Ausgabe 
5.1.1919
 
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Gemeinschaftsblatt für Hessen.

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Erscheint wöchentlich einmal.

Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich.

Verlag der Buchhandlung der pilgermissson Glehen.

Redakteur: Stadtmissionar Herrmann⸗Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber⸗Cassel und die Prediger der Pilgermission. Druck von J. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.

Nr. 1/2. Sonntag, den 5. und

12. Januar 1919. 12. Jahrg.

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Das Jahr 1918 li reich an großen und aller wir hier aufangen wol aufzuzählen, was wir alles an erwiegenden Dingen erlebt haben, ja vo sollten wir beginnen und wo sollten wir enden!

Viele von denen, die mit uns die Jahreswende 1917/18 überschritten, sind auf den Schlachtfeldern gefallen oder an der Grippe gestorben.

Ja, wir leben in bitterernster Zeit. Gott gewaltig. Er ruft die Menschen zur Beugung u Buße. Doch die Menschheit hat sich von je her aller zöttlichen Langmut und allem göttlichen Ernst gegeu⸗ über sehr verhärtet gezeigt

In den Tagen der Sündflut hörten nur acht Menschen auf die Predigt Noahs und entrannen dem Strafgericht Gottes. Als Gott Feuer und Schwefel über Sodom und Gomorra regnen ließ, da entflohen nur drei dem Verderben.

Auch der Sohn Gottes fand wenig Gehör, als Er Gnade und Wahrheit auf Erden verkündigte. Die große Menge schrie:Hinweg mit Diesem, kreuzige Ihnl

Und so wurde der Sohn Gottes zum Tode verurteilt und ans Kreuz geschlagen. Aber Gott hat in Seiner ewigen Gnade und Barmherzigkeit die größte Sünde der Menschheit, in den größten egen verwandelt. Er hat Jesum, der gekreuzigt, hestorben und begraben war, auferweckt und Ihn als Heiland und Erretter zu Seiner Rechten erhöht. Durch Ihn läßt nun Gott jedem Sünder Buße und Vergebung der Sünden verkündigen.

Durch diese große Botschaft, das teure Evan⸗ helium von der Erlösung durch Jesu Blut, haben diele Menschenkinder Vergebung, Frieden und ewiges eben gefunden. Doch die Enadenzeit geht vorüber, er Tag des Heils geht dem Ende entgegen. Der

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furchtbare Völkerkrieg mit allen erscheinungen und Nachwirkungen suchung Gottes, wie noch keine andere über die Völker gekommen ist. Die Ereignisse dieser Zeit sind vielleicht auch der letzte Weckruf an die sogenannte Christenheit. Viele haben in der Kriegszeit Frieden mit Gott gesucht und sind errettet worden, viele andere haben sich verhärtet. Gott stellt die Menschen vor Eutscheidungen.

Hat Gott Sein Licht, lieber Leser, in dein Herz leuchten lassen können, und bist du zu der Erkenntnis deiner großen Sündenschuld in der Gegen. wart des heiligen und gerechten Gottes gekommen?

seinen Begleit⸗ ist eine Heim⸗

Hast du dann in Wahrheit deine Zuflucht zu Jesu

genommen, nicht nur um Hilfe zu finden in irdischen Nöten, sondern zunächst zum ewigen Heile deiner Seele?

Wenn du diese Frage mit einemJa beaut⸗ worten kannst, dann kannst du trotz der furchtbar ernsten Zeit ruhig und getrost mit dankbarem Herzen in das neue Jahr hineintreten mit dem Bewußt · sein:Jesus ist bei mir! In Seinem Frieden

darfst du voranschreiten, sollte auch noch manches Leid

und manche Trübsal kommen, du ruhst in der Liebe Jesu an dem Herzen des himmlischen Vaters, der

unaussprechlich liebt, und bald darfst du im ewigen Vaterhaus droben sein, wo kein Leid und kein Schmerz mehr sein wird.

Wie wird uns sein, wenn endlich nach dem schweren,

Doch nach dem letzten, ausgekämpften Streit

Wir aus der Fremde in die Heimat kehren

Und einzieh'n in das Tor der Ewigkeit!

Wenn wir den letzten Staub von unsern Füßen,

Den letzten Schweiß vom Angesicht gewischt

Und in der Nähe sehen und begrüßen,

Was oft den Mut im Pilgertal erfrischt!

Wie wird uns sein! O was kein Aug' gesehen, Kein Ohr gehört, kein Menschensinn empfand, Das wird uns werden, wird an uns geschehen, Wenn wir hineinzieh'n ins gelobte Land! Wohlan, den steilen Pfad hinangeklommen!

Es ist der Mühe und des Schweißes wert, Dahin zu eilen und dort anzukommen,

Wo mehr, als wir verstehn, der Herr beschert!