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5.2.1856
 
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Louis Venator aus Friedberg haben deſſen Nach laß unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten. Anſprüche an Louis Venator ſind daher binnen

Wochen

von heute an ſogewiß hier anzumelden, als ſie ſonſt ins Inventar nicht aufgenommen wer. den, und bei der Nachlaß regultrung unbeachtet bleiben. 2 Friedberg den 11. Januar 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

dere d. [130] Folgende im Aſſenheimer Grundbuche auf Martin Thomas Wittwe eingetragene Hof raithe und Grundſtücke:

1115, 1 98, II 238, 1 575, 1 563, VI 401, VIII 183, 1 260, v 492, III 10, VI 499, 505, VIII 180, 42, VII 33, XI 168, 361, 4997 K 81, 95, IX 27,77, 73, 118, V 138, 145, vI 120, 250, welche im älteren Grundbuche der Jacob und Cankor Thomas Wittwe, was eine und dieſelbe Perſon geweſen, ſodann bezüglich des Stückes VI 492 der Peter Thomas Wittwe zugeſchrie⸗ ben geweſen, wollen Martern Thomas Witlwe (welcher dieſe Grundſtücke im neuen Grundbuche irrig allein ſtatt Cantor Thomas Erben zu⸗ geſchrieben worden ſein ſollen) und Dorothea Thomas, der Anna Louiſe Thomas zu Aſſen⸗ heim ſchenkweiſe übergeben, können aber das Eigenthum genügend nicht nachweiſen. Auf ihren Antrag werden Alle, welche Anſprüche auf die bezeichneten Immobilien zu haben ver⸗ meinen, aufgefordert, ſolche ſogewiß innerhalb

zwei Monaten von heute an hier anzuzeigen, als ſonſt der Schenkungsurkunde die gerichtliche Beſtätigung ertheilt, und der Eintrag im Mutationsver⸗ zeichniſſe verfügt werden wird.

Friedberg den 12. Januar 1856.

Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

Edietalla dung.

71121 Johannes Ewald zu Aſſenheim beſitzt in daſiger Gemarkung beſcheinigtermaßen ſeit län⸗ ger als 30 Jahren die folgenden, nach Flur und Nr. bezeichneten Immobilien: 1 93, 149, 229, 251, 290, 379, 582; III 130, 165, 297, 1; IV 40; V 44, 45, 142, 193, 228; VI II, 13, 40, 124, 201, 219, 231, 232, 243, 518, 520, 536, 553, 582, 604; VII 90, 101, 275, 291, 315, 323; VIII 60, 104, 267; IX 41, 42, 156, 274; Xx 60, 61, 127, 135, 142, 229, 242, 305; XI 101, 136, 146, 193, 399, ſo⸗ dann: Erblehen von der Schule zu Aſſenheim: v 353 VI 277; vi 160; VII 75, 76 IX 90, 297; X 20, Erblehen des Grafen von Leiningen: 11 19, 21; III 391; Iy 76, 77; V 260, 285, 286; VII 84, 108, 195; IX 59, 1123 X 62, die ihm im Grundbuche zugeſchrieben ſind, deren Erwerb er aber urkundlich nicht nachweiſen kann. Es werden daher auf ſeinen Antrag alle, welche Anſprüche auf jene Grundſtücke zu haben vermeinen, zu deren Anzeige binnen 3 Monaten von heute an, unter dem Rechtonachtheile hier- mit aufgefordert, daß ſonſt die Anerkennung der erfolgten Verjährung unterſtellt und dieſer Er⸗ werbtitel im Mutationsverzeichniſſe eingetragen werden wird. Friedberg, am 14. Januar 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

bracht, daß die Ehefrau des David Kaufmann von Wölfersheim, Rebecka, geborne Gutenſtein, hinfort auf eigene Hand ein Kurzwaaren- und Speccrei⸗Geſchäft betreibt und für die Eheſchul den, welche von ihrem Manne contrahirt wer den ſollten, durchaus nichl mehr haftet, viel mehr, die entgegenſtehende allgemeine Regel des Solmſer Landrechts durch dieſe Erklärung be⸗ ſeitigend, die Geltendmachung ihrer weiblichen Rechtswohlthaten ſich vorbehält.

Hungen den 8. Januar 1856.

Großherzogliches Landgericht Hungen.

e eee Langsdorf,

Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.

Edietalladung.

[1141 Folgende der Heinrich Gondolfs Wittwe zu Obermörlen im Flurbuche zugeſchriebene Immobilen in daſiger Gemarkung 11 48/73, 253/393, 309/67, 740/162, 803/83, 805/90, III 8/27, 1755, 713/88, 797/36, 834 53 a, 984/52, IV 314/16, 442/, V 388/14, 39/9, 700 51, v1 62/148, 354/35, VII 397%, VIII 15/74, X 627/57, 649/11, X1 10%4, 379,8, XIII 706%%53 bat deren Enkel Heinrich Gon dolf, als angeblicher einziger Erbe dieſer Güter verſteigert, ohne ſein Eigenthum urkundlich nach weiſen zu können. Auf ſeinen Antrag werden alle, welche Auſprüche auf die bezeichneten Grund ſtücke machen zu können glauben, zu deren An⸗ zeige binnen

zwei Monaten von heute an unter dem Rechtsnachtheile auf⸗ gefordert, daß ſonſt den Kaufbricfen die gericht⸗ liche Beſtätigung ertheilt und der Eintrag ins Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Friedberg am 14. Januar 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Grundſtück⸗ Verſteigerung. [149 Donnerſtag den 7, Februar, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe auf Antrag des hieſigen Bürgers und Kappenma⸗ chers Friedrich Euler deſſen eigenthümlich ge⸗ börendes Grundſtück einer freiwilligen meiſtbie⸗ tenden Verſteigerung ausgeſeßt, als: Gemarkung Ockſtadt: Ord.⸗Nr. Flur Nr. U◻IKlftr. 1 X 67 168 Grabgarten, Ge⸗ wann an der Burg⸗ Friedberger Grenze. Friedberg den 29. Januar 1856. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Bie nn doeser.

Holzverſteigerung. 1151] Donnerstag, den 7. Februar l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr beginnend, werden im Diſtrikte an der Burgwaldsgrenze

79 Stecken Eichen⸗Scheitholz,

1 Prügelbolz, 104 Stockholz, 2613 Stück Wellen, 500 Ginſter⸗Wellen und

2 Wagen allerlei Holz; hierauf 27 Eichen⸗Werkholzſtämme von 813 Zoll Durchmeſſer und 15 35 Fuß Länge, im Ganzen 519 Kubikfuß, an den Meiſtbietenden verſteigert. Holzgeldſchuldner aus dem Jahre 1855 kön. nen nicht mitſteigern. Ockſtadt, am 29. Januar 1856. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt A n er.

Arbeits Verſteigerung. [157] Freitag den 8. Febr. 1856, des Vor. mittags 11 Uhr, werden in dem Gaſthaus zu

ch die der bach der 5 ör ˖ n die Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. 8 Gier tal dd än ge 1 kanntmachung. den drei Haaſen zu Ilbenſtadt nachbenaunte Ar- Arod[129 Die Erben des in Sidney verſtorbenen L113] Es wird zur allgemeinen Kenntniß ge⸗ beiten, als:

1) Das Brechen, Anfahren, Aufſetzen von 2,5 Cubikklftr. Schichtenpflaſterſteinen von den Steinbrüchen bei Fauerbach 11.3

2) das Brechen, Anfahren, Aufſetzen und Zer⸗ ſchlagen von 6,0 Cbklftr. Unterhaltungsſtei⸗ nen von den Steinbrüchen zu Aſſenheim;

3) Unterhaltungsarbeiten an den Vicinalwegen außerhalb des Orts,

öffentlich in Accord gegeben werden. Ilbenſtadt, den 30. Januar 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Ilbenſtadt 3

Oeffentliche Aufforderung. [163] Wilhelm Leonhardt und deſſen Ehefrau von Bönſtadt haben nachverzeichnete auf ihren Namen im daſigen Grundbuch eingetragene Immobilien:

Flur Nr. Klftr. e 1 690 7817 1 72 1 2 9

XI 1 493 31

Hofraithe im Dorf neben Joh. Wiegand,

Grabgarten in den Wolfsgruben, 5 Accker im Wickſtädterwaldfeld, Grabgarten in den Blättern, Wieſe, die Reuterswieſe,

Accker auf den Viehtrieb, * auf den Wolfsgru⸗ en,

Aecker im Wickſtädterwaldfeld, Aecker zwiſchen dem Reuterweg und Unterforſt,

144 Aecker bei der Warth,

314 Aecker im Wickſtädterwaldfeld, 81 Wieſe im Großenſtücken, veräußert, können jedoch das Eigenthum hieran nicht genügend beweiſen. Etwaige Anſprüche dritter Perſonen an dieſe Grundſtücke ſind daher

binnen vier Wochen dabier anzuzeigen und zu begründen, widrigen⸗ falls die Veräußerung beſtätigt und der Eintrag im Mutationsverzeichniß verfügt werden würde. Altenſtadt, den 23. Januar 1856. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt Dr. Gilmer.

11 101 85 XV 445 82

XIV 331

Oeffentliche Aufforderung. [164] Eigenthumsanſprüche an folgende, der Johannes Anſchick's Wittwe zu Münſter laut Beſcheinigung zuſtehende Güterſtücke, als:

a. Gemarkung Münſter:

103/7, 136/28, 342/11, 517/10, 604/7, 924/13, 268/18, 393,2, 20/30, 550%, 832/17, 114/33,

599/6, 686/43, 850/6, 842/80, 436/26 ¼½3* b. Gemarkung Fauerbach: 2861725

Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls die vorliegende Erbvertbeilung beſtätigt und der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird.

Butzbach, am 30. Januar 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach b e, Muth,

Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.

Bekanntmachung. 0165] Montag den 25. Februar, Morgens 9 Uhr, wird auf dem hieſigen Rathhauſe die zweite Abtheilung der 18551 Domanialfrüchte, nämlich:

50 Malter Korn,

60 Gerſte,

50Hafer, meiſtbietend verſteigert, wozu man Steigliebhaber einladet.

Reichelsheim am 1. Februar 1856. Herzogl. Naſſ. Receptur v. Preuſchen.

ſind binnen