Ausgabe 
6.4.1855
 
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Jahres zandler unachſt

Tanzmuſik. L469 Am zweiten Sſterfeiertag d. J. iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmuſik an zutreffen, wozu freundlichſt einladet Nauheim, den 4. April 1855. 5 D. Fr i d

Tanzmuſik. L470] Montag, den 9. d. M., am zweiten Oſterfeiertag, iſt bei mir gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt ein⸗ ladet Fauer bach II., den 3. April 1855. Neiſel.

Einladung.

[449 Am zweiten Oſterfeiertag, den 9. April, findet bei Unterzeichnetem durch die Herren Görner von Kaichen gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt, wozu er höflichſt einladet.

Auch können Iſraeliten ſich dieſem Vergnügen anſchließen, da für guten, koſcheren Wein beſtens geſorgt wird.

Burggräfenrod den 28. März 1855. Konrad Trabant

im goldenen Stern.

Einladung.

1471] Dienſtag, den 10. dieſ. Mon., als am dritten Oſterfeiertage, wird die Wirthſchaft am Schwalheimer Mineralbrunnen mit ausgezeich neter Harmonie- und Tanzmnſik wieder⸗ eröffnet. Von der neuen Brunnen-Verwaltung, welche es ſich zur Aufgabe gemacht hat, mit allen ihr zu Gebote ſtehenden Mitteln zur He⸗ bung der beſagten Wirthſchaft beizutragen, wird für gute Getränke und Speiſen beſtens geſorgt, weshalb ich ein verehrtes Publikum um zahl⸗ reichen Beſuch bitte.

Schwalheimer Brunnen verwaltung, den 3. April 1855.

Ae tie 5. Mobiliar⸗Verſteigerung. [474] Donnerſtag, den 12. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen aus der Hinterlaſſenſchaft der dahter verſtorbenen Martin Weiß Wwe.:

ein vollſtändiger Wagen, Bettwerk, Weiß zeug, Kleidungsſtücke, Möbel und ſonſtige Haus⸗ und Küchengerätbſchaften, auch eine Partie Kartoffeln und Dünger, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Schwalheim, am 4. April 1855. 2 Der Vormund Johannes Henſel.

Ein ſolider ſchwarzer Frack 1487] von angenehmem Aeußern und noch in den beſten Jahren, der, durch einen jugendlichen modernen Stiefbruder von der Seite ſeines Ge⸗ bieters verdrängt, in klöſterlicher Stille eines düſteren Kleiderſchrankes ſeine Tage und Nächte vertrauert, wehmüthig der glücklicheren Zeiten ſeiner Glanzperiode gedenkend, faßt bei Wieder⸗ eröffnung der Saiſon in Nauheim den Muth, da er gern den frohen Zirkeln lebensluſtiger Freunde wieder angehören möchte, auf dieſem Wege einem kurfähigen Cavalier, unter beſchei⸗ denen Anſprüchen an den Glanz des Lebens, Aermel, Taille und Lippen zu bieten.

Einem bohen Adel und frackbedürftigen Pu⸗ blikum hieſiger Stadt und Umgegend wird näch⸗ ſten Sonntag, den 8. d. Mon., Vormittags zwiſchen 11 und 12 Uhr, Gelegenheit geboten, auf dem Wege von der Burg bis zur Wolfen gaſſe beſagten Frackes anſichtig zu werden. Intereſſenten, welche die intimere Bekanntſchaft deſſelben zu machen wünſchen, wollen ihre por⸗ tofreien Briefe unter der Chiffer U. Z. an die

121

Nauheimer Teichhaus. 14751 Montag den 9. April

B A L L.

Musik von den Mitgliedern des Kurorchesters.

14271 Für die wegen ihrer Vorzüglichkeit ruͤhmlichſt bekannte

Heilbronner Bleiche

werden nunmehr wieder Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im März 1855. Eduard Ruths.

Gegenſeitige

Hagelſchäden-Verſicherungs-Geſellſchaft für das Großherzogthum Heſſen. Landesherrlich beſtätigt unterm 17. Mai 1854.

4761 Das Reſultat des verfloſſenen Jahres iſt ein für die Anſtalt ſo günſtiges geweſen, daß trotz den durch die Gründung derſelben entſtandenen nicht unbe⸗ deutenden Koſten und einſchließlich der ſtatutariſch in Abzug gebrachten 25 pCt. zur Bildung eines Reſervefonds der Beitrag z. B. von 100 fl. für verſicherte Halmfrüchte ſich für das Jahr 1854 auf 12½ kr. feſtſtellt. Es durfte dieſes Ergebniß wohl die beſte Empfehlung für die Anſtalt und die gegründete Hoff⸗ nung vorhanden ſein, daß, wenn dieſelbe in gleicher Weiſe wie im vorigen Jahre von neu hinzutretenden Mitgliedern benutzt wird, ſich das Reſultat noch beſſer reſp. die Beiträge noch geringer ſtellen werden und laden die Unterzeich neten deßhalb zu recht zahlreicher Theilnahme ein. Darmſtadt im April 1855. Der Ausſchuß der Geſellſchaft: Kloch vom Schleifelderhof, Präſident. J. Achenbach von Heppenheim. K. Carl von Bellersheim. J. Grein von Wickſtadt. Holler, Bürgermeiſter von Fauerbach. Fritz Koch vom Weilerhofe. Ph. Rauſchert von Sprendlingen, Rheinheſſen. Schollmeier, Bürgermeiſter in Koſtheim. Hch. Thylmann von Altenſtadt. Zimmermann, Bürgermeiſter in Eſſelborn. Antragsformulare, ſowie jede weitere gewünſcht werdende Auskunft ertheilt

Hch. Hahn in Friedberg.

Die Direction: Hemmerde.

Expedltion d. Bl. zur Weiterbeförderung ge⸗

langen laſſen. i Tiefſte Diseretion wird zugeſichert.

3a mz et b en.

*[477] Ein Logis mit fünf ineinan⸗ dergreifenden Zimmern, welches ſogleich

bezogen werden kann, iſt zu vermiethen bei Wilh. Baum ann's Wwe.

Zu der fa hf n, [4781 Ein dreijähriges Pferd, Hellfuchs mit kleinen Sternchen, ein Wallach, fehlerfrei, ſteht zu verkaufen in Büdesheim, bei vorhinnigem Bürgermeiſter Heep.

Ein Logis [479] im mittleren Stocke meines Hauſes, mit fünf heizbaren Zimmern und allen Bequemlich- keiten, ſteht zu vermietlhen und kann jeder Zeit bezogen werden. Friedberg, im April. Jacob Stamm, Schreinermeiſter.

Eigarren⸗Arbeiter

[472] werden noch angenommen in der Fabrik von W. A. Müller.

J derkag f enn. 1481] Eine Parthie guten Kuhmiſt hat zu ver⸗ kaufen Carl Morell. Ein junger Menſch, 14821 welcher Gärtnerei verſteht, Dienſt geſucht. Näheres bei der Expedition d. Bl.

Verkauf von Bohnenſtangen. 1483] Zu Emmerichshofen bei Hanau, nahe bei der Eiſenbahnſtation Kahl a. M., ſind Boh⸗ nenſtangen, das Hundert zu 1 fl. 12 kr. und 1 fl., zu haben.

Zum Ausleihen. [484] 14,000 fl. find ſowobhl im Ganzen wie getheilt, am liebſten in das Landgericht Fried⸗ berg und Vilbel, auf gute Einſäze zum Aus⸗ leihen bereit. Friedberg, den 4. April 1855. In Auftrag J. Fin kx feel Eine Lehrlingsſtelle 1480] iſt offen bei Joſeph Hoffmann, Poſamentier.

wird in