Ausgabe 
15.2.1920
 
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4 Der fteigt von seinem Tiere

gbd Frieden. Freud' und Leben

Nufwärts!

Gemeinschaftsblatt für Bellen

Erscheint alle vierzehn Tage.

Redakteur: Prediger O. Dreibholz, Bad Blankenburg.

Verlag der Verschiedene Mitarbeiter. Buchhandlung der Pilgermission Gießen. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.

Ar. 7/8.

Sonntag, den 15. und 22. Februar 1920.

13. Jahrg.

öIch ging an dir vorüber und sah dich in deinem Blute liegen und sprach zu dir, da du in deinem Blute lagst:

Du sollst leben!

Hes. 16, 6.

Anter die Mörder gefallen.

Ein Mensch liegt halberschlagen Am Weg in seinem Blut;

In seinen schweren Wunden Brennt heißer Schmerzen Glut Er wimmert nur noch leise 5 seiner großen Not;

aht ihm nicht bald ein Retter Dann faßt ihn rauh der Tod

Ein Priester ritt vorüber

Vorbei ging ein Levit;

28 hat sie nicht gekümmert Was dort ihr Nächster litt 118 naht ein Samariter

kit priesterlichem Sinn,

And neigt sich zu ihm hin.

g E wäscht ihm zart die Wunden. Bießt Mein und Ol darein, Zerscheucht mit Trank und Speile des Hungers Qual und Pein Run bringt er in die Herberg

n armen, schwachen Mann Und zahlt für treue Pflege dem Wirt zwei Groschen an

Hleich jenem Samariter 2 einst durchs jüd'sche Land r Sohn des Allerhöchsten

die Jahmen und die Blinden

Wer Mir sich anvertrauet, dar Er erquickt, geheilt

Der wird von Sünden rein, Der wird auf Erden selig

Und als Er fuhr gen Himmel Da sprach Sein holder Mund Geht hin, ihr Meine Zeugen Lom Vater ausgesandt. Macht Meinen Namen kund.

Ihr, Menschen, laßt

euch lieben

Von diesem milden HErrn;

Er lockt und ruft so freundlich

O glaubt's, Er hilft

euch gern

Er sieht in ihrem Blute

Hinsterben eine Welt

Und neigt sich voll Erbarmen

A Sünder ausgeteilt. Und reich im Himmel sein. Herab zum Erdenzelt. eie!!r.r.r!.r.

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B. R

Swei Erlebnisse.

einen Arzt, sondern einen Seelsorger haben, der meine Seele rettet. Sehen Sie, ich bin ein Judas;

Eine Dame wurde von ihren Angehörigen in ich habe meine Seele verkauft und umgebracht.

ane Anstalt für Nervenleidende gebracht, weil man

Als ich ein Kind von sechzehn Jahren war,

e für irrsinnig hielt. Hier lag sie jahrelang auf wußte ich ganz bestimmt, daß ich mich bekehren sollte, em Bette, ohne auch nur einen Augenblick Ruhe und ich fragte meinen Vater:»Vater, ist es wahr,

zu haben weder für ihre Seele noch für ihren Leib. was in der Bibel stebt?

Mein Vater antwortete:

Fiuen Tages sagte sie zu ber pflegenden Kranken. ⸗Kind, laß dieses Buch beiseite; es macht die Leute

wester:Ich bin nicht irrsinnig; ich sollte nicht nur verrückt, e und ich habe ihm gefolgt. Sehen Sie,