Ausgabe 
20.6.1920
 
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eindringlich! Wir lesen im Buche Hiob, Kap. 33,

V. 14 18:Denn in einer Weise redet Gott und aber in einer anderen, nur achtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Leute und schreckt sie und züchtigt sie, daß Er den Menschen von seinem Vor⸗ nehmen wende und behüte ihn vor Hoffart und ver⸗ schone seiner Seele vor dem Verderben und seines Lebens, daß es nicht ins Schwert falle. H. W.

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Saulus und Ananias in Damaskus.

Als Saulus seine schrecklichen Verfolgungen der Jünger Jesu in Juda ausgeübt hatte, da ging er zu dem Hohenpriester und bat ihn um Vollmachten, auch in Damaskus sein Werk ausführen zu dürfen.

Wir lesen in Apg. 9, 1 von ihm:Er schnaubte mit Drohen und Morden wider die Jünger des HErrn. Aber vor Damaskus trat ein besonderes Ereignis ein.

Es war Mittag, aber plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel, heller denn der Sonne Glanz, ein Licht, so blendend, daß er zu Boden stürzte. Und wie er dalag, hörte er die Worte: Saul, Saul, was verfolgst du Mich? Zitternd fragte er:HErr, wer bist Du? Er erkundigte sich nicht nach der Bedeutung der Erscheinung, sondern er fragte:Wer bist Du? Er war sofort über⸗ zeugt, er mußte sich beugen. Und es war so, denn Der, welcher mit ihm redete, war Jesus, der ewige Gottes. und Menschensohn.Ich bin Jesus, den du verfolgst, Jesus, der von den Menschen ver⸗ worfene, aber von Gott verherrlichte Erlöser.

Die äußere Wirkung dieser Erscheinung auf Saulus war die, daß er für einige Zeit blind war. Er bezeugte später in seiner Verantwortung zu Jeru⸗ salem:Ich konnte vor der Herrlichkeit jenes Lichtes nicht sehen.

Drei Tage lang und trank er nicht. Welche bedeutungsvollen Tage waren das für Saulus! Das Licht der Herrlichkeit Jesu war ihm erschienen und hatte ihn sich selbst, sein vergangenes Leben, seine Feindschaft gegen Gott und seine Auflehnung wider die Jünger und somit wider Jesum selbst erkennen lassen. Ach, er hatte den Sohn Gottes, ja, Gott selbst in seinem törichten Eifer verfolgt. Und was wurde ihm dafür? Empfing er die gerechte Strafe für seine Taten? Nein. Anstatt ihn zu verdammen, macht Jesus sich ihm offenbar als das Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt hinwegnimmt.

An diesem Tage gab es eine völlige Veränderung in den Gedanken und im Leben dieses Mannes.

Alles Irdische, was für ihn bis dahin wertvoll gewesen war, verlor seinen Reiz. Für ihn gab es nur noch eins: Christum zu gewinnen und in Ihm erfunden zu werden

mit viel irdischen Gütern.

In Damaskus wohnte ein Jünger mit Namen Ananias. Diesen forderte der HErr in einem Ge⸗ sicht auf, den Saulus von Tarsus in der geraden Straße aufzusuchen, denner betet. Obwohl wir annehmen dürfen, daß Saulus schon viele Gebete in seinem Leben hergesagt hatte, so war doch nie vom Himmel her von ihm gesagt worden:Er betet. Erst jetzt vermochte er in Wahrheitzu beten. Was können heute alle Gebete nützen, wenn der Beter sich nicht erkannt hat in seiner Sündhaftigkeit vor Gott und sich nicht vor dem Heiligen beugt? Das erste, gottwohlgefällige Gebet eines Sünders lautet:O Gott, sei mir Sünder gnädig! oder: O HeErr, erbarme Dich meiner!

Ananias erschrak zuerst über den Auftrag des HErrn. War dieser Mann nicht zu dem Zweck nach Damaskus gekommen, um die Jünger zu töten? Doch der HErr tat dem Ananias kund, was Er für Gedanken über diesen Saulus hatte; er solle Seinen Namen verkündigen sowohl vor Nationen als Königen und vor den Kindern Israel. Jetzt weigerte Ananias sich nicht länger. Er machte sich auf den Weg, in der Gewißheit, daß der HErr ihn gesandt. Er legte Saulus die Hände auf, und diesem fiel es wie Schuppen von den Augen. Aus dem Lästerer und Schmäher und Verfolger wurde ein treuer Zeuge Jesu, der von nun an in seinem ganzen Leben nichts anderes zu rühmen wußte als die Gnade Gottes, die sich in der Dahingabe des HErrn Jesu für die Sünden der Welt kundgetan hat.

Kennst auch du, teurer Leser, diese Gnade?

O. D. * Vom Segen.

Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein. 1 Mose 12, 2.

Es ist eine wunderbare Sache um den Segen von oben. Mancher meint, mit seiner Kraft und seinem Arm alles ausrichten zu können und des Segens Gottes nicht zu bedürfen. Aber immer wieder zeigt es sich, wenn auch erst nach Jahren, daß das Sprichwort wahr ist:An Gottes Segen ist alles gelegen.

Worin besteht eigentlich der Segen Gottes? Es ist eine geheimnisvolle Gabe, die von oben ge⸗ geben wird. Es ist etwas, was man nicht erzwingen, erwerben oder verdienen kann. Es ist ein Geschenk. Und doch kommt es auf unsere Herzensstellung und Lebensführung an, ob Segen oder Fluch über uns kommt.

Abraham, zu dem Gott das obenstehende Wort sprach, war wegen seines Glaubens und Gehorsams gegen Gott ein so gesegneter Mann, daß selbst die ihm fremden Kanaaniter sagten:Du bist ein Fürst Gottes unter uns. Gott segnete ihn im äußeren Er segnete ihn aber auch

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