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Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen.
Edietalla dung. L809] Es ſollen:
1) Die dem Großberzoglichen Kammerherrn und Hauptmann Freiherrn Friedrich v. Bel⸗ lersheim, genannt Stürzelheim, zu Darm- ſtadt und dem Fürſtlich Thurn und Taxis'- ſchen Poſtmeiſter Freiherrn Maximilian v. Bellersheim, genannt Stürzelheim, zu Lübeck in der Gemarkung Niedermorlen zuſtehende, durch Allodification eines von Franz Möbs III. und Conſorten beſeſſenen Erblebnguts entſtandene Grundrente im jährlichen Geldanſchlag von 62 fl. 13% kr.
2) Die der Freiherrlichen Geſammtfamilie
Löw von und zu Steinfurt, beſtehend aus dem Freiherrn Carl v. Löw, Königl. Preu⸗ ßiſchem Kammerherrn und Oberforſtmeiſter
zu Friedberg— Wilhelm v. Low J.,
Großherzoglichem Kammerherrn und Major zu Löwenruhe bei Offenbach,— Wilhelm v. Löw II., Großherzoglichem Kammer⸗ berrn in Beſſungen,— Auguſt v. Löw II., Großherzoglichem Kammerherrn und Ritt- meiſter a la suite daſelbſt,— endlich den beiden letztern, als Vormündern der Frei⸗ herrn Auguſt und Oscar von Löw zu Löwenthal bei Wiſſelsheim, in der Ge— markung Ober- und Unterflorſtadt zuſtehen⸗ den Grundrenten, als
eine durch Ablöſung der Schaafweideberech⸗ tigung entſtandene Grundrente im jährlichen Geldanſchlage von 56 fl. 10 kr.
b) das ſ. g. Wehrgeld im jährlichen Anſchlage von 47 fl. nach den geſetzlichen Beſtim⸗ mungen abgelöſt werden.
Es werden daher alle bei dieſen Ablöſungen Betheiligte, ſie mögen bekannt ober unbekannt ſein, hiermit aufgefordert, ihre etwaigen deßfall⸗ ſigen Rechtsanſprüche irnerbalb zwei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte um ſo gewiſſer geltend zu machen, als ſonſt die Auszahlung der Ablöſungscapitalien an die genannten Be⸗ rechtigten geſtattet werden wird.
Friedberg den 23. October 1854.
Großherzogliches Landgericht Friedberg
Hofmann.
0 —
Bolzderſteß gerung. [1810] Mittwoch den 6. Dezember l. J., des Vormittags um 9 Uhr, ſoll im Oberrosbacher Gemeindewald, in verſchiedenen Diſtricten, nach- ſtehendes Holz als:
1 Stecken Eichen⸗Scheitholz,
5¾„ Birken-⸗Scheitholz, —„ Buchen⸗Prügelbolz, 37„ Birken- u. Eichen⸗Prügelholz, 8/„ Eichen⸗Stockholz, 153 Stück Buchen⸗, 545„ Eichen- und Birken, ſowie 125„ Wellen Aspen⸗ und Weiden⸗
Reisholz; endlich 8 Läſte Leſeholz,
öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am Eingang des Hauptwegs vor dem Kellerberg.
Oberrosbach den 29. November 1854.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach
Blecher.
Jagdverpachtung
in der Oberförſterei Münzenberg. [18111 Montag den 4. December l. J., Mor- gens 10 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe zu Rockenberg die Waldjagd in dem Rocken⸗ berger u. Oppershofer Markwald auf einer Fläche von 1476 Normalmorgen, auf eine 6jährige Beſtandzeit unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden.
Es können nur bekannte rechtliche Leute als Jagppächter zugelaſſen werden, von denen eine
vorſchriftsmäßige Benutzung der Jagd zu er⸗ warten ſteht; keine ſolche, die ſich bereits Jagd- vergehen ſchuldig gemacht haben, keine Fiſch⸗,
Krebs- oder Wald ⸗Frevler, keine Leute ohne
Vermögen oder ſolche, die durch Ausübung der Jagd in ihrem Nahrungsſtande zurückkommen würden. i
Pachtluſtige, deren Qualification zur Jagd- pachtung nicht notoriſch iſt, haben ſich hierüber mindeſtens 4 Tage vor dem Verſteigerungs— termine bei dem Unterzeichneten auszuweiſen.
Obbornhofen am 22. Novbr. 1854.
Großherzogliche Oberförſterei Münzenberg Marchand.
Faſelochs⸗Verſteigerung. 118121 Donnerſtag den 7. December l. J., des Mittags 1 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde gehöriger Faſelochs, rothſchäckig, welcher noch zur Zucht tauglich iſt, und ſich auch zum Schlach⸗ ten eignet, auf dem Rathhauſe dahier meiſtbie— tend verſteigert werden.
Dornaſſenheim den 28. Novbr. 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Dornaſſenheim Bommersheim.
Beit eien. [800] Dienſtag den 5. December d. J., Nach- mittags 2 Uhr, werden auf dem Fruchtmarkt zu Hanau: 3 ſehr ſtarke Mühl und Leiterwägen mit eiſernen Achſen; 2 faſt neue, große, lederne Wagendecken; 1 Pflug mit Egge; Pferdegefchirre, 1 kupferner Waſchkeſſel u. dgl. m. öffentlich gegen gleich baare Zahlung ver— ſteigert. Hanau den 25. November 1854. Pfadt, Vergantungsſchreiber.
Neuer Lapperdan!
1747] Neue Stockfiſche, neue holländiſche Vollhäringe, neue holländiſche Sardellen, neue Kräuter⸗Anchovis, neue rhein⸗ baieriſche Kaſtanien, Rum de Jamaica, Arae de Batavia, Orange⸗ und Ananas: Araec⸗ Punſcheſſenzen, feinſte Stearin⸗ Tafel⸗& Chaiſenlichter, beſten Emmenthaler und Limburger Käſe, Krachmandeln& Tafel⸗ roſinen bei
Wilhelm Fertſch. Schnellwagen,
[1751] geſtempelt, ein- und zweiſeitig, ſind
ſtets vorräthig bei Friedberg. A. Wohlfahrt, Großberzoglicher Eichmeiſter.
Schmiedekohlen,
[1788] ſchwerſter Sorte, habe ich in friſcher Waare auf dem Lager und empfehle ſolche zur gefälligen Abnahme. N F. L. Böing,
in Niederwöllſtadt.
Leere Oelfaͤſſer, [1792] von 1-5 Ohm, in Eiſen gebunden, ſind billig zu haben bei
M. L. Goldmann, in Friedberg.
Verſteigerung. [4813] Unterzeichncter iſt geſonnen, Donnerſtag den 7. Dezember, Vormittags um 11 Uhr an— fangend, ſein vollſtändiges Wagnerwerkzeug, worunter namentlich große Rad- und Büchſen⸗ bohrer und noch mehrere andere Gegenſtände ſich befinden; ſodann einige Eichſtämme zu Na ben und Wagenärmen geeignet, eine Parthie birkene Stangen zu Deichſeln und Lannen, end- lich mehreres Werkholz, öffentlich meiſtbietend zu verſteigern. Zahlungsfriſt bis den 1. April 1855. Friedberg den 27. November 1854. Adam Menges.
Zu verkaufen. [1803] Ein noch neuer, grauer Tuch— mantel für einen Oekonomen oder Rei— ſenden iſt billig zu verkaufen.
Frankfurt. Fiſcherfeldſtraße Nr. 13 im 3. Stock. Zu de a ü f e. 11807] Bei mir iſt eine Quantität Spreu zu verkaufen. Engelthal den 20. November 1854. Pachter Brotzler.
11814J Sorben ift erſchienen: 5 Die deutſchen Juriſten
und die deutſche volksthümliche Geſetzgebung
ſeit 1848, zugleich als Prognoſe für nationale Rechtsform von viribus unitis.
Dr. Friedrich Nöllner. Großh. Heſſ. Hofgerichtsrath in Gießen. gr. 8. geh. 27 Bogen. fl. 3.
Caſſel bei F. Fiſcher und vorräthig in C. Scriba's Buchhandlung in Friedberg. Der durch ſeine früheren wiſſenſchaftlichen
und practiſchen Leiſtungen bekannte Verfaſſer,
ein Oberrichter, welcher alle Branchen der ju— riſtiſchen Praxis durch eigene Betheiligung ken⸗ nen lernte, liefert hier eine ernſte und ſtrenge
Kritik der deutſchen Juriſten, nicht blos für
ſie, ſondern auch vom Standpunke der all-
gemeinen deutſchen Intelligenz. Sämmtliche
Gebiete des Rechts werden nach dieſem Maaß
ſtabe geprüft und ſehr oft ergiebt ſich ein Re⸗
ſumé zum Nachtheil von Theorie und Praxis.
Man muß erſtaunen über dieſe Enthüllungen
aus den Myſterien der Jurisprudenz! Den
deutſchen Juriſten wird insbeſondere in lebendiger
Darſtellung ihr ſchwankendes Benehmen im Jahre
1848 dargelegt, aus dem Allem, auf der Grund
lage des monarchiſchen Principes, die
Forderung an eine nationale, volksthüm—
liche Geſetzgebung abgeleitet und durch eine
Prüfung der Principien der einzelnen deutſchen
Geſetzgebungen ſeit 1848 bewieſen, daß ſie faſt
insgeſammt dem fremden Rechte gedient,
dagegen das deutſche Rechtsbedürfniß nicht befriedigt haben.— Wir glauben, daß ſeit langer Zeit keine Schrift tiefer in alle legisla— tiven und rechtspolitiſchen Fragen eingegriffen hat. Insbeſondere werden darin auch die neue— ſten Gerichtsorganiſationen und Entwürfe dazu, die Fragen üder Trennung der Juſtiz von der Adminiſtration, über Einzelrichter oder Col— legialrichter in erſter Inſtanz u. ſ. w. geprüft und die ſeit 1848 begangenen Mißgriffe klar bewieſen. Freimuth, Grundſatffeſtigkeit, treffende
Kritik und practiſcher Blick zeichnen das Werk
in allen ſeinen Theilen aus.
Zu ver ka u en. [1815] Ein zweiſpänniger Kühwagen, eine eiſerne Egge, einen Pflug und eine Grube voll Dung hat aus der Hand zu verkaufen Rentamtsdiener Heiß Wittwe.


