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Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag der Buchhandlung der Pilgermissjoa Gießen.
Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen und die Prediger der Pilgermission.
Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.
Nr. 41 42. Sonntag, den 12. und 19. Oktober 1919. 12. Jahrg.
Trost in Trübsal.
Es hat wohl kaum eine Zeit gegeben, da so viele trostbedürftige Herzen sich fanden, wie in unseren Tagen. Wir brauchen sie wohl nicht zu nennen, all die Ursachen der vielfachen Nöte; jeder sieht sie vor Augen und spürt sie am eignen Leibe und in tiefster Seele. Viel wichtiger ist es, sogleich Ant⸗ wort zu geben auf die Frage: Wo finde ich Trost?
Sollen und können wir uns zufriedengeben mit der ungewissen Hoffnung, daß es doch einmal wieder besser kommen werde? Dürfen wir unser Heil von einer neuen Regierung oder von irgendeiner Partei erwarten? Oder soll es durch neue Gesetze und Ordnungen geschaffen werden? Ach nein, wir sehen ja, daß es immer schlimmer wird. Nur keine trüge⸗ rischen Hoffnungen! Wir brauchen eine Trostquelle, die nicht vom Wechsel der Verhältnisse abhängig ist. Wo ist sie zu finden?
„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!“ Erinnerst du dich noch, wie du als Kind gefallen bist und dir wehgetan hast, und wie du dann jammernd und weinend zur Mutter eiltest? Und was tat sie? Sie wischte nicht nur
den Schmutz und das Blut ab, sondern auch die
Tränen. Und wenn die Wunde verbunden war, dann nahm die liebende Mutter dich wohl auch in den Arm und redete dir iebkosend und freundlich zu, bis du still wurdest. So tröstet eine Mutter!
Und wer ist es nun, der dich ebenso trösten will und kann? Er ist es, der dich gemacht hat, dich kennt und liebt, wie sonst keiner. Dein Gott und Heiland ist es, dessen Liebe stärker und tiefer, inniger und zarter ist als Vater und Mutterliebe. „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so er— barmt Sich der HErr über die, so Ihn fürchten; denn Er kennt, was für ein Gemächte wir sind.“ (Pf 103, 13. 14.)„Kann auch ein Weib ihres Kindleins vergessen, daß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie desselben ver.
gäße, will Ich doch dein nicht vergessen!“ So spricht der HErr durch den Mund des Propheten. (Jes. 49, 18)
Vielleicht wird der eine und andere einwenden, daß er bisher wenig oder nichts von diesem Trost der Liebe Gottes erfahren habe. Doch wie kann eine Mutter ihr Kind heilen und trösten, wenn es mit seinem Weh und Leid fernbleibt, anstatt zu ihr zu kommen? So bleiben gar viele ohne Trost, weil sie fern sind von Gott und nicht an Seine Liebe glauben. Gehörst du, lieber Leser, auch zu ihnen? Sieh, dein Gott und Heiland wartet auf dich, ob du dich von ganzem Herzen zu Ihm wenden möchtest. Der Prophet sagt:„Der HErr harrt, daß Er euch gnädig sei, und hat Sich aufgemacht, daß Er Sich euer erbarme. Er wird dir gnädig sein, wenn du rufst; Er wird dir antworten, sobald Er's hört. Der HErr wird euch in Trübsal Brot und in Angsten Wasser geben.“,(Jes. 30, 1820.) Willst du es nicht einmal versuchen, Herz und Hände zu Gott aufzuheben, Ihm Seine Verheißungen vor— zuhalten und Ihn in Demut und Glauben um Trost und Hilfe anzurufen?„Keiner wird zuschanden, der Seiner harrt!“
Höre auch die freundliche Einladung aus dem Munde Jesu:„Kommt her zu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch er⸗ quicken. Nehmt auf euch Mein Joch, und lernt von Mir; denn Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn Mein Joch ist sanft, und Meine Last ist leicht.“(Matth 11, 28-30.) Er- quickung und Ruhe verheißt dir der HErr! Das ist auch Trost! Freilich sind die Verheißungen an zwei Bedingungen geknüpft. Er sagt:„Kommt her zu Mir!“ Das ist der Weg des Glaubens. Willst du ihn gehen? Willst du dich vertrauensvoll an Ihn wenden? Er wird dich nicht beschämen. Und weiter sagt Er:„Nehmt auf euch Mein Joch.“ Das ist der Weg des Gehorsams. Scheust du diesen Weg? Willst du dich nicht eines
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