1) zu Lindheim in der Behauſung des Herrn 55 8 5 5 5 0 f 5 e ſchluſſes von der Maſſe, im Termin 4 9 371 371 Acket auf der Galt Bechtold, Montag den 8. Sep Dienſtag den 21. Oktober, Vormittags 10 Uhr, Sabertwefe, gibt tember, Mittags 12 Uhr, von ungefähr dahier anzumelden und zu begründen. 1 29 kr apgelöſte 50 Morgen 15— in der Lindheimer und Zugleich ſoll in demſelben Termin die Güte Til 0 i Hainchener Gemarkung; verfucht, in deren Entſtehung aber ein Glau- 5 10 199 167 Aa im 9 8 2) zu Bauernheim in der Behausung. des bigerausſchuß gebildet, cin Maſſecurator ge⸗ feld. Herrn Gaſtwirths Solz, Mittwoch den wählt, und ſollen die Beſchlüſſe der Mehrheit 5 12 79 309 desgl. im Klein- 10. September 1856, Mittags 12 Uhr, der erſchienenen Gläubiger auch für die nicht galgenfeld, gibt 50 von der ungefähr 300 Morgen haltenden erſchienenen als bindend angeſehen werden. kr. abgelöſte Til⸗ Markwieſe in der Oſſenheimer und Bauern⸗ Friedberg am 19. Auguſt 1856. gungsrente. heimer Gemarkung; 8 e ee Gemarkung Fauerbach ul: 3) zu Okarben an dem Mineralbrunnen, Frei- Y l, Land erichts⸗Aſſeſſor 7— 11½19 103½ Ruthen Acker tag den 12. September 1856, Vormittags Landrichter. 9. unter dem Dienheimerpfad, 8 Uhr, von der ungefähr 50 Morgen hal- Immobilien Verſtei gerung. gibt 0 12 ge tenden Burgwaldswieſe in der Gemarkung . 0 9· rente 49 und 42 kr. Okarben. 11436] Dienſtag den 9. Sept. I. J., Morgens Friedberg, den 30 Aug. 1856. 0 5 8 um 10 Uhr, werden in hieſigem Ratbhauſe In Auftrag: Sele e 155 165 80 0 nachbezeichnete, zum Nachlaß der dahier ver⸗ Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Großherzogliches Rentamt Friedberg ſtorbenen Philippine Lochmann gehörende Im⸗ Der Vorſteher Hauſer. mobilien meiſtbietend verſteigert, als: e eee
Ueber Drainage und in unſerer Nähe vor⸗ genommene Drainirungen.
Von Geometer Lautz in Friedberg.
Um mehreren ſchriftlichen und mündlichen Anfragen und Aufforderungen zu begegnen, möchte es wohl nicht ungeeignet erſcheinen, dem ſich für die Verbeſſerung der Landwirthſchaft intereſſirenden Publikum über die in neuerer Zeit immer mehr in Anwendung kommende Drainage, über deren Urſache, Zweck und über die Art und Weiſe ihrer Ausführung eine Mittheilung zu machen.
Unter allen denjenigen vielfältigen Verbeſſerungen, welche man in neuerer Zeit mit der Landwirthſchaft vor— genommen hat, möchte ſich wohl keine lohnender erwieſen haben als die Drainage, oder die Ableitung der über— mäßigen Näſſe aus den Ländereien vermittelſt Thonröhren.
Lange ſchon hatte man in der Landwirthſchaft das Bedürfniß gefühlt, die übermäßige Feuchtigkeit von den Grundſtücken, Aeckern und Wieſen abzuleiten, indem wohl nichts auf die Fruchtbarkeit nachtheiliger einwirkt, als über— mäßige Feuchtigkeit. Man bediente ſich früher verſchiedener Ableikungsmethoden, welche ſich aber ſämmtlich mehr oder
weniger als unzweckmaͤßig erwieſen haben. Anfangs legte man verſchiedene offene Gräben, wie es mitunter wohl immer noch geſchieht, in die Grundſtücke, und ſuchte ſo die übermäßige Feuchtigkeit abzuleiten. Jedoch hatten dieſe den Nachtheil, daß ſie bei der Bewirthſchaftung nicht allein ſtörend einwirkten, ſondern auch einen großen Theil des Geländes der Benutzung entzogen. Später legte man ge— ſchloſſene Kanäle an, welche außer ihrer großen Koſtſpie— ligkeit noch den Nachtheil hatten, daß ſie die Feuchtigkeit nur an einem Punkte, ihrem Anfangspunkt, aufnahmen und ſo weiter leiten konnten. Da es aber zu häufig vor— kommt, daß nicht allein ganze Grundſtücke oder deren Theile, ſondern auch ganze Felder von mehreren hundert Morgen von übermäßiger Feuchtigkeit getränkt ſind, ſo kann man leicht einſehen, wie wenig eine ſolche Ableitungs— methode ihrem Zweck entſprechen konnte. Man griff daher zu einem andern Mittel: man durchſchnitt die zu ent— wäſſernden Grundſtücke in angemeſſenen Entfernungen durch mehrfache Graben, füllte dieſelben mit feſten, der Auflöſung des Waſſers nicht unterworfenen Steinen aus und deckte dieſe mit einer angemeſſenen Schichte des Bodens wieder zu. Dieſe Ableitungsmethode erwies ſich allerdings beſſer


