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Die Japanerin.
Eines Tages kam eine junge Japanerin in ihrer Lektüre an das Wort„Schöpfer“. Sie kannte die Bedeutung nicht. Im Wörterbuch fand sie die Er⸗ klärung:„Schöpfer: einer, der etwas ins Dasein ruft.“ Dadurch wurde sie aber nicht klüger. Nun schlug sie in einem großen Wörterbuch nach und fand: „Schöpfer: einer, der etwas ins Dasein ruft, ein Name, der Gott beigelegt wird, welcher alle Dinge gemacht hat.“ Diese Erklärung versetzte sie in die größte Aufregung, denn nie hatte sie von einem solchen Gott gehört. Der Gedanke an den Gott, der alles gemacht haben soll, beschäftigte sie Tag und Nacht. Sie sah am Abend die hellglänzenden Sterne an und sagte sich:„Dieser Gott muß alle diese vielen Lichter geschaffen haben.“ Die Sonne, ja sogar die Bäume schienen ihr zuzurufen:„Gott hat uns gemacht!“ Sie ging in den Tempel, betrachtete das Bild Buddhas und sprach bei sich selbst:„Du warst es nicht, Buddha, denn ich habe noch nie gehört, daß du irgend etwas geschaffen habest!“
Doch das junge Mädchen sollte bald das Rechte finden. Als sie nach Tokio kam, sagte eine alte, in demselben Hause wohnende Frau zu ihr:„Taschi, ich gehe in eine Versammlung; willst du auch mitkommen?“
„Was ist das für eine Versammlung?“
„Das ist eine Versammlung, in welcher man über Gott sprechen und hören kann.“
„Ach nein,“ sagte Taschi,„ich wünsche von keinem eurer Götter zu hören. Ich habe meinen eignen Gott, wenn ich nur wüßte, wo Er ist.“
Endlich eutschloß sie sich, doch mitzugehen. Der Missionar öffnete die Bibel und las:„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Taschi war aufs äußerste erregt.„Ei,“ sagte sie,„dies ist ja der Gott, den ich suche.“ Sie wurde so unruhig, daß sie kaum sitzen konnte. Als die Versammlung ge⸗ schlossen war, eilte sie zum Missionar und fragte: „Sagen Sie mir, wo ist dieser Gott, der Himmel
und Erde geschaffen hat?“ Der Missionar war gern bereit, sie zu unterweisen, und ihre Wißbegierde wurde dadurch gestillt. Sie kam auch zur nächsten Ver⸗ sammlung und hörte das große Wort:„Also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingebornen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
Wiederum tat sich durch dieses Wort eine neue Welt für Taschi auf. Ein Gott der Liebe! Das war etwas Unerhörtes für sie. Ihre Götter waren Götter des Hasses; aber dieser Gott gab selbst Seinen Sohn dahin. Welche Liebe! Bald kam Taschi zur Erkenntnis der Wahrheit. Weil sie suchte, fand sie auch. Sie ist jetzt eine Lehrerin, die anderen zu: Erkenntnis des Heils verhilft.
2.
Eine Entdeckung.
Ein Mann bekam den Auftrag, mehrere Testa⸗ mente und Erbschaftsdokumente genau durchzulesen. Seine Aufgabe schien ihm äußerst langweilig; er konnte nur mit Mühe seine Gedanken auf dem Punkte zusammenhalten. Da plötzlich nach mehreren Tagen wurde die Sache anders. Er fand nämlich zu seiner größten Überraschung seinen eignen Namen in einem der Testamente. Nun war plötzlich alle Gleichgültigkeit geschwunden. Nicht einen Satz las er unaufmerksam. Die Entdeckung, daß er selbst der Erbe eines großen Vermögens war, veränderte seine Ansicht über die Langweiligkeit dieser Urkunde voll kommen, nun las er mit gespannter Aufmerksamkeit.
Wenn wir uns der Tatsache bewußt werden, daß wir selbst Erben all der Gnade und Herrlichkeit sind, die in Christo erschienen ist, und schon jetzt die Fülle Seiner Gnade ererben können, dann wird die Bibel uns ein neues Buch. Wir lesen sie mit freudigstem Interesse. Wir möchten keine der Verheißungen übersehen, die unsere Erbschaft umfaßt.
Vversammlun
Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14 Jeden Sonntag 1½ Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenverein; 3½ Uhr Versammlung; 4½ Uhr Christlicher Verein junger Männer; jeden Mittwoch 8 ¼ Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 8¼ Uhr Gebetsstunde.
Bezirk Bellnhausen. Jeben Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhansen.
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Bezirk Friedberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24. Jeden Sonntag vorm. 11 Uhr Sonntagsschule; nachm. 4 Uhr Unter⸗ haltungsstunde für die Jugend: abends 8½ Predigtgottesdienst; Dienstag abends 8½ Uhr Blaukreuz- oder Frauenstunde; Mittwoch abends 8 ½ Uhr Jugendbund; Donnerstag abends 8½ Uhr Bibel⸗ und Gebetsstunde. Bad Nauheim; Erholungsheim Bethesda, Frankfurter Str. 37½0. Jeden Dienstag und Donnerstag abends 8½ Uhr Bibelstunde. Stammheim und Schwalheim. Jeden Sonntag Versammlung.
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Bezirk Nidda⸗Schotten.
Nidda(im Burghof). Jeden Sonntag abends 8 ½ Uhr Versammlung;
jeden Montag abends 8½ Uhr Gebet 11 05 ie Uhr Gebetsstunde; jeden Dienstag abends 8½ Uhr
gs-Anzeigen.
Schotten, Hauptstraße 99. Jeden Sonntag mittags 12 Uhr Sonn⸗ tagsschule; jeden Sonntag abends 8½ Uhr Versammkung, jeden Mittwoch abends 8½ Uhr Bibel- und Gebetsstunde.
Anderungen siehe Tageszeitung der Orte.
Bezirk Sellnrod.
Jeden Sonntag abends 8¼ Uhr Versammlung und jeden Mittwoch
und Freitag Gebetsstunde mit Bibelbetrachtung. Bezirk Grünberg. Stadtmission Grünberg(Hessen), am Marktplatz.
Jeden Sonntag nachm. 2 Uhr Sonntagsschule; abends 8¼ Uhr Evangelisationsversammlung; Dienstag abends 8 Uhr Bibelstunde.
Nordeck. Jeden Sonntag nachmittags 2 Uhr Versammlung in der Schloß kapelle.
In Beuern, Altenbuseck, Daubringen, Londorf, Rüddinghausen und Weitershain regelmäßige Versammlungen in der Woche. Auskunft er⸗
teilt der Geschwister⸗ und Freundeskreis an jedem Orte.
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