Wfielk- Auch biese Mitteilung entspricht nscht den Ta 5 ne 15 Herrn bei der Revolution passtert! 2 0 iter d. republitanischen Bewegung in Weimar ist er vor aller⸗ ings damals drohenden Ausbrüchen der Volkswut— manche Hevölberungskrasse wollten mit ihm abrechnen— wirksam und er⸗ solgreich geschützt worden. Man bat für ihn und seine Familie linen ihm den Umständen entsprechennd keineswegs unglnstigen. Abfindungsvertrag abgeschlossen. Er hat als Privateigentinmer non ela 73 Rittergüter, die von vornherein salnem Privatver⸗ on ekwa 73 Rittergütern. dte von vornherein vom Staats fiskus cht erhelssen werden konnten dazu als ein Mann, der schon vor 5 Nn und zwar amtsoffiziell auf 300— 400 Millionen Goldmark(Friedensvermögen) geschätzt wurde, bis zu seinem plöchchen Tode in relativ auskömmlichen Verhältnissen leben önnen. Er war zweifellos einer der reichsten Flrsten Europas: f ee dürfte somit auch gesongt sein. Die Lücke, Tod reißt. wind sich verschmerzen lassen. In der Ge⸗ hichte sind große Taten von ihm ncht zu berichten. Das Beste, nus tan heute noch von dem Verstorbenen sagen und ihm wülnschen kaum ist veauiescat in pace!“(Er ruhe in Frieden).
Hessischer Landtag.
Die Fortsetzung der Aussprache über den Etat. Darmstadt, 2. Aprll. präsibent Adelung eröffnet die Sitzung 9.15 Uhr. Auf 55 2 des Abg. Wolf(Bod.) betr. Bezahlung des Um⸗ lagegetteides erklärt der Regierungsvertreter, daß dies nach Mö durch die Kommunalverbände beschleunigt werden solle. Darauf wird die Beratung der Staats voranschlag⸗ fee
pf an der Ruhr ein 5 lützung sowie dem heil igen Stuhl der durch seinen Delegierten
b und notlindernd gewirkt habe.— Die Fraktion wünscht nach vor die Koalitionserweiterung. Er bittet den Finanzminister ub und in welcher Weise von dem Ausgleichstock Gebrauch gemacht ist und fordert umfangreiche Maß n gegen die drohende a it, Fürsorge für Rentenunterstützung des ks salsw. der Pause teilt Staatspräsident Ulrich auf eine kleine Anfrage mit, daß der nördlich der Weißen Dragonerkaserne von der Schupo zu Reitzwecken verwendete Geländestreifen von der Eigen⸗ kin, der Reichsschatzverwaltung dem Pächter gekündigt und der zu Uebungszwecken überlassen wurde.
Dr. Osann(Dr. Vp.) wünscht der Debatte wie begonnen leknen fesedlichen Verlauf. Er bedauert, daß die Koalttionserweite⸗ nung g gekommen ist. Das Defizit von 5 Milliarden Mark Erhähhmng
nicht die Zustimmung feiner Partei gefunden ebenso dir der Steuern. Eine Erhöhung der Grundsteuer sei nicht erkräglich, wenigstens solange das Reichsmietengesetz die Mie⸗ niedrig halte. Redner verlangt größte Sparsamkett, keine 5 king neuer Beamtenstellen. Die Abfindung des Großherzogs ei in der sozialistischen Presse verhetzend mitgeteilt worden. Der Großherzog verlange kein Gold, sondern einen Naturalbesitz. Redner pricht sodann über außenpolitische Fragen.
worde!
Schupp
0 E 0 008. Heldentum den Brlldern im besetzten Gebiet und ver⸗ 150 ber 5.
Re den Ausbau der . Produktion sei notwer
b nach dem Gerichts verfahren am besten unerörtert. Eine unwidersprochene Rede zunn ersten Male der Abg. Ebner(). Redner gegen den Großherzog, der
den f Roth(Komm.), zwei Stenographen und sechs Hourmalisten. Der Redner sprach bie 2 Uhr. 5 2 erfolgte Vertagung bis Mittwoch, wo die Einzelberatung des beginnt.
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1 Kleine Nachrichten.
Frankfurt a. M., 27. April. Der 1. Mat. Wie wir hören, wollen die Buchdrucker und die sonstigen Angehß rigen des graphischen Gewerbes die diesjährige Maifeier durch eine 24stündige Arbeits⸗ außhe don Montag abend e Uhr bis Dienstag abend 6 Uhr begehen. Infolgedessen bälrften in diefer Zeit keine Zeitungen erschelnen. Frankfurt a. M., 27. Aprfl. Ein geheimnisvoller Vor⸗ gan 1 die Hilferufe einer Frau wurde dieser Tage die Polizei r nach Feldweg zwischen dem Affensteinerweg und der Mittel ⸗ straße alarmiert. Als sie dort eintraf und das Gelände durchsuchte, (fand ste einen schwarzen Damenhut, der Blutspuren aufwies, eine 1 und einen Damenschlüpfer. Ein Zeuge will gesehen haben, (daß ein fremder Mann an der fraglichen Stelle kurze Zeit spã ter den Boden sorgfältig abgesucht hat, sich aber beim Herannahen von landeren Personen auf einem Rade fluchtartig entfernte.
Frankfurt a. M., 27. April In den Main gesprungen. Am Mittwoch ließ sich ein bisher nicht ermittelten Mann von feinem 1Ijährigen Knaben auf den Main fahren. Inmitten des Stromes sprang der Fremde in das Wasser und ertrank. Der Knabe ruderte an das Ufer und, floh entsetzt. Auch seine Persön⸗ lichbeit konnte noch nicht festgestellt werden. Ktn 8 g rankfurt a. M. 27. April. Für 180 Millie nen M eee Der Gesamrbetrag dec bisher zur An⸗
zeige gekommenen Diebstähle auf dem Meßgelände, den angrengen⸗ den ßen und auf dem Hauptbahnhof während der Moßtage beträgt rund 180 Millionen Da aber noch fortgesetzt neue Anzeigen über Diebstäble, einlaufen wird der Vetrag zweifellos 200 Millionen überstelgen
Darmstadt, 27. April. Verfolgung der sozialdemo⸗ [kratischen Presse. Verboten wurde auf die Dauer von 8 Monaten die Mainzer Volkszeitung ohne Angabe von Gründen. „— Die Volkszeitung ist nunmehr zum siebenten Male seit Mitte Januar verboten!
Liebesdrama. Gestern nacht er⸗ seine Geliebte Elifabeth Die beiden Mannes
meinsam aus dem Leben. Dag Mädchen lag auf dem Feade, eines Grabens. Scheinbar war treten.
Granenvoller Tod bei der Arbeit. Ein[chreckliches Ende fand 385 in der Schumacherschen Fabrik in Bietigheim(Württemb.) angestellte 22jährige Haus Wagner, Nach Geschaftsschluß wolte de seine Maschime abstellen, bam dabei dae 7 7 5 ur 17 2 8 don diefe die Decke geschleuder worfen,
nee er u. 8 Betiebe und wurde bis zur
0 rs achen wührend seiner Abwesenheit Einbrecher den Gel. er Mengen Gold⸗, und Silbermünzen 1 er und cuisländischer Währung, sowie zahl reiche Schmuck sachen. Es ist verständlich, dtß der Mann eine Papiermillion für die
l ausgesetzt hat. Er hatte sich doch, weiß Gott, lange
Durch die
ig. Der Streit um den Großherzog
sfen, nein, aber in diesem Falle wird die Entschesdung doch schwer 15 wer und anständiger gehandelt hat; ste, 5 einem rbrecher„unrecht Gut“ raubten— oder er, der Front und Heimat bestahl und half, die Ausgebeuteten noch mehr aus zurauben. Räuberischer Ueberfall auf eine Siedlung. Das B. T. berichtet: Eine bewaffnete Räuberbande überfiel n. die Kolonie e Ste trieb 1 Kolonssten mit vor⸗ gehalten em ver e immer eines Wohnhauses zursanmmen und raubte denn alle Wertgegenstänge im Gesamtwert von über 80 Millionen Mack. Selbst die Trauringe wurden den Ueberfallenen von den Fingern gezogen. Ein Knecht wurde gezwungen, die Beute auf einem Wagen nach dem Bahnhof Oebisfelde zu fahren. Unterwegs
Ein ch 4 0 enn glück ereignet
n schweres Grubenun e sich dem Buhnschacht der Fürstenstemer Gruben bei e 4 der Eindämmung eines Grubenbrandes gearbeitet wurde. In der Nacht aum Montag traten plötzlich auf einer bisher gasfreien Sbrecke starke Brandgase auf. Zwecks Erteilung weiterer Weifungen wurde d Steiger Hoheisel beuuftragt, die Stärke der abziehenden Wetter fest⸗ zustellon. Hierbei blieb der Steiger nach 50 Meter Marsch be täubt liegen da er entgegen der ihm erteilten Weisung die Wetter⸗ strecke den Brandgasen entgegen befahren hatte. Bei dem Rettungs⸗ versuch wurden fünf Bergleute eebnfalls getötet.
Gegen den Schlachtviehwucher. Das Wuchergericht in Hanno ⸗ ver verurteilte einen Schlachter aus dem Kreise Rinteln wegen unbefugten Viehhandels und Preistreiberei zu Gelb⸗ und Neben⸗ strafen in Höhe von 1 200 000 Mark. Die Entscheidung ist deshalb von besonderer Babdeutung, weil das Wuchergericht, dem Gutachten mehrerer Sachverständiger folgend, in der Begründung des Urteils feststellte, daß bei den gegenwärtigen Verhältnissen eine ordnungs⸗ mäßige Marktlage für Nutz⸗ und Schlachtvieh nicht besteht. Es be⸗ stehe vielmehr eine Notmarktlage. Daher könne auch bei Innehaltung der Marktpreise Preistreiberei vorliegen. Die Händler, überhaupt die an dem Absatz des Viehes Beteiligten, a mur auf Grundlage der eigenen Gestehungskosten die Preise
en. Det internationale Mädchenhandel.
N Madch chung oder Gewalt in öffentliche Häuser 1999 55
1 1 werden, nicht gibt. Es ist nicht ein einziger Fall nachwei
gewesen.
Die Allgemeinheit ist jahrzehntelang von Privatvereinigungen in ungeheueclicher Weise getäuscht worden. Diese Veremigungen verfügen über große Geldmittel und erfreuen sich hoher Probektion, . sie das Bestreben haben, etwas zu tun. Auf don Kongressen
set Vereinigungen wurde immerfort von„geretteten Mäßdchen“
mit Ach und Krach vielleicht einmal eine Prostituierte, die auf dem i deren l 10 Dinge seit
des
vaucht sich nur an den nächsten Schutzmann zu wenden, umd sofort ist eine Lan er
Mädchen anständigen Familien verschwunden?— Sachver⸗⸗ ständiger Dr Kopp: Das sind alles Enten Wir werden auch noch Mädchenhändlern und der Ver⸗
ppuma von Mädchen hören aber diese Legenden sind wicht aus der Welt zu schafsen Wenn ein Mädchen auf unerklärliche Weise
Ich r. mehreren Jahren gefordert, daß man sich auf den Schutz Minderjähriger beschränken solle, aber im Ministe cium hat man keine Zeit, sich mit solchen Heinen Dingen zu beschäfbigen..
Es handelt sich in dem Prozeß um einen Holländer Zwaan, der ein schönes Berliner Mädchen kennen gelernt, mit nach Amsterdam genommen und dort geheiratet hat. Zwaan, der sich in Berlin als reicher Mann aufspielte in Wirklichkeit aber nichts besaß und ein mehrsach vorbestrafter Mensch ist, hat dann seine Frau miß⸗ handelt und veranlaßt. Ibn und sich durch Verbehr mit reichen Männern zu ernähren. Das Paar ist dann wieder nach Berlin zu⸗ rlckgekehrt und jetzt hat die Frau Anzeige erstattet.
Eine junge„Braut“.
Vorgesorgt hat eine Bauersfrau, die in Radolfzell für ihre Tochter eine Brautaussbattung beschaffen wollte. Als die Frau und der Kaufmann nicht ganz einig werden wollten, gab der Kauf⸗ mann den Rat, die Braut selber zu hören. Das hätte nun keinen Wert gehabt, denn die Frau erklärte, die„Braut“ sei erst z wei Jahre alt.
Eine gräßliche Bluttat.
Weil er sich bei einer vermögensrechtlichen Auseinandersetzung benachteiligt glaubte überfiel der etwas beschränkte. in den 30er Jahren stehende ledige Ackerer Wannemacher in Lautercken in der Nacht zum Donnerstag im Schlafe seine Eltern. Der Unhold schlitzte seiner Mutter den Leih auf und verletzte seinen Vater mit Messersüchen in den Hals lebensgefährlich. Die Mutter ist als Opfer ihres Sohnes gestorben. Der Täter wurde in die Heil⸗ anstalt nach Klingenmünster gebracht.
Arbeitsrecht, Gewerkscha tliches, Arbeiterbewegung. Der Streik im Saarrevier.
Der Bergarbeiterstreik im Saargebiet geht jetzt in die 11. Woche. Die Vorgänge im Ruhrgebiet nehmen in so hohem Grade unser Interesse in Anspruch, daß diesem heldenmültigen, muster⸗ haften Kampfe in der Südwestecke Deutschlands weniger Beachtung geschenkt wird, als es sonst der Fall sein würde. 72 000 Bergleute mit einer Viertelmillion Angehörigen stehen im Lohnkampfe. Außerdem sind durch den Streik noch viele andere Arbeiter in Mit⸗ leidenschaft gezogen. Alle Manöver der Grubenverwaltung, alle Drohungen und alle Verleitungen zum Streikbruch blieben bisher wirkungslos. Auch der Einzug des französtschen Militärs, das aus Langeweile einzelne Streikende schikaniert, konnte die Saar⸗ berglente in ihrer Entschlossenheit nicht beirren.
Die Bergverwaltung glaubt noch immer ohne Verhandlungen mit den Organisationen der Streikenden, ohne Zugeständnisse an die Lohnforderungen der Bergarbeiter den Streik unterdrücken,
einen großen Teil der Streikenden maßregeln zu können, insbe⸗ sondere die Führer, um dann die Bergarbeiter um so gefügiger zu
machen und sie rücksichtsloser auszubeuten als vordem. Sie hat in Becker und Krämer zwei Werkzeuge gefunden, die durch Gründung einer gelben Organisation bemüht sind, die Reihen der Streikenden zu verwirren und zu erschlttern. Fehlt es auch an Mitgliedern, an Geld fehlt es ihnen nicht. Die Bergverwaltung
mug ist am 1. April 1923 in Kraft getreten.
ent es freigledia zur Verfügung zu masferhafter Herstellung ven lugblättern, die per Auw verbreitet werden.
Die vier betefligten Organlsationen, der Verband ber Berg⸗ arbeiter Deutschlands, der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter Deutschlands, der Deutsche Metallarbetterverband und der christliche Metallarbeiterverband im Saargebiet wenden sich deshalb in einem Aufruf an die Belegschaften, um die Verräter an den Pranger zu stellen und vor ihrem Treiben zu warnen. Die Organisa vertreten nach wie vor den Standpunkt: Erst Verhandlungen Zugeständnisse, Erfüllung der bescheidenen und b gten 5 derungen der Bergarbeiter, dann erst gemelnsame ö der Arbeit.
Erhöhung der Leistungen in der Unfallversicherung. 6
In der dritten Verordnung über Erhöhung von Zulagen und Geldbeträgen in der Unfallversicherung vom 28. März 1920 wird mächst der Jahresarbeitsverdienst, der bei der Berechnung ber
tenzulagen angenommen wird, heraufgesetzt. Nach den Bestimmungen dieser Verordnung muß bei Berechnung der
erhöhten Verletzenrente für einen Verletzten, dessen Rente ober mehrere zusammen Dreiundreißig und ein Drittel Prozent und dessen ursprüngliche Rente nach dem darrchschn itil ichen 1 arbeitsverdienst eines gewerblichen Arbeiters festgesetzt wo ö als Jahresarbeitsverdienst der Betrag von 787 500 Mk. 5 gelegt werden. Für Verletzte, deren ursprüngliche Mente nach dem durchschnittlichen Jahresarbeitsverdienst eines männlichen lanbd⸗ wirtschaftlichen Arbeiters festgesetzt wurde, gilt als Jahresarbelts⸗ verdienst zur Berechnung der Zulage der Betrag von 867 000 Mk. und für solche, deren ursprüngliche Rente nach dem N lichen Jahresarbeitsverdienst eines weiblichen la.
Arbeiters festgesetzt wurde, der Betrag von 302 400 Mk.
Bei Verletzten, deren Rente oder mehrere zusammen 50 Pro⸗ zent der Voll rente und mehr betragen, und bei Hinterbliebenen erfolgt die Berechnung der Zulage wieder nach einem · Jahresarbeitsverdienst, und zwar bei Verletzten, die ihre 4 liche Rente nach dem durchschnittlichen ahresarbeitsverdien eines gewerblichen Arbeiters fesge setzt bekommen haben, dem
genommenen Jahresarbeitsverdienste von 2 010 000 Mk., eines männlichen landwirtschaftlichen Arbeiters von 882 000 Mk.
Beispiel: Ein Unfallversetzter, dessen Rente na 2 dupchschnitil ichen Jahresarbeitsverbienste 2 Arbei ers estgesetzt wurde, bezieht eine Rente von 60 der Voll rente, te jährlich 12 000 Mk. oder monatlich 1000 Mark ohne die* 7 beträgt, so müssen ihm jetzt die Be neu festgesetzt Berechnung nach der
der Be neuen rorbmung wird also der Jahre tsverdzenst, der nicht gedrittelt werden darf, 667 Pro⸗ zent von 2 016 000 Mart= 1344 000 Mark betragen. Da en
Summe wiirde also die ursprünglich festgesetzte Rente von 1000 i übrigen 73 607 Mk. die Zulage sein. Drittelungs⸗
Be vechnung bie sich nach dem 31. März 1929 ereignet haben der Entgelt bis zu 2 400 000 Mark voll und erst der biese Summe t ts ver⸗
be, die
vor dem Inkrafttreten trag des Mu deststerbegeldes, das ffir tödlich Verunglückte gezahlt werden— ist von 30 000 auf 200 000 Mark erhöht worden. Durch 8 2 des G setzes wird die Jahreseinkommensgrenze, von der die Versicherungs⸗ pflicht und Versiche rumgsberechtigung der Betriebs beamten 15 ab⸗ hängig ist, von 1 200 000 auf 8 400 000 Mark erhöht. Die*
7 Wirtschaft, Handel, Soziales.
Freigabe der Kartoffelausfuhr?
fuh kartoffern durchzusetzen. Hier winkt dank der reichen Ernte des
Vorjahres den Landwirten jetzt noch ein reicher Gewinn. Die. gabe der Spelsekartoffeln zur Ausfuhr würde eim starkes 1 ziehen. Die Kartoffel ist heute das wichtiaste Nahrungsmittel 85 Volksschichten, die insofern durch die Genehmigung einer Aus fuhr größeres lend gedrängt wlürden. Wir verlangen deshalb dom Reichsernährungsminksterkun, das sich unter seiner neuen Leitung zwar bisher als Reichs instanz für landwirtschaftliche Gewinne ge⸗ 1 es den neuesten Wunsch der Agrarder mit Enischieben⸗ e
Lokale Parteinachrichten.
Zur Beachtung für die Ortsvereine im Kreise Gießen.
Aus Anlaß dessen, daß in verschtedenen Ortsvereinen lber die Unterbezirkseinteilung und die Zugehörigkeit zu den Unter⸗ bezirken Unklarheit besteht, bringen wir die Einteilung der Unter⸗ bezirke hiermit zum Abdruck. Wir empfehlen den Ort die Aufstellung auszuschneiden und aufzubewahren. 1. Bezirk[Gießen): Wieseck, Heuchelheim, Klein⸗Linden und
Beuern, Trohe,
Annerod.
2. Bezirk(Großen⸗Buseck): Altenbuseck,
Bers rob, Winnerod, Reiskirchen, Lindenstruth, 2 felden, Harbach und Oppernrod. 5
8. Bezirk(Großen⸗Linden): Leihgestern, Allendorf a. b. Lahn. Lang⸗Göns, Holzheim, Grüningen, Watzenborn⸗Steinbetg, Haufen und Garbenteich.
4. Bezirk(Lich): Albach, Steinbach, Birklar, Mu Ettinghausen, Nieder⸗Bessingen, Ober⸗Bessingen, 1 Gbe rstardt, Ober⸗Hörgern und Dorf⸗Güll.
5. Bezirk(Hungen: Langsdorf, Bettenhausen. Bellersheim, Ob⸗ bornhofen, Trals⸗Horloff, Utphe, Steinheim, Rodheim, Langd, Villingen, Nonnen rod, Röthges, Inheiden und Rabertsha⸗
6. Bezirk(Grünberg): Queckborn, Lauter, Weikartshain, 5
rod, Saasen, Lumda, Stockhausen, Stangenrod, Belte
Reinhardshain und Lehnheim.
7. Bezirk(Londorf): Kesselbach, Allendorf a. d. Lumda hausen ee sboir, Geilshausen, Allertshausen,— und Climbach.
8. Bezirk(Staufenberg) Treis a. d. Lunda, Mainzlar, Daub ringen. Ruttershausen und Lollar. 4
An die Ortsvereine im 60. Agitationsbezirk. 1
Werte Genossen! Das Geschäftsfahr für die Partei hat mit dem 31. März feinen Abschluß gefunden. Um nun den Geschäfts⸗ bericht und Jahresabschluß fertig stellen zu können, werden die Ortsvereine, die noch mit der Quartalsabrechnung im Rlückstande sind, dringend aufgefordert dieselbe sofort einzusenden. Ebenso ist der zugesandte Fragebogen an den Unterzeichneten mit ei n. Weiter bringen wir den Ortsvereinen zur Kenntnis, die ordentliche Agitationsbezirkskonferenz am 10. Juni sta 8 Alles Nähere wird noch bekannt gegeben.
Mit Parteigruß! J. A.: H. Däuser
Dollarstand unverändert: 29 000 Mark.


