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„Nein, das hat er nicht getan. Er erschrak erst und sagte dann:»Dem hat der Teufel geholfen!« »Nein,« sagte ich,»der Teufel wollte ihn verderben, Gott aber hat ihn behütet!« Mit diesem Bekenntnis trat ich aus der Lüge, meine Schuld stand seitdem wie ein schwarzes Gebirge vor meiner Seele, und
ich hätte es Ihnen tausendmal schon gern bekannt,
wenn nicht meine Kinder mich zurückgehalten hätten, denn für mich fand ich— o große Barmherzigkeit!— schon vor einiger Zeit Ruhe und Vergebung.“ Nun kniete der Prediger am Bett des Sterben⸗ den nieder, dankte und lobte Gott, der ihn damals behütet und diese Seele errettet hatte. Hübner. 2 2 Zachäus und Zesus. (Luk. 19, 110.)
Diese Geschichte erzählt uns von einem merk— würdigen Manne. Seinem Beruf nach war er Zoll— beamter. Er hat aber sein Amt nicht redlich ver— waltet, sondern durch übermäßige Zollforderungen sich bereichert. Denn es wird von ihm gesagt, daß er reich war, und er selbst bekennt, daß er betrogen habe.
Offenbar fühlte er sich bei seinem betrügerischen Reichtum nicht wohl. Die Gewissensunruhe plagte ihn. Alle Güter und Genüsse dieser Welt konnten
ihn nicht hinwegtäuschen über die Unruhe seiner Seele,
über das Unbefriedigtsein in seinem Herzen.
Nun hörte dieser Mann, daß der weithin berühmt gewordene Nazarener Jesus in die Gegend seines Wohnortes komme. Der Ruf dieses Wundertäters und Lehrers war auch schon an sein Ohr gedrungen. Ja, es schien, daß auch sein Herz einen Eindruck davon bekommen hatte, daß dieser Jesus ihm vielleicht helfen, ihm das geben könne, was ihm innerlich fehlte. Die Gnade Gottes arbeitete an seinem Herzen.
Zachäus widerstrebte diesem Zug der Gnade nicht. Er war dem Trieb des Geistes gehorsam und richtete sein ganzes Trachten darauf, Jesum zu sehen und zu hören. Er lief allen anderen voraus an den Ort, wo Jesus vorbeikommen sollte. Da er klein von Person war und ihm deshalb leicht der Ausblick genommen werden konnte, so stieg er auf einen Baum an der Straße. Mochte ihm dies auch den Spott der Leute eintragen, so scheute er dies nicht, wenn er nur Jesum sehen konnte.
Und sein Verlangen wurde über Erwarten gestillt. Er durfte Jesum nicht nur vorübergehen sehen; nein, dieser wunderdare Mann stand still bei dem Baum, auf dem er saß. Er redete ihn persönlich an, ja, Er lud Sich bei ihm zu Gaste ein. Welch über⸗ wältigendes Gefühl mag das Herz des Zachäus er⸗ griffen haben! Jesus schien ja gerade für ihn und nur für ihn gekommen zu sein. Mit ihm ging Er ins Haus. Ihm lieh Er Sein Ohr und Herz. Jetzt konnte er sein Herz ausschütten, seine Schuld
bekennen, sein Verlangen kundtun. Entschieden wollte
er sich abwenden von der bisherigen Laufbahn des Be⸗
trügers.„Wo ich jemand betrogen habe, da gebe ich
es vierfältig wieder.“ Das war sein ernstes Gelübde. Und der HErr Jesus, der Herzenskündiger, sah die aufrichtige Buße und Umkehr dieses Zöllners. Er freute sich über die Erneuerung dieses Sünders. So konnte der Schluß der Geschichte lauten:„Heute ist diesem Hause Heil widerfahren!“ Heil, Heilung, Vergebung, Ruhe und Frieden fand Zachäus durch die Begegnung mit Jesu. Jetzt war die Unruhe weggenommen, die leere Stelle in seinem Herzen ausgefüllt. Als ein neuer, glückseliger Mensch ging er nun seinen Weg in der Nachfolge Jesu. Möchtest du, lieber Leser, nicht auch eine solche Begegnung mit Jesu haben? Empfindest du nicht
auch die Unruhe des Gewissens, die Leere des Herzens?
Föühlst du nicht den Zug des Vaters zum Sohne,
nämlich des himmlischen Vaters zu Seinem Sohne Jesu Christo? Willst du dich nicht auch aufmachen, um irgendwie dem HErrn Jesu zu begegnen, mit Ihm in Gemeinschaft zu kommen, Ihm dein Herz auszuschütten, deine Schuld zu bekennen und Ihn um Gnade und Frieden zu bitten? Möchte bald der Tag und die Stunde kommen, da es auch bei dir heißen darf:„Heute ist diesem Hause Heil widerfahren!“ K . Die Wibel.
Eine Gesellschaft von Herren aus den höheren Ständen pflegte zu bestimmten Zeiten in der Absicht zusammen zu kommen, die Religion zu verspotten und einander in ihrem Unglauben zu befestigen. Endlich faßten sie den Entschluß, die Bibel zu ver⸗ brennen, um ein Buch los zu werden, daß ihrem Gewissen so lästig war. Der bestimmte Tag kam. Man zündete ein großes Feuer an, legte eine Bibel auf den Tisch, und der dampfende Punschnapf kündigte einen fröhlichen Beschluß der Zeremonie an. Zur Ausführung wurde ein junger Mann aus vornehmer Familie ausersehen. Er übernahm das Werk. Nach⸗ dem er sich mit einigen Gläsern Punsch Mut gemacht hatte, trat er unter dem Beifallsruf seiner lustigen Gefährten zum Tische, nahm die Bibel und tat einige entschlossene Schritte auf das Feuer zu. Aber plötzlich ergriff ihn ein Zittern am ganzen Leibe, Todesblässe bedeckte sein Angesicht, und er schien Krämpfe zu be⸗ kommen. Er kehrte zum Tische zurück, legte die Bibel nieder und sagte mit einer starken Beteurung: „Wir wollen dieses Buch nicht eher verbrennen,
als bis wir ein besseres haben.“ Bald darauf
wurde dieser junge Mann krank, bat sich den Zuspruch
eines evangelischen Predigers aus, dem er obige Ge⸗
schichte reumütig erzählte, und starb als ein Christ
im vollen Vertrauen auf das Verdienst seines Er—
lösers.(Baseler Sammlung 1800.) 2
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