Ausgabe 
16.3.1855
 
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Verſteigerung einer Mühle mit Grundſtücken in der Gemarkung Vilbel. 1314] Die in der Kreisſtadt Vilbel ſtehende, dem Großherzoglich Heſſiſchen Figcus gehörige Mühle mit Räumlichkeiten, ſowie die unten be⸗ zeichneten Grundſtücke in der Gemarkung Vilbel werden nach vorliegender Allerhöchſter Verfü gung nach den Vorſchriften des Domainen- Veräußerungsgeſetzes vom 2. Juni 1821 Mittwoch den 2. Mai 1835, Nachmittags 3 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Vilbel einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt. Dieſe beſteht 1) In einer geſchloſſenen Hofraithe in der ſo⸗ genannten Lohgaſſe lt. Flurbuch Flur 1 Nr. 1016. 1017 oder alte Bezeichnung Pag. u. Nr.%:= 148[UK lafter, welche enthält a. Ein zweiſtöckiges Wohnhaus mit Mühl⸗ gebäͤuden und Mühleneinrichtung. b. Angebauter Mablgang mit Stube. Ueberbauter(bedeckter) Gang nach dem Fruchtſpeicher über dem Kelterhauſe. . Kelterhaus mit Fruchtſpeicher. Remiſe.

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c.

Wohnung. g. Pferdeſtall. h. Scheuer mit Stallung. i. Das große und kleine Wehr.

k. Drei Waſſerräder mit den dazu ge⸗

börenden Mühlgerinnen und Schützen. Dieſelbe iſt begrenzt gegen Oſten von einem aus der Lohgaſſe nach der Nidda führenden Gang, gegen Süden von der Lohgaſſe, gegen Weſten und Norden von dem einen Arm der Nidda bildenden Mühl⸗ graben.

2) Grabgarten li. Flurbuch Flur 1 Nr. 1018, alte Bezeichnung bag. u. Nr.% 33[◻UKlafter, begrenzt gegen Oſten die Mühle und gegen Süden, Weſten und Norden den Mühlgraben.

3) Wieſe, das große Worth, lt. Flurbuch Flur! Nr. 1019, alte Bezeichnung Pag. u. Nr. 5 ½¼1= 181 UKlafter, begrenzt den Mühlgraben, die Nidda ſelbſt und Georg Dotzauers Erben.

4) Wieſe zu Oberholz binter der Burg, lt. Flurbuch Flur 1 Nr 592, alte Bezeichnung Pag. u. Nr. 309% 52,2[◻IKlafter, begrenzt von Friedrich Hummel von Vilbel, der Nidda, dem Fluthkanal, dem Baufiscus und Conrad Seibold 1. von Vilbel.

Friedberg, am 7. März 1855. Großherzogliches Rentamt Friedberg Hau ſe r-

200 Gulden 244] liegen in der Kirchenkaſſe zu Fauerbach 11. zum Ausleihen bereit. Johs. Philippi, Kirchenrechner. 3 00 Gul deen, 247) liegen im Ganzen oder auch getrennt in der hieſigen Kirchenkaſſe zum Ausleihen bereit. »Oſſenheim den 26. Februar 1855. Keller, Kirchenrechner.

ode fei gerd 1315 Donnerſtag den 22. März 1855, Mor⸗ gens 10 Uhr, ſoll bei dem Unterzeichneten 4 Fuder 20 Gebund Kornſtroh, 1 Fuder 23 Ge bund Haferſtroh, meiſtbietend verſteigert werden. Berſtadt den 14. März 1855.

Der Kramer'ſche Verwalter

Louis Ellenberger.

Kuhſtall, worin im 2. Stock eine f

90 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.

Fruchtverſteige rung. 1298] Montag den 19. März, Nachmittags um 2 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrath der milden Stiftungen 30 Malter Korn und 20 Malter Gerſte, zweimalterweis, an die Meiſtbietenden verſteigert.

Friedberg den 10. März 1855.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg

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Eichenlohrinden ⸗Verſteigerung. [316] Die Verſteigerung der Eichenlohrinde- erndtie in den Domanialwaldungen der Ober förſterei Oberrosbach von dem Jahre 1855 ſoll Mütwoch den 4. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Trapp'ſchen Gaſthauſe zu Friedberg vorgenommen werden. Nach der Abſchätzung kann der Materialer⸗ trag derſelben betragen:. a) in dem Diſtrikt Frauenwald 838 Centner von jährigem Beſtand, b) in dem Diſtrikt Burgwald von 27jahrigem Beſtand, c) in dem Diſtrikt Kellerberg 599 von 14. u. 30jahrigem Beſtand.

Zufammen 1737 Centner. Nachgebote werden nicht angenommen und der definitive Zuſchlag wird ſogleich ertheilt, wenn ½ des Abſchatzungspreiſes geboten werden. Die übrigen Bedingungen, welche vor der Verſteigerung bekannt gemacht werden, können auch vorher auf dem Büreau des unterzeichneten Forſtamts und dem der Großherzoglichen Ober- förſterei Oberrosbach eingeſehen werden.

Die Großherzoglichen Förſter Schnauber zu Wenterſtein und die Großherzoglichen Forſt warte Blecher zu Oberrosbach und Schlitz zu Niedermörlen werden den Kaufliebhabern die Schläge, in welchen die Rinden geerndtet wer den ſollen, auf Verlangen vorzeigen.

Rodheim den 13. März 1855.

Großherzogliches Forſtamt Friedberg bſa men.

Eichen⸗Bau⸗, Werk- und Nutzholz⸗ verſteigerung

im Moxſtädter Markwalde, Diſtrikt Au, Ober- förſterei Düdelsheim.

[317] Dienſtag den 20. März d. J., Mor⸗

gens 10 Ubr anfangend, ſollen 261 Eichen⸗

Klötze von 924 Zoll mittleren Durchmeſſers

und 15 60 Fuß Länge, zuſammen 14,366 Cu⸗

bikfuß und 6 Buchen Klötze, zu Hackklötzen ge⸗

eignet und 285 Cubdikfuß haltend, öffentlich an

Ort und Stelle verſteigert werden.

Das Eichenholz ift für Wagner, Tiſchler, Bauunternehmer, Lieferanten von Eiſenbahn ſchwellen und zu Mühlwellen beſonders geeignet.

Obermoxſtadt am 12. März 1855.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt Mickel.

300

Bekanntmachung. [3181] Aus hieſigem Gemeinde-Forſtgarten können 40 50,000 Fichtenpflänzlinge, per Tauſend 1 fl., verabfolgt werden. Wölfersheim den 12. März 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Wölfersheim All wohn.

ole o er ka u fe [297] Künftigen Mittwoch den 21. l. M., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, wird eine große Quantität trockenes gemiſchtes Brennholz, ſteckenweiſe auf dem Gräflich Solms-Rödelheim'ſchen Bergwerk bei Bauernheim meiſtbietend verkauft. Oſſenheim den 11. März 1855. Gräfliche Bergrentei Weis.

Einladung.

[319] Zu der öffentlichen Prüfung ver Taub⸗ ſtummen, welche in Gemäßheit Höherer Ver⸗ fügung am 23. d. M. Statt findet und Mor⸗ gens von 8 12 Uhr im Prüfungsſaal des Schullehrerſeminars abgehalten wird, ladet er⸗ gebenſt ein Friedberg, 14. März 1855. Großherzogliche Direction des Taubſtummen⸗ Inſtituts Dr. Matthias. Holzverſteiger ung. 1320] Mittwoch den 21. und Donnerſtag den 22. März, Vormittags 10 Uhr, ſollen im hie⸗ ſigen Gemeindewald, Diſtriet Hühnerpfad, nach⸗ bezeichnete Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 12 eichene Prügelſtecken, 25 kiefern Prügelſtecken, 40 Stecken Eichen ⸗Stockbolz, 9000 Eichen⸗ und Birken⸗Wellen, 2000 Kiefern⸗Wellen und 74 Eichen⸗Bauſtämme, was mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß das Brennholz am Mittwoch und die Bau⸗ ſtämme Donnerſtags verſteigert werden ſollen. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, vorſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Ziegenberg am 13. März 1855. 5 Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenhain Rumpf.

Holzverſteigerung. [3211 Montag den 26. März d. J. werden aus den Fürffl. Aſenburg'ſchen Herrſchaſts⸗ waldungen, Diſtrikt Kuhmark, Reviers Mox⸗ ſtadt, auf dem Platze meiſtbietend verſteigert:

17 Stecken Buchen⸗Werkſcheitholz, 57 lang,

150 1 Scheitholz J. Cl. 5 lang, 39% Prügelholz, 5 lang, 4175 Stück Wellen, 14 Stecken Eichen ⸗Scheitbolz 1. Cl. 5lang, 10 Prügelholz 5 lang, 450 Stück Wellen. Zuſammenkunft Vormittags um 9 Uhr am Diſtrikt Kuhmark auf der Staatsſtraße beim Oppelshäuſer Hof. Sämmtliches Holz ſitzt an der Staatsſtraße und iſt nach allen Richtungen bin bequem abzufahren. Bei genügender Bürg⸗ ſchaftleiſtung wird bis Martini d. J. creditirt. Büdingen den 12. März 1855. Der Fürſtl. Jſenburg'ſche Forſtmeiſter Ihring.

Empfehlung. [305] Meinen geehrten Freunden und Bekann⸗ ten diene zur Nachricht, daß ich mit friſchen und ächten Gemüſe- und Blumen- Sämereien, welche ich aus der erſten Hand beziehe, verſehen bin. Durch reelle und billige Behandlung werde ich das mir ſchon ſeit langen Jahren geſchenkte Vertrauen immer mehr zu würdigen ſuchen.

Friedberg den 12. März 1855. Anna Magdalena Leineweber, wohnhaft in der Metzgergaſſe, Herrn Kaufmann Fürth gegenüber.

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[307] Ein Schreibſecretär, ein kleines nuß⸗ baumenes Bettgeſtell, eine große Steigleiter, eine Comptoir⸗(Oel⸗Gas) Lampe ſind zu ver⸗ kaufen bei Domänenrath Buß.

Eine Lehrlingsſtelle 1308] ſteht offen bei J C. 3 un g, Glaſermeiſter.

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