Ausgabe 
7.7.1854
 
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Siehenzehnter RachenſchoftsBerichl Verliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft.

110881 Es fand am 17. Mai c. die ſtatutenmäßige Generalverſammlung ſtatt. f Anmeldungen und Annahmen zur Verſicherung uberſtiegen die des Jahres 1852. Der Gewinn-Ueberſchuß war

gleich günſtig dem der früheren Jahre und weiſet dieſelbe gute Dividende nach.

An Kapital und Zinſen war kein

Verluſt.

Die Reſerve iſt auf 1,388,380 Thlr. 12 Sgr. 11 Pf. und der Geſammtfond auf 2, 787,642 Thlr.

19 Sgr. 5 Pf. geſtiegen.

Die bei der Geſellſchaft auf Lebenszeit verſichert geweſenen Perſonen erhalten auf ihre künftige Prämienzahlung den Dividendengenuß aus dem Jahre 1849 mit 14½ Proeent.

Die Anmeldungen waren 720 Perſonen mit 799,400 Thalern, wovon 120 Perſonen mit 159,300 Thalern keine Annahme fanden und mithin 600 Perſonen mit 640,100 Thalern aufgenommen wurden.

Die Ausſcheidungen betrugen 95 Perſonen mit 106,100 Thalern, und an Sterbefällen ergaben ſich 189 Perſonen

mit 210,500 Thalern.

Schluß 1853 war der Stand der Verſicherung 7470 Perſonen mit 8,708, 100 Thalern.

Seit dem 1. Januar C. iſt der revidirte Geſchäftsplan mit neuen, beſonders für die jüngeren Alter ermäßigten Prämienſätzen in Kraft getreten, der überdies eine größere Mannigfaltigkeit von Verſicherungsarten darbietet.

Die zurückgelegten fünf Monate dieſes Jahres zeigen einen glücklichen und erweiterten Aufſchwung des Geſchäfts

bei mäßiger Zahl der Todesfälle. Berlin, den 10. Juni 1854.

Direction der Verliniſchen Lebens- Verſicherungs⸗ Keen. E. Boudauin. H. F. W. Broſe. G. E. F. v. Lamprecht. M. v.

agnus. Directoren.

Lobeck, General Agent.

Vorſtehenden Rechenſchafts-Bericht bringen wir hierdurch zur offentlichen Kenntniß mit dem Bemerken, daß Geſchäfts⸗ Progamme bei uns unentgeltlich ausgegeben werden. Friedberg und Laubach den 30. Juni 1854.

G. F. Nau in Friedberg,

Zöckler in Laubach,

Agenten der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft.

Lehrcurs

der franzöſiſchen Sprache. 11011 Der unterzeichnete wohl geprüfte und conceſſionirte Lehrer der neuern Sprachen in Gießen, beabſichtigt mit obrigkeitlicher Ge⸗ nehmigung am bieſigen Platze einen Converſation⸗ und Elementar-Unterricht in der franzöſiſchen Sprache zu eröffnen; daher werden diejenigen, welche ſich an ſeinem Unterricht zu bethei⸗ ligen wünſchen, erſucht, ſich gefälligſt in mög⸗ lichſter Bälde in C. Bindernagel's Buch- handlung oder in C. Seriba's Buchhand⸗ lung dahier anmelden zu wollen.

Friedberg den 25. Juni 1854.

Ns. Adnot,

professeur des langues modernes.

Ein eg [9841 hat zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden MBA

Zu vermiethen.

110291 In meinem Hauſe iſt das von Hrn. Prof. Seel bewohnte Logis zu vermiethen. Daſſelbe kann Anfangs September be⸗

zogen werden. Friedberg. Chriſt. Hecht.

Zu vermiethen. 19131 Bei L. Buchecker's Wittwe iſt der zweite Stock zu vermiethen und kann baldigſt bezogen werden.

0 Ausgezeichnete Tapeten! *

[6391 Unterzeichneter erlaubt ſich einem verehrlichen Publikum ſein reichhaltiges Tapetenlager in einer Auswahl von mehr als 600 der verſchiedenſten Sorten nach dem neueſten Geſchmacke, ſämmtlich von beſter und unſchädlicher Farbe und vorzüglichſtem Papier, zu auffallend billigen Preiſen anzuempfehlen.

Muſterkarten gebe ich gerne zur Einſicht ab.

Louis Weis.

Friedberg. Friedrich Boy aus Hanau, während der Saiſon in Nauheim im Hauſe des Herrn

Friedrich Schier an der Promenade, 1895] empfiehlt zu billigen Preiſen ſein Lager in Putz⸗ und Modewaa⸗ ren, als: Hüte, Putz⸗ und Negligeehauben, Schleier, Chemi⸗ ſettes, Aermel, Taſchentücher, Schürzen, alle Sorten Handſchuhe, Cravatten für Herren, Halskragen, Weſtenſtoffe, Hauskäppchen, Foulards, Geldbörſen, Eigarren⸗Etuis, feine Parfümerien, achtes Eau de Cologne, weiße gezeichnete Stickereien, Pariſer Stickbaumwolle, Damentaſchen, Stramin⸗ und Häkelarbeiten, geſtrickte Kinderhäubchen und Schuhe, Bijouterie- und Papeterie⸗

Waaren, ſowie ſonſtige Toilettegegenſtände. Viehſtandstabellen

[1090] find zu haben in C. Bindernagel's Buchhandlung.

Gefunden. [1089] Ein goldner Ring, der in dem Bad⸗ hauſe dahier gefunden wurde, kann gegen die Einrückungsgebühr von dem ſich legitimirenden Eigenthümer in Empfang genommen werden in No. 187 dahier.

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