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Edietalla dung. 1639] Der am 20. September 1783 zu Staa⸗ den geborene Carl Betz, walcher ſeit Jahren abweſend, oder deſſen Leibeserben, werden hier⸗ mit aufgefordert, ſich ſogewiß binnen 3 Monaten hier anzumelden, als ſonſt erſterer für verſchollen erklärt, und deſſen ſeither curatoriſch verwaltetes Vermögen, an deſſen ſich legitimirende nächſten Verwandte gegen Stellung gehöriger Caution überlaſſen werden wird. Friedberg den 8. April 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.
Edictal ladung. 16201 Nachdem über das Vermögen des Zieg— lers Conrad Stamm zu Schwalheim nach miß⸗ lungenem Güteverſuche der förmliche Concurs erkannt worden iſt, ſo werden ſämmtliche Gläu⸗ 1 85 deſſelben hierdurch vorgeladen, in dem au Donnerſtag den 15. k. M., Vormittags 8 Uhr,
beſtimmten Liquidationstermine ihre Forderun⸗ gen, bei Meidung des Ausſchluſſes von der Concursmaſſe, entweder in Perſon oder durch gebörig legitimirte Bevollmächtigte unter An⸗ gabe ihrer Beweismittel bei dem unterzeichne⸗ ten Gerichte anzumelden und zu begründen.
Zugleich wird bemerkt, daß die Bekannt⸗ machung des demnächſtigen Präclufivbeſcheides nur durch Anſchlag im Gerichtslocale bewirkt werden wird.
Nauheim, am 9. April 1856.
Kurfürſtlich Heſſiſches Juſtizamt Kröber. vt. Burhenne.
Oeffentliche Aufforderung.
[656] Nachbenannte Immobilien ſind veräußert worden, ohne daß über deren Erwerb die er⸗ forderlichen Eigenthumsurkunden vorliegen: 1. Gemarkung Niederweiſel: Pag. Nr. 34/62 Hofralthe und neun Grund- flücke, eingetragen auf den Namen: Konrad Bill X. von Niederweiſel und veräußert im Jahr 1854. Verzeichniß der Grundſtücke liegt in der Land⸗ gerichts⸗Regiſtratur zur Einſicht offen. II. Gemarkung Butzbach: Flur Nr. 11/914, VII/424, In, 190 Aecker und 11/576,5 Wieſe, eingetragen auf den Namen: 0 1 Georg Buß Wittwe in Butz⸗ a ch, und veräußert ſchon vor mehreren Jahren an verſchiedene Perſonen.
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Ul. Gemarkung Fauer bach:
Pag. Nr. 3056/26 58½[◻OKlftr. Wieſe am Junkernſee, eingetragen auf den Namen des derlebten Heinrich Volp von Ziegenberg.
Etwaige Anſprüche an dieſe Liegenſchaften ſind deßhalb binnen einer Friſt von
2 Monaten bei dem unterzeichneten Gericht ſo gewiß anzu⸗
melden, als ſonſt die Kaufbriefe ohne Rückſicht Speicher der milden Stiftungen 29
darauf beſtätigt und auch der Eintrag im Mu⸗ tationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach den 16. April 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel.
Bekanntmachung, betreff. Verſteigerung von Holz und Ginſtern im
Großherzoglichen Domanialwald Burg⸗
wald der Oberförſterei Oberrosbach.
717] In dem oben genannten Walddiſtrikte werden an die Meiſtbietenden öffentlich ver⸗ ſteigert und damit Morgens 8 Uhr begonnen:
Montag den 5. Mai d. J. im Schlag
Nr. XII.
1 Stecken Birken⸗, 7 Stecken Eichen⸗Scheit⸗
holz,
59 Stecken Birken⸗Eichen⸗, 4½ Stecken Nadel⸗
Prügelholz,
12% Stecken Birken⸗Eichen⸗, 3½ Stecken Na⸗ del⸗Stockholz,
2 Buchen-, 222 Bixken⸗ und Eichen-, 206 As⸗ pen⸗ und Nadel⸗Reisholzwellen⸗Hunderte;
7 Wagen. Allerleiholz,
6 Eichenſtammabſchnitte zu Werk⸗ und geringem
Bauholz.
Dienſtag den 6. deſſelben M. Schlägen Nr. VII, XVI und XVIII,
11 Buchen-, 54 Birken⸗ und Eichen⸗, 83 As⸗ pen⸗ und Nadel⸗Reisholzwellen⸗Hunderte,
10 Fichtenſtangen zu Werk⸗ und Nutzholz;
1038 Gebund Ginſtern.
Zuſammenkunft und Anfang der Verſteige⸗ rung: am erſten Tag auf dem durch den Schlag führenden, die Wehrheimer⸗Babn genannten Weg; am zweiten Tag; Schlags Nr. XVIII.
Oberrosbach den 25. April 1856.
Großherzogliche Oderförſterei Oberrosbach Bingmann.
in den
Grasverſteigerun g. [712] Montag den 5. Mai, Morgens um 9 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe die ſtäd⸗ tiſchen Begraſungen für 1856 meiſtbietend ver⸗ pachtet und Nachmittags um 4 Uhr kommt an Ort und Stelle die Begraſung der Kunſtwieſe
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für das laufende Jahr zum meiſtbietenden Aus⸗ gebot. Friedberg den 26. April 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg 1 2 ende er. F ruſchtverſtei gerung.
17131] Dienſtag den 6. Mai, Nachmittags um
2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem
n Malter,
2 Simmer, 2, Kumpf Korn und 23 Malter
Gerſte, zweimalterweis meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 26. April 1856.
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Frucht ⸗Verſteiger ung
im Fichtenbeſtand des
bei dem Rentamte Friedberg. [730] Von den 185551 Fruchtvorräthen des hie⸗ ſigen Rentamts kommen zur Verſteigerung:
1) zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſi⸗ ſchen Hof Montag den 5. Mai 1856, Vormittags 10 Uhr, von dem Speicher daſelbſt 50 Malter Korn und 19 Malter Gerſte,
2) zu Friedberg in dem Gaſthauſe zum Deut⸗ ſchen Haus Freitag den 9. Mai 1856, Vormuͤtags 10 Uhr, von dem Speicher da⸗ ſelbſt 68 Malter Korn und 40 Malter Gerſte.
Friedberg den 29. April 1856.
Großherzogliches Rentamt Friedberg e
7310 10 Uhr, ſtebende den Heinrich hende Immobilien einer meiſtbietenden freiwil⸗ ligen Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: Ord.⸗Nr. Flur. Nr. IKlftr. 1 3 50 42% öO Hofraithe in der Vor⸗ ſtadt zum Garten, gibt abgelöſte Grund⸗ rente 1 fl. 30 kr.
2 3 49 5 Grabgarten in der Vorſtadt zum Garten. 3 3 351 14½¼0 daſelbſt.
Gemarkung Fauerbach II.: Pag. Nr. Ruthen 1 479 2 664¼ Acker auf dem Ring⸗ graben, gibt abgelöſte Grundrenke 5 fl. 14 kr. Friedberg den 29. April 1856. In Auftrag der Erben Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher B. e n des.
nach Hauſe, löſcht die Feuer aus und verläßt wo möglich Die Lawinen donnern dann von
die Wohnungen nicht.
den Schneegebirgen hernieder und die gewaltigſten Bäume des Windes nicht. ob er gewiß wiſſe,
widerſtehen der Gewalt Holzſchnitzer fragte ſeinen Begleiter: daß dies der Föhn ſeie.
„Zuverläſſig iſt er es,“ erwiderte Hans, der den be— Zeigefinger in die Luft geſtreckt hatte, um den — Hin einer kleinen daß Gott ſich ausſpreche, und wiſchen uns. Wer nach der Enge fin⸗ nimm Dein Leben
netzten Wind zu erkundigen, hier ſein. Du haſt gewollt,
er hat Dich erhört; jetzt entſcheidet er z den Heimweg m Adien Du in Acht; ich will auch für das meinige ſorgen!“
Und ohne eine Antwort abzuwarten, eilte Hans nach ſchmalſten war, ſchwang ſich mit Einem Satze glücklich hinüber. Vergebens rief eilte unausgeſetzt vorwärts,
von uns Beiden wieder det, der ſoll Vreneli haben.
der Stelle, wo die Eisſpalte am ſeinen Stock auf ihren Rand und
der Jäger hören, und war
hatte kein Hülfsmittel,
bald in dem dichten Gewölk verſchwunden, das langſam am Gehäng der Felſenkegel hinzog. um über jene Gletſcherſpalte ſich
die dem Föhn Der junge
und Firn zu ſchieben, wie Pelotonfeuer, ſchenräumen Pfeifen unter heiße Wind noch Aufbietung aller
Weile kann er
ſtͤtzte
ihn Ulrich zurück; ohne auf ihn zu
Ulrich
er über den Gletſcher zurücklief. Anſtatt wie Hans ſteilen Höhen zu ſuchen, minder bemerklich macht, zur Wengernalp hinab; begann ſich ſchon unter dem Gletſcher knallte und donnerte es
daher den Eisnadeln.
und da ein unheimliches Geſchrei aus, aus den unteren Gebirgsſtöcken deſſen wehmüthig lang gezogene Töne anzten und tauſend Echo's ob ſich unſichtbare Schildwachen des Gebirges einen Allarm⸗ ruf zuſchreien wollten.
Ulrich beobachtete Die Wolken rückten immer ſchneller heran.
zu Abgrund fortpfl
hinüberzuſchwingen, welche ihm den Weg verſperrte, und mußte daher umkehren. Sa 6 als Vorläufer vorangehen, um ihn her, als
Schon ſpielten die leichteren Winde,
die wo ſich die Wirkung des Föhns ſtieg Ulrich ſo raſch wie möglich allein der weich gewordene Schnee da und dort zu ſpalten und
heiße Windſtöße zogen in kurzen Zwi⸗
und verloren ſich mit unheimlichem Einige Raubvögel, die der hoch in Lüften überraſchte, flogen mit
Kraft ihren Horſten zu und ſtießen hie
und drunten tönte das Alpenhorn herauf, ſich von Abgrund weckten, als
mit banger Unruhe den Horizont. Schon waren


