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Bekanntmachun Oeffentliche Aufforderung.
1856] Namens der Nicolaus Schimpf J. Wwe. von Niederweiſel iſt ſchon im Jahr 1847 einiges Gelände zum Bau der Main-Weſer⸗ Bahn abgetreten, ſpäter aber durch Jakob Reu⸗ ter von da in Auftrag dieſer Wittwe und ihrer Tochter, alles übrige, auf den Namen der Nicolaus Schimpf 1. Wwe., noch eingetragene und in Niederweiſeler Gemarkung gelegene Gelände verſteigert worden. Indeſſen fehlt die Nachweiſung, daß die Ausſteller der don Jakob Reuter vorgelegten Vollmacht die einzigen Berechtigten find, und da dieſe ſelbſt abweſend, ſo ergeht auf deßfallſigen Antrag dieſe öffentliche Aufforderung: Anſprüche an die gedachten Liegenſchaften, deren Verzeichniß in der Landgerichts-Regiſtratur zur Einſicht offen liegt, binnen einer Friſt von 2 Monaten ſo gewiß dahier anzumelden, als ſie ſonſt un⸗ berückſichtigt bleiben und nach den Anträgen Jakob Reuter's verfügt werden wird. Zugleich ſind etwaige Eigenthums- oder ſonſtige An⸗ ſprüche an dieſe nach vorgelegter Beſcheinigung theils von Nicolaus Schimpf J., theils von ſei⸗ ner Ehefrau Eliſabetha geb. Reuter ererbten Liegenſchaften binnen gleicher Friſt dahier gel⸗ tend zu machen, indem nach deren Ablauf die Beſtätigung der betreffenden Kaufbriefe nicht weiter beanſtandet und auch der Eintrag im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach, den 5. Februar 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel.
Bekanntmachung. 19181 Für die Gemeinde Fauerbach J. iſt im verfloſſenen Jahr ein Geometer zur Vornahme der Flurvermeſſung von höherer Behörde beſtellt worden, welcher im Laufe dieſes Jahres das Geſchäft noch anfangen wird. Da nun der Ortsvorſtand der Gemeinde Fauerbach J. be⸗ ſchloſſen hat, die Parzellenvermeſſung zu gleicher Zeit mit vorzunehmen, ſo ſind die Feldgeſchwor⸗ nen beauftragt worden, alle Parzellen, welche noch nicht ausgeſteint find, ohne die Beſitzer vorher zu fragen, auszuſteinen, worüber ein Protokoll errichtet worden iſt, welches alle Orts⸗ einwohner unterzeichnet haben. Die Feldge⸗ ſchwornen haben vorſtehendem Beſchluß gemäß ſeither gearbeitet, der Gutsbeſitzer Peter Schnei⸗ der in Oſtheim hat fich dieſem aber widerſetzt und den Feldgeſchworenen ihre Steinſatz⸗Gebüh⸗ ren nicht bezahlt, obwohl er ihre Arbeit für richtig angenommen. Es werden deshalb alle diejenigen, welche Güterſtücke in der Gemar⸗ kung Fauerbach J. beſitzen, aufgefordert, ihre etwaigen Einwendungen gegen den Beſchluß des Gemeinderaths binnen 14 Tagen
bei der unterzeichneten Stelle vorzubringen, in⸗ dem ſpätere Einwendungen nicht berückſichtigt werden. Die Großberzogl. Bürgermeiſtereien
in Butzbach, Hochweiſel, Langenhain und Zie⸗
genberg, Maibach, Münſter, Niedermörlen, Niederweiſel, Obermörlen und Oſtheim werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt ma⸗ chen zu laſſen.
Fauerbach J., den 27. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Frauerbach J. Philipps.
2 n fl. [919] können bis zum 24. Juni l. J. aus hie⸗ ſiger Kirchenkaſſe ausgeliehen werden. Wickſtadt, den 28. Mai 1856. Veith, Kirchenrechner. 80 0 Gulden 1920] liegen in der hieſigen Kirchenkaſſe im Ganzen oder auch getrennt zum Ausleihen be⸗ reit. Oſſenheim, den 31. Mai 1856. Keller, Kirchenrechner.
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gen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Gras verſteiger ungen.
1921] Das 18561 Heugras von den herrſchaftlichen Wieſen des Rentamts Nidda kommt unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur öffentlichen Verſteigerung:.
Scheuern auf ein Jahr verpachtet. Bingenheim, den 29. Mai 1856.
2 85 82 85 g a Ir t
Gemarkung. S Verſteigerungstermin. Er
— 7
N Morg 1856. Zuſammenkunft.
1 gate 24 Donnerſag 12. Juni, Vorm. 10 Uhr eÄ'ei Gaßtwirth Vögler.
„Salzhauſen 15; Vorm. 10 Uhr ſam Gradirbau Nr. 5.
een 5 ee eee Bach i Ur let Gawie Adam Ut. Leidhecken; orm. 10 Uhr ſäbei Gaſtwirth Diehlmann.
3 Blofeld 30 Mang 16. Jun: Nachm. 3 Uhr Brühlwieſe.
41Nidda 5 Dienſtag 17. Juni, e 9 Uhr Wieſen unter der Stadt.
Ech; 0 N orm. 8 Uhr(Echzeller Teich.
5 Echzell 5. Donnerſtag 17111.(Nachm. 2 Uhr bei Gaſtw. Kaspar Mogk.
6 Ben d 70 Samſtag 21. Juni, Vorm. 10 Uhr bei Gaſtw. Weig. Mann. Bingenheim 1 ee(Vorm. 9 Uhr,[Brühlwieſe.
7(Heuchelheim 9 Montes 23. Want, Vorm. 10% ÜUhrſim Ried.
8 JDauernheim 8 Dienſtiag 24. Juni, Vorm. 10 Uhr auf Gr. Bürgermeiſterei. Ne 1 3 Vorm. 11 Uhr ſebei Gaſtwirth Bach. Echzeller Wa 3220
n A Donnerſtag 26. Juni, ö wegn, 3 uhrſbei Gaſtwirth Hinkel. Biſſes 4
Zu Berſtadt und Nidda werden nach beendigten Grasverſteigerungen die herrſchaftlichen
Großherzogliches Rentamt Nidda Kolb.
Bernhard“. Gambach den 24. Mai 1856.
ſchöpft hatten.
Abänderungen,
Erklärung.
*
1922] In dem Vorwort zu dem von Herrn Dr. J. Fölfing bearbeiteten Schulleſebuch„Der Vaterlandsfreund“ befindet ſich zu meinem Erſtaunen die Angabe:„Die Wetter von Lehrer 0 Ich erkläre, daß ich dieſes Schriftſtück nicht verfaßt, ſondern unter ausdrück⸗ licher und ganz beſtimmter Quellenangabe— Intelligenzblatt— nur mitgetheilt habe.
K. Bernhard, Schullehrer.
Zuſatz der Redaktion.
Zu Obigem glauben wir dem Publikum folgende Erklärung ſchuldig zu ſein.
Wir hatten ſchon vor einiger Zeit misfällig wahrnehmen müſſen, daß mehrere in unſern früheren Blättern befindliche Original⸗Aufſätze, den beſtehenden Geſetzen zuwider in andere Werke übergingen, ohne daß die Quelle angegeben war, woraus die Herrn Verfaſſer ge⸗
Als nun kürzlich gar in dem von den Herren Dr. Fölſing und Heck be⸗ arbeiteten Schulleſebuche„Der Vaterlandsfreund“ ein zuerſt in Nr. 10 unſers Blattes vom Jahr 1841 mitgetheilter Aufſatz„Die Wetter“ mit ganz wenigen, zum Theil fehlerhaften z. B. Thomashügel für Thomasbügel, erſchien und in Vorrede und Inhaltsverzeichniß als Verfaſſer deſſelben der Herr Lehrer Bernhard zu Gambach ange⸗ geben war, ſo ſchien es uns pflichtgemäß, dem gebildeten Publikum gegenüber nicht länger zu ſchweigen, und wir waren eben im Begriffe, uns öffentlich über dieſe Doppelſünde auszu⸗ ſprechen, als uns obige Erklärung zukam. Wir müſſen nun dem geneigten Leſer ſelbſt über⸗ laſſen, ſich zu erklären, wie ein ſolcher Irrthum entſtehen konnte, und begnügen uns mit der Angabe, daß der wahre Verfaſſer des fraglichen Aufſatzes der damalige Redak⸗ teur unſeres Blattes Herr Profeſſor Dieffenbach hieſelbſt iſt.
Die Redaktion.
Veröffentlichung. Juliane Reeb von Wohnbach, welche ſich in Wölfersheim aufhält und nach Vernehmen milde Gaben in der Umgegend unter dem Vorwande in Anſpruch nimmt, als würde ſie von dem Orts⸗ vorſtande ihres Heimathsortes rückſichtslos be⸗ handelt, auch ſolchen mit den frecheſten Erdich⸗ tungen zu bekräftigen ſucht,— iſt auf Koſten hieſiger Gemeinde in Unterhaltung vergeben worden, und hat ein ſolches mit gleichem Fre⸗ vel verworfen. Es wird daher Jedermann er— ſucht, derſelben keine Unterſtützung zu ertheilen und ihre Angaben als freche Unwahrheiten zu betrachten.
Wohnbach, am 30, Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Wohnbach 923] Philippi.
Ein braver Bur ſſch e [924] findet als Hausknecht ein Unterkommen in der Engelapotheke von
Philipp Werner in Friedberg.
Aufforderung.
[925] Ich fordere hiermit Jedermann, welcher Forderungen an mich machen zu können glaubt, auf, ſolche binnen 14 Tagen bei Franz Joſ. Anſelm dahier geltend zu machen. Spätere An⸗ meldungen werden nicht berückſichtigt. Rockenberg, den 1. Juni 1856. Franz Jof Dietz 1.
Eine ſchwarze Schäferhündin [926] mit weißer Bruſt fehlt mir ſeit Donner—
ſtag. Wer mir dieſelbe zurückgeben kann, er⸗ hält eine angemeſſene Belohnung. Georg Fiſcher, Schäfer zu Himbach. 200 Gul den
19131 Vormundſchaftsgeld liegen gegen gericht⸗ liche Verſicherung zum Ausleihen bereit. Oſſenheim, den 28. Mai 1856. G. Maul.


