Ausgabe 
19.10.1855
 
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Billigstes illustrirtes Familienblatt!

Mit dem I. Oktober begann ein neues Quartal der bei Ernst Keil in Leipzig erscheinenden Wochenschrift:

Die Gartenlaube.

Wöchentlich 2 Bogen, mit vielen prachtvollen Illustrationen, 74 8 Wierteljährlieh 5 1 lar. rhein. Mithin der Bogen nur circa 2 kr. rhein.

Die Kritik hat dieses Blatt ohne Ausnahme als eins der bestredigirten, unterhaltendsten, belehrendsten und im Verhältniss zu der wahrhaft pracht- und geschmackvollen Ausstattung auch als das billigste anerkannt.

Gute Novellen und Erzählungen von anerkannten deutschen Autoren (keine Uebersetzungen). Schilderungen aus dem Volksleben, der Sitten geschichte und der Länder- und Völkerkunde. Belehrende Erläuterungen zu den Begebenheiten und Persönlichkeiten des Tages, vertréeten durch stehende Mitarbeiter in London, Paris, New- Vork, Berlin, Zürich und Bukarest. Populär- naturwissenschaftliche Mittheilungen von Ross mässler und Willkomm. Beiträge zur Kenntniss des menschlichen Körpers und einer vernünftigen Gesundheitslehre, über Nahrungsmittel, Gesundheitsregeln etc. von C. Bock, Professor der Anatomie, Fopulärchemische Briefe für das praktische Leben. Kulturgeschichtliche Bilder von Professor Biedermann. Physikalische Belehrungen. Originalberichte aus Amerika. Notizen aus dem Bereiche der Erfindungen, Literatur, Kunst ete. Alles dies bietet die Gartenlaube.

Ausserdem sind Veranstaltungen getroffen, dass die wichtigsten Gegen- stände und Persönlichkeiten der

Kriegsereignisse im Orient

durch authentische Abbildungen und Originalberichte unsern Lesern vor- geführt werden. In welcher Weise dies geschieht, dokumentiren die bereits erschienenen schönen Ansichten von Kronstadt Sebastopol, des Admi- ralschiffes Wellington Helsingfors und Sweaborg die Bildnisse sämmt- licher Generale der Alliirten und des Fürsten Mentschikoff Uebersichts- karte des Kriegsschauplatzes aus der Vogelperspektive Belagerungsplan von Sebastopol etc. etc.

Wir empfehlen uns zur Besorgung der Gartenlaube, welche regelmässig jeden Montag von uns ausgegeben wird.

C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg.

Bekanntmachung.

11565) Für die hieſigen Park⸗ Anlagen können Arbeiter Beſchäftigung finden und haben ſich ſolche bei dem Gärtner Herrn Oſtermeyer zu melden.

Nauheim.

a f Gewerbſchule zu Hungen.

115671 Nachdem dem Unterzeichneten durch Beſchluß der unterm 11. d. M. da⸗ hier ſtattgehabten Generalverſammlung die Stelle eines Lehrers an der Gewerb ſchule dahier übertragen worden iſt, ſo wird hiermit veröffentlicht, daß dieſelbe Sonntag den 28. d. M. ihren Anfang nimmt. Die Lehrgegenſtände beſtehen im Architektoniſchen- und Freihandzeichnen, Mathematik, Rechtſchreiben, Bau materialienlehre und der Anfertigung von Voranſchlägen.

Zugleich wird bemerkt, daß der Unterricht für Unbemittelte unentgeldlich und für Bemittelte gegen billige Vergütung geleiſtet wird. 8

Hungen den 16. October 1855. Buttron,

Geometer J. Klaſſe.

Bekanntmachung und Aufforderung. 11564] Durch Herrn Apotheker Carl Wahl dahier zur gerichtlichen Beitreibung der zwei- und mehrjährigen Geſchäftsausſtände desſelben angewieſen, fordere ich hierdurch im Hinblick auf unſer Verjährungsgeſetz die betreffenden Schuldner aus Friedberg und der Umgegend auf, ihre Verbindlichkeiten gegen ihren genannten Gläubiger bis zum 1. November l. J. unfehlbar zu erfüllen, damit in ihrem Intereſſe die Koſten eines gerichtlichen Verfahrens abgewendet werden.

Friedberg den 12. Oktober 1855. Trapp III., Hofgerichtsadvokat.

Doo gg Sehn

W Auflage 35,000.

Ein Schulamtscandidat

11541] ſucht eine Stelle als Hauslehrer. Ge neigte Offerten wolle man gefälligſt an die Ex⸗ pedition d. Bl. gelangen laſſen, welche auch be 95 iſt, deßfallſige nähere Mittheilungen zu geben.

Backhaus ⸗Verkauf.

1569] Der Unterzeichnete iſt geſonnen, ſein

Haus mit Backofen nebſt einem Güterſtück frei⸗

willig aus der Hand zu verkaufen. Bruchenbrücken im Oktober 1855.

.

Friedrich Rl alu

Erklärung. 11570] Ich ſehe mich veranlaßt zu erklären,, daß ich mit Herrn Poſtmeiſter Neumüller in Marburg ſchon ſeit einem halben Jahre in keiner Geſchäftsberbindung mehr ſſehe. Gambach den 17. Oktober 1855. L. Sommer l.

Zu verkaufen.

11571] Ein noch wenig gebrauchtes zum ein⸗ und zweiſpännig Fahren eingerichtetes Tilbury iſt mit allem Zubehör und nebſt einem einſpän⸗ nigen Chaiſengeſchirr billig zu verkaufen. Das Nähere bei Ausgeber dieſes.

Ein vollſtändiges Logis [1572] in meinem neuen Haus iſt zu vermiethen und kann bald bezogen werden.

Friedberg. G. Fr. Schweitzer.

Ein junger Men ſch,

573] welcher die Küferprofeſſion erlernen will, findet alsbald einen Lehrmeiſter. Näheres bei der Expedition d. Bl.

In E. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt zu haben:

Geſtempelte

Frachtbriefe

fuͤr den mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. per Buch 26 kr.

Frankfurter Cours vom 17. Oktbr. 1855. Piſtolen 5 fl. 9 3435

Friedrichsd'or e Holländiſche 10 fl. Stücke/ 942-43 Rand⸗Ducaten.1 20 Franfſtücke 921822 Engliſche Souverains.1144-46

Preußiſche Thaler... 11 45½¼ 8 an bal Preußiſche Caſſenſcheine.% 45

Kirchliche Anzeigen. 20. Sonntag n. Trinitat. den 21. Okt. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur.

Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Eiſſer. Nachmittags: Hr. Pfr. Strack von, Oberrosbach.

Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur.

Nachmittags: Hr. Candidat Koch.

Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in

Friedberg.

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