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Die Verliniſche Lebens-Verſicherungs- Geſellſchaft
116951 zählte am Schluſſe des vorigen Monats zu ihren Mitgliedern 7908 Perſonen, welche mit einem Kapitale von 9,325,000 Thalern verſichert waren.
Dieſelbe hat auch an ſolchen Orten, in denen epidemiſche Krankheiten, z. B. Cholera, herrſchten, ihre Geſchäfte unverändert fortgeſetzt und einen bedeutenden Zuwachs von neuen Verſicherungen erhalten.
Sie ſtellt ihren Intereſſenten, bei den verſchiedenſten Verſicherungsarten, billige Prämien, und uͤberläßt ihnen die Wahl zwiſchen ſolchen, die am jährlichen Gewinne theilnehmen und ſolchen, die von Anfang an verhältnißmäßig niedriger ſind.
270 können außerdem entweder in gleichmäßigen oder in ſteigenden oder fallenden jährlichen, halb. oder vierteljährlichen Raten gezahlt werden und gewähren nach ihrer Berechnung den Vortheil, daß z. B. bei den Sparkaſſen⸗Verſicherungen das Kapital nach Ablauf der beſtimmten Zeit vom Verſicherten ſelbſt, wenn dieſer dagegen früher ſterben ſollte, von den Beſitzern der Police ſofort erhoben werden kann.
Die Geſellſchaft verſichert ferner Renten und Kapitalien nach den verſchiedenen in dem betreffenden Geſchäfts⸗ plan mitgetheilten Tabellen und unter den manigfaltigſten von den Verſichernden beantragten Mo di⸗ icationen.
f Geſchafts-Programme werden ſtets in unſerm Bureau, Spandauer Brücke Nr. 8, ſowie bei unſeren Agenten un⸗ entgeltlich verabfolgt.
Berlin den 19. Oktober 1855.
Direction der Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft.
Vorſtehende Bekanntmachung bringen wir hierdurch zur offentlichen Kenntniß.
Friedberg und Laubach den 25. Oktober 1855. G. F. Nau. Zöckler. Agenten der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs⸗ Geſellſchaft. Die.
Allgemeine Renten u. Lebensverſicherungsanſtalt
z u Daerr m ſſt a dt. (bisherige Firma? Allgemeine Nentenanſtalt.) 112991-uübernimmt unter Garantie eines dermalen 632,000 fl. betragenden Vermögens:
1) wie bisher die Verſicherung ſteigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1854 belief ſich die Zahl der Rentenverſicherten auf 5983 mit 10,023 Einlagen und 619,272 fl. Vermögen. Die im Dezem⸗ ber d. J. zur Auszahlung kommenden Renten betragen laut beſonderer Bekanntmachung auf eine volle Einlage von 100 fl. in den verſchiedenen Jahresgeſellſchaften und Altersklaſſen 3 fl. 40 kr. bis 6 fl. 41 kr.
Seit dem 1. Januar d. J. iſt die 8. Jahresgeſellſchaft in der Bildung begriffen.
2) Lebensverſicherungen gegen feſte, zu keinerlei Nachzahlung verpflichtende billige Verſicherungsbeiträge.
3) Leibrentenverſicherungen, womit auch Wittwenrenken erworben werden können.
4) wie bisher Depoſitengelder bis zu 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurück⸗ nahme dermalen init 3 ½ pEt. verzinſt und auf Verlangen ganz oder ſtückweiſe zurückbezahlt werden. Ende 1854 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 533,545 fl. Die vom v. J. unerhoben gebliebenen, darum dem Kapital zinstragend beigeſchriebenen Zinſen beliefen ſich Anfangs d. J. auf 10,068 fl.
Wegen näherer Auskunft, ſowie wegen unentgeldlichen Bezugs von Proſpekten und Statuten der Anſtalt beliebe man ſich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden.“) Darmſtadt, den 14. Auguſt 1855. Die Direction.
) In Friedberg an Herrn Kaufmann Heinrich Hahn. In Butzbach an Herrn Kaufmann J. J. Seippel.
f 5 Frankfurter Cours vom 21. Nov. 1855 Gold⸗, Silber⸗ und Neuſilber⸗Waaren,„ 1 7 11738] Brillen, Lorgnetten, Leſegläſer, Thermometer, Barometer, Sonate 2 9
Holländiſche 10 fl. Stücke plattirte Sporn billigſt bei J 20 Frankffücke„ 9 20 ang. ö
Branntwein⸗, Oel⸗ und Eſſigwaagen, neuſilberne und ſilber⸗ Rand⸗Ducaten. f Engliſche Souverains. L. Hanau, Uhrmacher und Goldarbeiter, ua erg Preußiſche Caſſenſcheine
Gummiſchuhe und Pelzwaaren diele Anzeigen.
in den drei Schwerdtern.
1 ſch ſehr großer Auswahl zu herabgeſetzten Preiſen. 25. Sonntag 15 ie, 1 25. Nov. amenſchuhe fl. 2. 12. Herrenſchuhe fl. 2. 12. Pfraramtswoche: Or. Stator. Schwabe. Pelzmuff fl. 3. 30. Stola fl. 3. 30. Bern ne eee Stauchen fl. 1 52 ormit! 0 25„ mm. 5„ Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. bei H. B. Grödel 8 e 5 Ai dee de 5 5 ormittags: Hr. Diaconus Baur. in Friedberg. Nachmittags: Hr. Candidat Hofmann.
Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg.
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