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Braunkohleuverkauf.
41072] Der allgemeine Braunkoblenverkauf von der dießjährigen Aufbereitung auf den Fürſtlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim und Wölfersheim iſt nunmehr wieder eröffnet und für die Braunkohlen, welche von jitzt ab bis zum 31. December l. J. gegen vorſchriftsmäß ige Bürg⸗ ſchaft und unter den bekannten ſonſtigen Bedingungen bezogen werden, wird Credit zur Zahlung bis Ende März 1857 geſtattet. Die Kohlenpreiſe ſind für den Centner auf der Grube Weckesheim
für Koblenklötze von Reihen und Haufen 10 ke.
für desgleichen aus dem Schoppen 11
für grobe Kohlen, ſ. g. Holzkoblen, 14. auf der Grube Wölfersheim
für Kohlenklötze von Reihen und Haufen 11 kr.
für desgleichen aus dem Schoppen 12„
für grobe Kohlen, ſ. g. Holzkohlen, 14% wobei bei den Kohlenklötzen 14 Stück und den Holzkohlen 10,5 Cubikfuß gemeſſene Kohlen gleich einem Centner gerechnet werden. Grube Weckesheim, den 23. Juni 1856.
Fürſtliche Bergverwaltung des Reviers Hungen F.
Storch. 11016] Der allgemeine Verkauf neu aufbereiteter Kohlenklöße beginnt auf dem hieſigen Berg⸗
Oraunkohlenverkauf. derke Montag den 23. Juni.
Für die vom 23. Juni bis Ende December d. J. gegen Einlage vorſchriftsmäßiger Bürg⸗ ſcheine bezogenen Braunkohlenklötze wird Zahlungsfriſt bis Ende März 1857 geſtattet.
Der Preis der Kohlen iſt der ſeitherige, nämlich 12 kr. für 1 Ctr. Kohlenklöße und 14 kr. für den gemeſſenen Centner Holzkohlen.
Da häufig unrichtig ausgeſtellte Bürgſcheine zurückgewieſen werden müſſen, ſo ergeht an die Herren Bürgermeiſter das Erſuchen, ſich nur der vorſchrifts mäßigen Bürgſcheine“) be⸗ dienen und dieſe nach Maasgabe der öffentlichen Bekanntmachung ausfüllen zu wollen. Er⸗ forderniß iſt, daß nicht allein die Unterſchriften der Bürgen, ſondern auch diejenige des Em- pfängers beglaubigt wird, es würde alſo jedesmal den Worten des Formulars„die Zah- lungsfähigkeit und Richtigkeit der Namens-Unterſchriften der Bürgen“ die Worte„und des Empfängers“ zuzuſetzen ſein.
Sollten Braunkohlenempfänger vor Ablauf der Creditperiode ihre Kohlenſchuld berichtigen wollen, ſo kann die Zahlung an den Gräflichen Coutroleur Flach dahier erfolgen, welcher zur Empfangnahme von Geldern für verborgte Kohlen ermächtigt worden iſt.
Die Abnehmer, welche zur Bezahlung von Brückengeld in Oſſenheim verpflichtet ſind, er⸗ halten daſſelbe von Gräfl. Controlcur Flach bei Einhändigung der Ladſcheine zurückvergütet.
Bauernheimer Bergwerk, den 17. Juni 1856.
Gräflich Solms ⸗Rödelheimiſche Bergverwaltung L. Storch. *) Vorſchriftsmäßige Bürgſcheine ſind in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben.
11151 Mein Lager ächter
Gold- und Silberwaaren,
Pendüls, goldner und ſilberner Cylinder⸗, Spindel- und Ankeruhren, Neuſilber⸗ waaren, Brillen, Lorgnetten, Perſpective, Thermometer, Branntweinwaagen ꝛc. empfehle ich mit dem Bemerken, daß ich einſchlagende Reparaturen, ſo wie auch
Haarflechten zu Ringen, Armbändern und Uhrketten fertige, und werde ſtets bemüht ſein, durch geſchmackvolle und dauerhafte Arbeit bei ſchneller Be⸗ förderung meine verehrlichen Kunden zufrieden zu ſtellen.
L. Hanau, Goldarbeiter und Uhrmacher, in den drei Schwertern. Alizarin⸗, Schreib⸗ und Copir⸗Tinte, patentirt für Sachſen, Hannover; Frankreich und Velgien,
1116] welche auf jedem Flaſchen-Verſchluß den Stempel des Sächſ. Wappens trägt, wodurch die Echtheit des obigen Fabrikats garantirt wird, empfiehlt in
Flaſchen à 36, 24 und 14 kr. Friedberg. P. F. Schmittner.
502 Für die wegen ihrer Vorzüͤglichkeit rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche
werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im März 1856. Eduard Ruths, zum neuen Dielhof.
Verkaufsanzeige. [11041 Montag den 7. Juli l. J., Morgens 9 Uhr, läßt Georg Konrad Keller in ſeiner Wobnung bei Schneidermeiſter Finkernagel in der Uſagaſſe verſchiedene Kleidungsſtücke, Bett⸗ zeug, Weißzeug, Zinn und Kupfer u. ſ. w. einer öffentlichen Verſteigerung aussetzen, wozu er Kaufliebhaber einladek. Friedberg, den 27. Juni 1856.
Eine Wohnung [1106] für eine kleine Familie, welche gleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Friedberg. Louis Winheim. EIn Logis, [1053] beſtehend in 3 Zimmern, hat zu ver⸗ miethen H. Mogk, Hofſchuhmacher.
Ein vollſtändiges ſchönes Logis [1083] im zweiten Stock meines Hauſes, ſeit⸗ her von Herrn Bergrentmeifter Nebhuth be⸗ wohnt, für eine Familie ſich eignend, kann im September d. J. bezogen werden.
Heinrich Weller zum Deutſchen Haus.
Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet
[1117] hat zu vermiethen P. Si eſck Wwe.
Zu vermiethen.
11118] Mein bisher von Herrn Hauptmann Kraus bewohntes Logis, aus 5 in einander gehenden Zimmern, Küche, Vorplatz, Speicher, Keller und Holzſtall beſtebend, iſt zu vermiethen und kann vom 25. Septbr. d. J. an bezogen
werden. Friedberg, den 1. Juli 1856, Glück.
Zu vermiethen.
01119] Einen Theil einer Scheuer hat zu ver⸗ mictben Johannes Weckerling.
Einen goldnen Uhrſchlüſſel [120] bat gefunden H. Simmerock. Ein Lehrling
11121] wird geſucht von Schreinermſtr. Veith.
Zur Beachtung.
11221 Gemachten Erfabrungen gemäß wird es für die Bewohner Naubeims, welche die von den umliegenden Braunkohlenbergwerken offe⸗ rirten ſehr annehmbaren Credite benutzen wollen, nachdem von betreffender Seite aus unbekann⸗ ten Gründen die Beglaubigung der üblichen Bürgſcheine zu verweigern für gut gefunden wird, unerläßlich, anderweite geeignete Wege einzuſchlagen, um jenen für die Conſumenten von Braunkohlen den ſo angenehmen als vor— theilbaften Credit auch ferner noch ungeſchmä⸗ lert und unverkümmert benutzen zu können.
Alle betreffenden Intereſſenten Nauheims mö⸗ gen ſich daher zeitig veranlaßt fühlen, geeignete Vorkehrungen zu treffen, um auch ohne das ſeither übliche Bürgſchaftsweſen fraglichen Credit benutzen zu können, was gewiß nicht ſehr ſchwie⸗ rig ſein dürfte.
Zur Beachtung. 1
111231] Unterzeichneter iſt geſonnen ſein Wirths⸗ und Speiſebaus in der Burg, in welchem ſeit Jahren das Geſchäft mit beſtem Erfolge be— ſrieben wurde, unter ſehr vortheilhaften Bedin- gungen aus der Hand zu verkaufen oder auch die Wirthſchaft allein zu verpachten. Daſſelbe kann ſogleich bezogen werden.
zriedberg. G. F. Schweitzer.


