Ausgabe 
4.7.1856
 
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Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.

Edictalla dung.

Coo] Die Erben des Heinrich Dietz I. zu Niedermörlen wollen die nachfolgend bezeich⸗ neten Grundſtücke:

Gemarkung Niedermörlen. I 424/27. 195/30. 528/34. 83/1020. II 221/75. 55/93. III 178/6. 335/17. 22/6. 367/15. I 322 2a. 380% 0a. II 291/88. 620/20. 724/73. 379/30 a. III 495/10. 1 160/198. III 382/22. 493/1. 155,6. 35 7/6. 1586/8. II 473/29 u. 29a. I 493/78b.

Gemarkung Obermörlen. II 676/96. III 243/19. 468/18. 4717. 486/23 a. 939/4b. V 341/3a. 588,4. 297/10. VII 382/45. 34/41. 317/38. 86/28, IX 189/51. 213/15. 40/7. X 847/47. 483/62. 84337. 754/23. XI 326/19. 7/33. XIII 568/10 u. 11. 489/14. 186/56. 760/26. 47/46. 48/47. 89/19. 505/20. 679/8. 21/49. XII

1428. Gemarkung Steinfurt. 896/15 und 1069/23. vertheilen reſp. veräußern, ohne ibr ſonſt be⸗ ſcheinigtes Eigenthum urkundlich nachweiſen zu können. Auf ihren Antrag werden daher alle, welche Anſprüche auf die erwähnten Immo⸗ bilien zu haben vermeinen, zu deren Angabe bei dem betreffenden Gerichte binnen Monaten unter dem Rechtsnachtheil aufgefordert, daß ſonſt den neuen Eigentbumsurkunden die rich⸗ terliche Beſtätigung ertheilt und der Eintrag in's Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Friedberg, den 29. Mai 1856. Großherzogliche Landgerichte Friedberg und Butzbach

Hofmann. Ebel.

Edietalla dung. C1060] Ueber den Nachlaß der Chriſtian Eck⸗ meiers Eheleute in Niedermörlen iſt von Groß⸗ berzoglichem Hofgericht in Gießen der förmliche Concursproceß erkannt worden, und werden deßhalb Alle, welche aus genanntem Nachlaß aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen geltend machen zu können glauben, hiermit auf⸗ gefordert, dieſelben umſogewiſſer Mittwoch den 20. Auguſt l. J., Vormittags 9 Uhr, dahier anzugeben und zu begründen, als ſie ſonſt von der Concursmaſſe ausgeſchloſſen werden. Zugleich ſoll ein Arrangement verſucht wer⸗ den, und werden nicht erſchienene Gläubiger, welche jedoch liquidirt haben, als den Beſchlüſſen der Mehrheit beigetreten betrachtet. Friedberg den 17. Juni 1856. Großberzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

Edietalladung. C1108] Zu Folge Benachrichtigung Großher⸗ zoglichen Kreisamts Friedberg ſollen:

1) die dem Herrn Grafen Max zu Solms⸗ Rödelheim und dem Herrn Grafen Ferdinand Max zu Iſenburg⸗Wächtersbach durch Allodifi⸗ cation der ſog. Steadt⸗ und Heinaumühle, ſo⸗ dann des Erbleihguts des Jacob Reuling in der Gemarkung Aſſenheim zuſtehenden Grund⸗ renten im jährlichen Geldanſchlage von 887 fl. 46 kr. 3 hl. mit einem Ablöſungskapitale von 15,981 fl. 48 kr., wovon Erſterer 9879 fl. 52½ kr. und Letzterer 6101 fl. 55 ½ kr. zu erhalten bat, ſowie

2) die dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms⸗Braunfels und den Erben des Freiherrn Guſtav von Rau zu Hanau in der Gemarkung Friedberg zuſtehenden Grundrenten im jährlichen Geldanſchlage von 10 fl. 21½ kr. mit einem Ablöſungskapitale von 161 fl. 25¼½ kr., wovon Erſterer 50 fl. 3 kr. und Letzterer 111 fl. 22½ kr. zu erhalten haben, abgelöſt werden.

Alle bei dieſer Grundrentenablöſung allen⸗ falls Bethelligten werden daher aufgefordert, ihre etwaigen Richtsanſprüche innerhalb

2 Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls die Auszohlung des Ab. löſungskapitals an die oben genannten Berech⸗ tigten geſtattet werden wird. Friedberg am 23. Juni 1856. Großhberzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.

Immobilien- Verſteigerung.

[1109] Dienſtag den 19. Auguft, Morgens um 11 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe nachſtehende den Wilhelm Netz'ſchen Eheleuten hier gehörende Grundstücke meiſibietend ver⸗ ſteigert, als:

Gemarkung Friedberg: 1105 Nr. d. Grundſt.[YKlftr.

12 59%ê0 Hofraithe in

der Stadt. 2 1 163 124 Grabgarten, die Grabengärten.

00 36 418 Grabgarten vor dem Mainzerthor, gibt 8 Kreuzer abge⸗ löſte Tilgungsrenten.

Friedberg den 30. Juni 1856. In Auftrag: Groß berzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Der Vorſteher ee e

Holzverſteigerung. 11110] Donnerſtag den 10. d. M. ſollen in dem Langenhainer Gemeindewald folgende Holz⸗ ſortimente öffentlich verſteigert werden:

1) im Difirikt Filzhardt, des Morgens 8 Uhr,

5 Stecken Eichen⸗Schälholz,

1850 Eichen Schälholz⸗Wellen, 400 Buchen⸗Wellen, 1850 Kiefern⸗ 2000 Back⸗ 5 2) im Diſtrikt Hühnerpfad, des Nachmittags 1 Ubr, 10 Stecken Eichen⸗Schälbolz, 4800 Eichen⸗Schälholzwellen. Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend werden um gefällige Bekanntmachung gebeten. Ziegenberg am 2. Juli 1856. Großberzogliche e Langenhain u m

Bekanntmachung.

11037] Unterzeichneter läßt wegen Räumung ſeines Lokals Mittwoch den 16. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, 1 Braukeſſel, 10% Ohm haltend, 1 große Maiſchbütte mit kupfernem Senkboden und 2 meſſingenen Krahnen, 1 große Einweichbütte, 2 Gährbütten, 1 großes Kühlſchiff, 1 Gähr⸗ trog, 1 Malzdarre, 1 Malzfege und ſodann eine Parthie in Eiſen gebundene 1⸗, und ohmige Bier- und andere Fäſſer, unter den bei der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich versteigern. Friedberg den 16. Juni 1856. e in der Burg⸗Vorſtadt.

Ein guter Flügel 11087] von Mahagoniholz iſt billig zu ver⸗ kaufen. Wo? ſagt die Expedition d. Bl.

Ein zuverläſſiger Arbeiter,

[iti der mit Ackerbauarbeit und Chaiſen⸗ fabren umgehen kann, wird von einem Oeco⸗ nomen gegen einen Jahrlohn von 6 Carolin geſucht. Näheres bei der Expedition.

Für 6 0 0 0 fl. [11121 Hypotheken oder Kaufſchillinge werden zu billigem Nachlaß angekauft, durch Baruch Hecht.

Geſellengeſuch. 11113] Zwei tüchtige Möbelſchreiner können dauernde Beſchäftigung erhalten bei

Friedberg. Chriſtoph Reitz, Schreinermeiſter. Verkaufsanzeige.

[1103] Dienſtag den 8. Juli d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden in der Burg zu Fried⸗ berg, an dem ſog. alten Zeughaus, verſchiedenes Sattelzeug und Stallrequiſiten, ſowie Haus⸗ und Gartengeräthe und einige Blumenſtöcke in Kübeln gegen gleich baare Zahlung öffentlich zur Verſteigerung kommen.

Braunkohl

en⸗Verkauf.

[1114] Auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk bei Dorheim werden nunmehr Braun-

kohlen wieder abgegeben.

Die vom 1. Juli bis 31. Dezember d. J. gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft und unter den ſonſt bekannten Bedingungen auf Credit bezogenen Braunkohlen ſind bis Ende März 1857 zu bezahlen. Die Preiſe der Kohlen ſind wie früber, nämlich 12 Kreuzer pr. Centner für die von Reihen und Haufen und 13 Kreuzer pr. Centner für die aus Schoppen, wobei 14 Klötze

für einen Centner gerechnet werden.

Die groben Kohlen koſten 14 Kreuzer der gemeſſene Centner.

Die Geſchirre, welche auf dem Dorheimer Bergwerk Kohlen laden, ſind bei der Kurfürſtl. Weggelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großherzoglichen Chauſſeen von

der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit.

Dorheimer Bergwerk den 1. Juli 1856.

Großherzogliches Bergamt Dorheim Jäger.

Braunkohlenverkauf.

[1093] Auf der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim ſind wieder verladbare Klötze von der dießjährigen Aufbereitung vorräthig. Der Preis iſt der ſeitherige, per Centner Klötze 10 Kreuzer und per Centner Holzkohlen

14 Kreuzer.

Gegen genügende Bürgſchaft wird für die im laufenden Jahr bezogen werdenden Braun⸗ kohlen e bis Ende März 1857 geſtattet. iejenigen Abnehmer, welche bei dem Abfahren von Braunkoblen von der Grube Wil⸗ belmshoffnung Oſſenheim paſſiren und daſelbſt Brükengeld bezahlen müſſen, erhalten ſolches von Materialſchreiber Weitz bei Einhändigung des Ladſcheins vergütet.

Reichelsheim den 28. Juni 1856.

Schmid, proviſor. Bergcoutroleur.

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