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einen bescheidenen Hof zu einem kleinen Hinter⸗ gebäude und deutete auf den ersten Stock. Wir stiegen eine schmale Treppe hinauf. Eine Tür stand offen, eine freundliche Stimme hieß uns willkommen: „Bitte, kommen Sie herein, ich freue mich sehr, Sie zu sehen.« Die Kranke begrüßte uns aus dem Bett; eine blendend weiße Haube umrahmte ihr strah lendes Gesicht. Ihrem friedlichen Aussehen nach zu urteilen, schien sie unberührt von Kummer und Sorge. Auch sah man ihr ihr Alter nicht an. Sie erzählte uns manche Erfahrung, wir konnten nur die Gnade Gottes bewundern, welche sich an ihr erwiesen hatte.»Sind Sie schon lange krank? fragte ich.»Ja, seit 42 Jahren liege ich auf meinem Rücken, ohne daß ich imstande bin, auf⸗ zusitzen.«„Haben Sie viele Schmerzen?«»Ich bin keinen Augenblick ohne Schmerzen, aber mein HErr hilft mir sie ertragen.„Können Sie nachts schlafen?«„Sehr schlecht, manchmal auch gar nicht.«»Das muß ermüdend fein!»Nein, das ist die Zeit, wo ich von Angesicht zu Angesicht mit meinem himmlischen Vater rede. Tagsüber kommen viele Besuche; dann bin ich mit diesen beschäftigt und kann Ihm nicht alles sagen, was mir auf dem Herzen liegt.«»Die vielen Besuche müssen Sie aber recht ermüden?«»Ja, es ist wahr, aber es ist meine Arbeit, die mir mein Gott aufgetragen hat, und Er hat mich hierher gesetzt, zwischen die erste und fünfte Avenue(zwei Hauptstraßen in Neu⸗ vork), damit ich eine Verbindungsbrücke zwischen den Armen und Reichen bilden soll. Ich kann die Reichen in ihren Häusern nicht besuchen, aber Gott schickt sie zu mir Er führt mir Damen zu, die mir ihre Teilnahme in Worten und Werken be⸗ weisen. So begegnen sich bei mir Arme und Reiche, wie geschrieben steht Spr. 22, 2. Für beide habe ich die gleiche frohe Botschaft:„Jesus ist ein lebendiger Heiland!“ Wenn sie zur Erkenntnis der Gnade Gottes kommen, so werden die Reichen zum Geben willig, und ich darf dann ihre Gaben verteilen.
Wir nahmen von der lieben Kranken Ab⸗ schied— im Jahre 1899 sahen wir sie wieder. Sie lag noch auf demselben Fleck mit einem Eis- beutel unter dem Kopfe und mit demselben freund⸗ lichen Lächeln auf ihrem Angesicht. Aus der langen Zeit, in welcher wir uns nicht gesehen hatten, er⸗ zählte sie:»Ich hatte Lungen. und Halsentzündung. Einmal glaubte ich mich nahe meiner Heimat, aber der HErr will mich jetzt noch hier haben, obschon ich 78 Jahre alt bin, und ich diene Ihm mit Freuden.« Die Kranke erzählte von ihrem 79jäh⸗ rigen Arzt, der trotz seiner Jahre noch ganz frisch
ist und sie seit fünfzig Jahren besucht, ohne irgend
etwas dafür anzunehmen. Sie fuhr fort:»Ja, der HErr ist wunderbar gnädig gegen mich gewesen, und obschon ich arm und hilflos bin, so gab Er es mir, daß ich anderen noch in ihren Nöten geistlich
und leiblich beistehen durfte. Ich kenne meines Vaters Stimme, wenn Er zu mir sagt:„Sei guten Muts, du sollst Meinen Namen in deinen Leiden verherrlichen.“ Ehe wir uns trennten, beteten und dankten wir. Wir fühlten lebendig die Gegenwart des HErrn.“
Gott ist mit den Schätzen Seiner Gnade nie am Ende, auch dann nicht, wenn eins der Seinigen unter großen Schmerzen vereinsamt ist.“ v. V
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Samuel Gobat.
Samuel Gobat hatte bis zum zwanzigsten Lebens⸗ jahre ohne Gott gelebt. Zwar wurde er bewahrt vor groben Sünden und Lastern. Das Gemeine, Sinnliche zog ihn nicht an. Aber Leichtsinn, Welt⸗ lust, Tanz und Kartenspiel waren Ketten, die ihn fesselten und unempfänglich machten für die Züge der Gnade. Seine Mutter, die gläubig war, bangte um ihren Samuel. Sie betete und litt und suchte ihn unter den Einfluß gläubiger Männer zu bringen. Aber es schien alles umsonst.
Doch über den Starken, der des Jünglings Herz gebunden hielt, kam der Stärkere, derselbe, der einst den Saulus von Tarsen überwand und zu einem Paulus machte.
An einem Oktobersonntag des Jahres 1818 war er den ganzen Nachmittag bei einem Tanz⸗ vergnügen gewesen und hatte sich von seinen Freun⸗ den verabschiedet mit dem Versprechen, nach dem Abendessen im Elternhause wieder zu ihnen zu kommen, um den Abend und einen Teil der Nacht beim Kartenspiel zu verbringen. Er erzählt darüber:
„Als ich mich, von meinen Eltern unbeachtet, hinausschleichen wollte, wurde mir plötzlich die Gegenwart Gottes fühlbar. Ich kehrte zurück, nahm die Bibel zur Hand und wollte anfangen, darin zu lesen, was ich jahrelang nicht getan hatte, es sei denn aus Gehorsam gegen meine Eltern. Als ich jedoch die Bibel öffnete, hatte ich nicht den Mut, in derselben zu lesen, weil ich mich unter dem Zorn Gottes fühlte. Alle die Trugschlüsse, auf die ich meinen Unglauben gestützt hatte, waren wie ver⸗ nichtet durch das Gefühl der Gegenwart Gottes, und ohne irgendwelches Räsonnieren war mir die Bibel wieder das wahre, untrügliche Wort Gottes, doch leider in jenem Augenblick mir nur zur Ver⸗ dammnis. Aus Furcht, meine Eltern und Schwestern möchten meine innere Bewegung merken, sagte ich einfach, ich fühle mich nicht ganz wohl und zog mich auf mein Zimmer zurück. Ach, welch schreck⸗ liche und doch welch reichlich gesegnete Nacht stand mir bevor! Sowie ich allein war, dachte ich über meinen verlornen Zustand nach und fing an, in diesen und ähnlichen Worten zu beten:»O mein Schöpfer, von meiner Jugend auf bin ich belehrt worden, daß Du Deinen einzigen Sohn in die Welt
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