Ausgabe 
13.7.1855
 
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um du⸗

1 Schener⸗

gol, Keiſet

121

Garten⸗ Verpachtung. 11016 Der Schloßgarten zu Ockſtadt, eine halbe Stunde von der Stadt Friedberg und eine Stunde von dem Soolbade Nauheim ent fernt, wird Martini l. J. leihfällig, und ſoll von da an Donnerstag, den 19. d. Mts.,

Nachmittags 2 Uhr,

im Tanzſaale des Gartens auf weitere zwölf

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3761 Stück Eichen-Reisholzwellen, 251 Stämme u. Stangen von 15 bis 45 Fuß Länge und 3 bis 16¼ Zoll Durchmeſſer 6303 Cubfuß., 2 Stück Birken⸗Stämme von 22 bis 35 Fuß Länge und 6 Zoll Durchmeſſer, verſteigert werden. i Holzhauſen den 10. Juli 1855. Großherzogliche eren Holzhauſen e d.

FIFruchtverſtei gerung. 110171 Dienstag, den 17. d. Mts., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden

250 Malter Korn und 200 Hafer im Amthauſe dahier verſteigert. Ockſtadt, am 12. Juli 1855. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt

A n ee r.

Jahre verpachtet werden. 1 1

Der Garten iſt 10 heſſiſche Morgen groß und A u ffo r d E r II n g. J

hat, außer den erforderlichen Wirthſchaftsge⸗

bäuden, ein zu einem Kalt⸗ u. Warmhauſe ein⸗

gerichtetes Gewächshaus. 8 110181 In Folge des Geſetzes v. 19. März 1853 ſehe ich mich veranlaßt, alle Pachtbewerber haben 15 5 5 170 Diejenigen, welche mir 2 Jahre und darüber für empfangene Waare noch ver

ee 5 r für 1 ſchulden, hierdurch zu erſuchen, dieſe Schuldpoſten längſtens bis zum 1. Sep⸗

ratioren berechneten Gartenwirthſchaft glaubwür⸗ tember l. J. an mich zu bezahlen, als ich ſonſt genöthigt ſein würde, dieſelben

dig auszuweiſen. einzuklagen. f Ockſtadt, am 9. Juli 1855. f 1 den 11. Juli 1855. Mayer Hirſch. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt 5 Angerer. 4 8 1 5 5 e e 5 8 Literariſche Anzeige 3

Ciots] Dienſtag den 17. d. M., Vormittags I1003] In C. Seriba's Buchhandlung in Friedberg iſt ſoeben erſchienen 1 e 0 Penbaner 7 3 zu 89 155 ernte der Stadt Friedb 9 wald, Diſtrikt Spies und Bernberg, nachſte⸗ urze Geſchichte und Beſchreibung der Stadt Friedberg un hendes e Eichen- Scheithol ihrer Umgebung. Zuſammengeſtellt und herausgegeben auf Veran⸗

0 7 laſſung der Friedberger Localſection des Großherzoglichen Gewerbvereins.

2055 5 Prügelbolz 5 . 8 Stockbolz, Preis 12 kr.

Die Magdeburger Hagelverſicherungs-Geſellſchaft

conceſſionirt durch Allerhöchſte Cabinets-Ordre vom 24. April 1854, Grundcapital: Fünf Mlillionen Zwei Hundert Fünßig Tauſend Gulden,

19871 übernimmt zu billigen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Hagelſchaden auf Bodenerzeugniſſe aller Art, als: Getreide, Gräſereien und Futterkräuter, Hülſenfrüͤchte, Oel- und Handels-Gewächſe, Kartoffeln, Rüben, Sämereien, Tabak, Hopfen, Wein, Obſt u. dgl., auch auf Gärtnereien und Fenſterſcheiben.

Mit der Magdeburger Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft ſteht dieſelbe in der innigſten Verbindung; deren General⸗ Bevollmächtigter iſt zu gleicher Zeit ihr verwaltender Director; mit wenigen Ausnahmen ſind die Agenten der Magdeburger Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft auch die Agenten der Magdeburger Hagelverſicherungs⸗Geſellſchaft.

Die Prämien ſind feſt, Nachzahlungen darauf finden alſo unter keinen Umſtänden ſtatt.

Wird die Verſicherung auf fünf Jahre oder länger genommen, ſo gewährt die Geſellſchaft einen anſehn⸗ lichen Rabatt, der alljährlich von der Prämie abgerechnet wird.

Die Entſchädigungen werden ſtets prompt, und ſpäteſtens binnen Monatsfriſt nach Feſtſtellung des Scha⸗ dens baar und voll ausgezahlt.

Als Beweis des Vertrauens, mit welchem das landwirthſchaftliche Publikum der Anſtalt entgegengekommen iſt, mag die Mittheilung dienen, daß im vergangenen Jahre 10,058 Verſicherungen geſchloſſen und an 1488 Beſchädigte eine Entſchädigungsſumme von 128,303 Gulden gezahlt wurde.

Der unterzeichnete Agenk nimmt Verſicherungs-Anträge gern entgegen, und wird über die Grundſaͤtze und Bedin⸗ gungen, unter welchen die Verſicherungen abgeſchloſſen werden können, jede zu wünſchende Auskunft bereitwilligſt ertheilen. Friedberg im Juli 1855. Jacob Hanau, Agent der Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft und der Magdeburger Hagelverſicherungs-Geſellſchaft?

Die Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft

mit einem Grundkapital von fl. 3,500,000

1988] übernimmt zu billigen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Feuersgefahr ſowohl in Städten, als auf dem Lande, auf bewegliche und unbewegliche Gegenſtände. In der Billigkeit ihrer Prämienſätze ſteht dieſelbe gegen keine andere ſolide Anſtalt nach, auch gewährt ſie bei Verſicherungen auf längere Dauer bedeutende Vortheile. Zur Annahme von Verſicherungs-Anträgen empfielt ſich Friedberg im Juli 1855.

Jacob Hanau, Agent der Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft.