nicht
einem ürdest
bieten st du hmen
t, Er kamen kannst
eweis, r hat dann „daß hehen aucht. bie Er Voll, keine und sein. Rom Israel
fehlt, ch— macht
achen, deinen
Miß. hr in chade, n ist. anken. bung, deinen
Bottes eweis efehlt t und
Du ein 5 Er das Dann „ das sagt
recht Gott und Ihm „ ein
Leben der Gemeinschaft mit Gott durch Christum, unsern Heiland.
Willst du das kennen lernen? Dann komme in Buße und Glauben zum HErrn. Und du wirst es auch erfahren:„Wer den Namen des HErrn an⸗ rufen wird, der soll errettet werden!“ Und wieder⸗ um:„Der Name des HErrn ist ein festes Schloß; der Gerechte läuft dahin und wird beschirmt.“
8
Der Seemann.
Wir hatten, so erzählt B. B., im Seemannsheim eine Weihnachtsbescherung für unsere Seeleute hier in H. Von allen Seiten waren Gaben dazu gespendet worden. Da gab's alle möglichen warmen Sachen, wie sie eben die Seeleute brauchen: Jacken, Strümpfe, Hals⸗ tücher u. dgl. Unter ihnen war auch ein Seemann von etwa dreißig Jahren, der ungewöhnlich roh und wild zu sein schien. In mehr als fünfzehn Jahren war er mit fremden Schiffen gefahren auf langen Reisen und hatte in der Zeit, wo er am Lande war, jedesmal so lange in den Wirtshäusern gehaust, als Geld und Gut vorhanden waren.
Jetzt war er gerade von Singapore angekommen, kam an unserem Hause vorbei und hörte von dem Gratis- Weihnachtsfest. Er meinte, er könne ja ebensogut einmal hineinschlendern, da er doch nichts Besseres zu tun habe. Er war so roh und verhärtet, daß weder eine allgemeine Freundlichkeit noch Gottes Wort irgendeinen Eindruck auf ihn machten Als er eine große, gestrickte Jacke bekam, sagte er roh und gleichgültig zu seinem Kameraden:„Vor drei Tagen, im Kanal, wäre das Dings ja ganz schön gewesen, aber nun ist die nicht viel wert!“ Es war jedoch ein Brief an der Jacke befestigt, den er öffnete, um ihn zu lesen. Ich beachtete ihn gar nicht weiter, bis plötzlich ein wilder Schrei an mein Ohr drang und meine Aufmerksamkeit auf den Mann lenkte. Er hatte sich gegen die Wand gelehnt wie ein Kranker und stöhnte lange, ohne ein Wort sprechen zu können. Endlich löste sich seine Zunge, jedoch nur, um mit einer wunderbar selbstanklagenden Stimme zu rufen.„Mutter! Mutter! Mutter!“— nichts weiter.
Die eigne Mutter hatte diese Jacke zur Ver⸗ teilung an die Seeleute geschenkt, ohne zu ahnen, daß Gott es so führen würde, daß ihr Sohn der Empfänger sein würde. Der angesteckte Brief lautete wie folgt:„Lieber Seemann, ich kenne dich nicht,
aber ich habe einen Sohn auf dem Meer, habe aber
lange nichts von ihm gehört. Es würde mich schwer beugen, wenn er sein Grab auf dem Meeresboden gefunden hätte; es hat mich aber noch tiefer gedrückt, daß er in fünfzehn langen Jahren für mich lebend tot gewesen ist. Er hat das Herz seiner Mutter gebrochen, er hat ihre Augen verdunkelt. Ich be⸗ schwöre dich, wenn du eine Mutter hast, dann füge
ihr nicht einen solchen Schmerz zu wie diesen! Es ist die beste Linderung meines Herzens, jede Weih⸗ nachten anderen Seeleuten in der Ferne Grüße und Gaben zu schicken in der Hoffnung, daß vielleicht dadurch irgendeiner Mutter erspart bleiben möchte, denselben bittern Kelch zu leeren, wie ich es mußte Anna Ribe.“
Der armen Mutter Brief und Gabe hatte Gott in die Hände ihres eignen verlornen Sohnes ge⸗ führt! Fast die ganze Nacht hörte man den jungen Seemann weinen und schluchzen und„Mutter!— Mutter!“ rufen; sogar im Schlaf rief er es, als er endlich gegen Morgen einschlief.— Es wurde der Mutter vorsichtig mitgeteilt, daß ihr Sohn mit dem nächsten Dampfschiff selbst nach Hause kommen werde. Was mag das für ein Wiedersehen gewesen sein in dem einsamen Witwenstübchen!
Aus dieser Geschichte sehen wir wieder, wie un.
die allen Verlornen und Verirrten nachgeht.
Auch dich, teurer Leser, sucht Er. Ob du in groben Sünden gelebt, dein Vaterhaus verlassen hast wie unser Seemann, oder ob du als ehrbarer Mann, als tugendsame Frau, als unbescholtener Jüngling, als sitienreine Jungfrau bisher vor den Menschen gegolten hast, ach, ach, vor Gottes klarsehendem Auge bist du ein Sünder, eine Sünderin. Prüfe einmal deine Gedanken, deine Worte und deine Werke vor Ihm. Wenn du das tust, dann kannst du nur noch ausrufen:„Gott, sei mir Sünder gnädig!“
Bist du zu diesem Ruf aus der Tiefe deines Herzens gekommen, dann höre die göttliche Gnaden⸗ botschaft: Gott hat Seinen geliebten Sohn dahin gegeben, hat die Strafe für unsere Sünden auf Ihn gelegt. Jesus Christus ist als das Opferlamm für uns am Kreuz gestorben. Das Werk der Erlösung ist vollbracht. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HErr warf unsere Sünden auf Ihn. Wenn alle in der Irre gingen, so mußte auch das Opfer für aller Ungerechtigkeit ausreichend und vollgültig sein in seinem Werte. Und nun werden alle von Jesu geladen, zu Ihm zu kommen; alle dürfen kommen, alle dürfen nehmen, ganz frei und ganz umsonst, Gnade und Vergebung der Sünden. Herrliche Worte für die Kostbarkeit des Evangeliums, für die Er⸗ lösung, die der Gläubige in Christo, dem Erretter, findet! Er besitzt Frieden mit Gott und ewiges Leben. Teure Seele, bist du gekommen, und hast du jetzt Frieden mit Gott durch unsern 8 Jesum?
.
8
Ein mutiges Zeugnis.
Folgender Vorfall, der sich in einer der ele gantesten Familien Londons zugetragen hat, zeigt, wie ein unerschrockenes Zeugnis vom HeErrn eine wunderbare Wirkung haben kann. Die jüngste Tochter
endlich groß Gottes Gnade und Barmherzigkeit ist,
7


