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Soolbad Nauheim. Dienstag den 31. Juli 1855.
CROSSES VOC AI-& INS TRUMENT AI-
CNR!
unler Milwirhung 111251 der 1 1 Fräulein Antonie WIII.
erster Sängerin, des Herrn Joseph Bott. Violinisten und Rurfürstl. Hess. Hof-Rapellmeisters, des
Herrn Dettmer. ersten Bassisten des Stadttheaters zu Frankfurt a. M. und unter Direction des Herrn Edmund Neumann.
Das Programm besagt das Niihiere.
Eintrittspreis fl. I. Billets sind am Concerttage vom Portier des Kursaals zu haben.
Gaſthaus zum Wallfiſch
in Frankfurt am Main.
111261 Indem ich einem geehrten hieſigen Publikum, ſowie den Herren Reiſen⸗ den die ergebenſte Anzeige mache, daß ich von heute an das Gaſthaus zum Wallfiſch käuflich übernommen, werde ich Alles aufbieten, um den guten Ruf dieſes renommirten Hauſes zu erhalten. Es iſt nicht nur jeden Tag ein guter Mittagstiſch anzutreffen, ſondern man findet auch den ganzen Tag über, ſowie Abends warme und kalte Speiſen zu bekannten billigen Preiſen, rein gehaltene ſehr gute Weine und ächtes baieriſches Bier.
Das Hotel liegt ohnweit den Bahnhöfen und den Landungsplätzen der Dampfboote gegenüber, iſt ganz neu hergerichtet und möblirt; es ſtehen Zimmer zum Logiren und für Paſſanten bereit.
Zu recht öfterem Zuſpruch hält ſich unter Zuſicherung prompter Bedienung beſtens empfohlen.
Frankfurt den 1. Juli 1855.
H. Willhelm,
früher Geſchäftsführer in der goldenen Sonne.
Zum neuen Dielhof am Uſerthor in Friedberg
11106) habe ich eine Holz-, Gyps⸗ und Steinkohlen⸗ Handlung eröffnet und werde mich durch gute Waare und billige Preiſe zu
empfehlen ſuchen. Eduard Ruths.
3— Friedberg. 5— Zahnärztliche Anzeige Empfehlung. 11128] Aepfelmühlen, Kelterſchrauben, Kartoffel-
für Friedberg. n. L11271 Zahnarzt A. Weinert aus Mainz if mühlen, Schrotmühlen, Dickwurzmühlen, Malz⸗ den 1. Auguſt im Gaſthaus zum i dean Hue e für anzutreffen, wo auch ſchon früher gefällige Auf⸗ 2 1 5 8 träge abgegeben werden können. Friedberg. Johann Fillmar, Gieſſen den 25. Juli 1855. Zeugſchmied.
Landwirthſchaftliche
Fortbildungsſchule zu Echzell.
11129 Die landwirthſchaftliche Schule zu Echzell nimmt mit dem 15. Oktbr. d. J. wie⸗ der ihren Anfang. Der Unterricht erſtreckt ſich über alle diejenigen Zweige der theoretiſchen Naturwiſſenſchaften, deren Kenntniß zu einem rationellen Betriebe der Landwirthſchaft unent⸗ behrlich iſt(Chemie, Phyſik, Mineralogie, Bo⸗ denkunde, Düngerlehre, landwirtbſchaftliche Bo— tanik nebſt Theorie der Pflanzenkultur, Frucht⸗ folge, Obſtbaumzucht u. ſ. w.).
Diejenigen, welche als Penſionäre dieſe Schule zu deſuchen wünſchen, können gegen billige Vergütung Koſt und Wohnung erhalten. Anmeldungen beliebe man baldigſt, jedenfalls vor dem 1. Oktober, an Unterzeichneten gelan⸗ gen zu laſſen, der auch jederzeit bereit iſt, auf mündliche oder frankirte ſchriftliche Anfrage nähere Auskunft zu ertheilen.
Echzell im Juli 1855.
Dr. Henkelmann.
Schweizer ⸗Käs, [1130] prima Qualität à fl. 42. ver Ctr., Limburger ⸗Käs, prima à fl. 22. secunda à fl. 20. per Ctr., Schweizer Kochbutter
in ½ Ctr. Kübeln à 27 kr. pr. Pfund iſt fortwährend zu haben in der Spezereihand⸗
lung von 5 N. L. Jäger, große Gallusſtraße nächſt der Eiſenbahn in Frankfurt a. M.
Blumendüngepulver, erprobt, um kranke Pflanzen zu kräftigen, und dieſe ſo⸗ wohl als Topfgewächſe aller Arten zur üppigſten Entwickelung zu bringen, auf lange Zeit ausreichend à 18 kr.
Hühneraugen Pflaſter in Schach⸗ tel à 18 kr. Sicheres Mittel, um Hühner⸗ augen ſchnell und ſchmerzlos zu vertreiben.
Aecht perſiſch. Inſektenpulver à Fl. 18 kr. Sicheres Mittel zur Vertilgung der Flöhe, Wanzen, Motten, Schaben ꝛc, empfiehlt.[113104
Friedberg. P. F. Schmittner.
Zum Beſten des in Nauheim zu erbauenden Hoſpitals für arme Kurgäſte [11321] iſt ſoeben erſchienen und in C. Bin⸗ dernagel's Buchhandlung zu haben: Die
Soolthermen zu Nauheim
ihrer mediziniſchen Bedeutung mit beſonderer Berückſichtigung der
Krankheiten des Uervenſyſtems
von
1 Dr. A. Erlenmeyer,
dirigirendem Arzte der Heil⸗Anſtalt für Gehirn- und
Nervenkranke zu Bendorf bei Coblenz.
Dem Plane des Herrn Salineninſpector Ludwig, in Nauheim ein Hospital für arme Kurgäſte zu erbauen, ſoll durch das Erſcheinen obigen Schriftchens, deſſen Ertrag für dieſen Zweck beſtimmt iſt, eine thatkräftige Unterſtützung zu Theil werden. Möchte darum daſſelbe bei allen Menſchenfreunden einen recht namhaften Abſatz finden.


